{"id":52770,"date":"2026-03-18T20:09:08","date_gmt":"2026-03-18T20:09:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/52770\/"},"modified":"2026-03-18T20:09:08","modified_gmt":"2026-03-18T20:09:08","slug":"spaeter-sieg-im-ooe-derby-lask-folgt-altach-ins-cup-finale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/52770\/","title":{"rendered":"Sp\u00e4ter Sieg im O\u00d6-Derby! LASK folgt Altach ins Cup-Finale"},"content":{"rendered":"<p>Der <a href=\"https:\/\/www.skysportaustria.at\/fussball\/admiral-bundesliga\/lask\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">LASK<\/a> darf den ersten \u00d6FB-Cup-Titelgewinn nach 61 Jahren Pause in Angriff nehmen.<\/p>\n<p>Die Linzer setzten sich am Mittwoch im ober\u00f6sterreichischen Halbfinale bei der SV Ried mit 2:1 nach Verl\u00e4ngerung (1:1, 0:0) durch. Der kurz davor eingewechselte Lukas Kacavenda traf in der 108. Minute per Kopf entscheidend. Fabian Rossdorfer hatte Ried in der 49. Minute in F\u00fchrung gebracht, Samuel Adeniran schoss keine eineinhalb Minuten sp\u00e4ter den Ausgleich f\u00fcr die Elf von Dietmar K\u00fchbauer.<\/p>\n<p>Der zum bisher einzigen Mal im Double-Jahr 1965 im Cup erfolgreiche LASK stand zuletzt vor f\u00fcnf Jahren im Endspiel. In Klagenfurt ist am 1. Mai nun der SCR Altach der Gegner. Die Vorarlberger hatten sich in ihrem Halbfinale gegen Red Bull Salzburg durchgesetzt. Die Linzer k\u00e4mpfen in der Meistergruppe der Bundesliga auch um den Meistertitel.<\/p>\n<p>Rieder mehr als ebenb\u00fcrtig<\/p>\n<p>Die Partie war vor zwei Wochen wegen starken Nebels abgesagt worden. Die als Au\u00dfenseiter gehandelten Rieder starteten deutlich besser ins emotional aufgeladene Derby. Vor mit 7.336 Zuschauern ausverkauftem Haus erarbeiteten sich die Innviertler viele Standardsituationen und Einw\u00fcrfe, wo sie ihre St\u00e4rken auszuspielen versuchten. Dieses Mittel sollte sich \u00fcber das gesamte Spiel ziehen. Die besten Chancen hatte die Elf von Maximilian Senft jedoch zun\u00e4chst aus dem Spiel heraus. Philipp Pomer schoss aus guter Position deutlich \u00fcbers Tor (13.), dann machte sich LASK-Torh\u00fcter Lukas Jungwirth erfolgreich gegen Antonio van Wyk breit (25.).<\/p>\n<p>Der LASK hatte mit dem druckvollen Spiel des Gegners Probleme. Bei den Linzern war Jung-Vater Sascha Horvath in die Startelf zur\u00fcckgekehrt, Joao Tornich stand in der Abwehrzentrale wieder zur Verf\u00fcgung. Vorne sollte der ins \u00d6FB-Team zur\u00fcckgekehrte Sasa Kalajdzic als Einf\u00e4dler gl\u00e4nzen. Kalajdzic wusste in dieser Rolle zu gefallen. Nach einer knappen halben Stunde leitete er auf Sturmpartner Adeniran weiter, der aus spitzem Winkel an die Stange schoss. Keine zwei Minuten sp\u00e4ter fand Adeniran Kalajdzic, der jedoch nur den Fu\u00df von Rieds Keeper Andreas Leitner traf.<\/p>\n<p>In einer unterhaltsamen Partie lag der Ball in der ersten Halbzeit auch einmal im LASK-Tor. Der Treffer z\u00e4hlte zurecht nicht, da Nikki Havenaar im Luftduell mit Jungwirth mit zu viel K\u00f6rpereinsatz agierte. Schwer zu b\u00e4ndigen war f\u00fcr die Rieder weiter Adeniran. Der bullige US-St\u00fcrmer tankte sich immer wieder gef\u00e4hrlich in den gegnerischen Strafraum durch, es fehlte aber das Auge f\u00fcr den Mitspieler. Nach dem Halbzeitpfiff \u00e4rgerte sich Kasper J\u00f6rgensen offenbar dar\u00fcber, Adeniran wollte den Teamkollegen zur Rede stellen. Mitspieler mussten schlichten.<\/p>\n<p>Schlagabtausch nach Pause<\/p>\n<p>Ried legte kurz nach Seitenwechsel vor. Beim zehnten Eckball f\u00fcr die Hausherren verl\u00e4ngerte Havenaar zur Mitte, wo Kalajdzic nicht kl\u00e4ren konnte. Rossdorfer bef\u00f6rderte den Ball unter die Latte. Der Jubel der Heimfans war noch nicht abgeklungen, erfolgte die Antwort des Gegners: Kalajdzic leitete mit dem Au\u00dfenrist elegant auf Adeniran weiter, der alleine vor Leitner erfolgreich abschloss.<\/p>\n<p>Rieds n\u00e4chster Einwurf im Angriffsdrittel sorgte wieder f\u00fcr Hochbetrieb im Linzer Strafraum. Der Schuss von Kingstone Mutandwa wurde noch geblockt (54.). Die SVR hatte wieder Oberwasser. In der 68. Minute wackelte bei Michael Sollbauers Kopfball die Querlatte hinter Jungwirth \u2013 wieder hatte Havenaar einen Einwurf per Kopf weitergeleitet. Die Partie n\u00e4herte sich der Verl\u00e4ngerung, als Rieder Jubel aufbrandete. Havenaar stieg nach einem Freisto\u00df wieder hoch, Oliver Steurer verl\u00e4ngerte ins Netz (88.). Der Treffer z\u00e4hlte nach VAR-Studium aber aufgrund einer hauchd\u00fcnnen Abseitsstellung von Havenaar nicht. Nach 90 Minuten stand wieder einmal ein Remis zwischen den beiden Teams zu Buche.<\/p>\n<p>\u201eJoker\u201c steigt entscheidend hoch<\/p>\n<p>Ried blieb aktiver, Tornich verhinderte erfolgreich einen Torschuss von Mutandwa. Das Tor schoss aber der LASK. Der f\u00fcnf Minuten davor eingewechselte Kacavenda k\u00f6pfelte eine Usor-Flanke Richtung Tor, Havenaar f\u00e4lschte den Ball noch entscheidend ab. Rieds Bem\u00fchungen um den Ausgleich blieben erfolglos. Jonas Mayer schoss nach dem letzten Eckball in der 123. Minute \u00fcber das Tor. Die Innviertler m\u00fcssen weiter auf den dritten Cupsieg warten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der LASK darf den ersten \u00d6FB-Cup-Titelgewinn nach 61 Jahren Pause in Angriff nehmen. 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