{"id":52906,"date":"2026-03-18T22:02:11","date_gmt":"2026-03-18T22:02:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/52906\/"},"modified":"2026-03-18T22:02:11","modified_gmt":"2026-03-18T22:02:11","slug":"nuntius-im-aeussersten-sueden-libanons-wir-bringen-hilfe-und-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/52906\/","title":{"rendered":"Nuntius im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcden Libanons: \u201eWir bringen Hilfe und Hoffnung\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Erzbischof Paolo Borgia ist der Diplomat des Heiligen Stuhles im Libanon, dessen S\u00fcden stark vom Iran-Krieg betroffen ist. Dorthin hat sich der Nuntius k\u00fcrzlich zum wiederholten Mal aufgemacht, um den notleidenden Menschen Hilfsg\u00fcter zu bringen. Sein Anliegen sei es, den Libanesen \u201eeine Botschaft der N\u00e4he, des Friedens und der Hoffnung\u201c zu \u00fcbermitteln, sagte uns der Diplomat. &#13;\n<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/vatikan\/news\/2026-03\/vatikan-heiliges-land-ohne-glaeubige-ist-ein-verlorenes-land.html\" title=\"Vatikan: \u201eHeiliges Land ohne Gl\u00e4ubige ist ein verlorenes Land\u201c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/gennaio\/29\/13.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Vatikan: \u201eHeiliges Land ohne Gl\u00e4ubige ist ein verlorenes Land\u201c\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      In einem Schreiben zur diesj\u00e4hrigen Karfreitags-Kollekte hat sich Kardinal Claudio Gugerotti, Pr\u00e4fekt des Dikasteriums f\u00fcr die Ostkirchen, an die Bisch\u00f6fe weltweit gewandt. &#8230;\n     <\/p>\n<p>Salvatore Cernuzio und Gudrun Sailer \u2013 Vatikanstadt<\/p>\n<p>Erzbischof Paolo Borgia fuhr an diesem Montag bis an die sogenannte Blue Line, die Grenze zwischen Libanon und Israel. Dort besuchte er Orte wie Rmesh, Debel und Ain Ebel, die unter Beschuss zwischen israelischen Streitkr\u00e4ften und der Hisbollah stehen. Er begleitete einen humanit\u00e4ren Konvoi mit sechs Lastwagen, die Medikamente und verschiedene G\u00fcter geladen hatten. Der Nuntius half selbst beim Entladen und Tragen von Paketen f\u00fcr die hilfbed\u00fcrftigen Bewohner der mehrheitlich christlichen D\u00f6rfer.\u00a0<\/p>\n<p>Wie Borgia erkl\u00e4rte, habe er vor allem \u201eein Zeichen der N\u00e4he\u201c setzen wollen. Er traf christliche Gemeinden und besuchte Aufnahmezentren f\u00fcr Vertriebene aus benachbarten D\u00f6rfern. Ziel sei gewesen, \u201eeine N\u00e4he des Herzens, die N\u00e4he des Heiligen Vaters, der Weltkirche, der libanesischen Kirche und aller, die sich heute um die libanesische Bev\u00f6lkerung scharen\u201c, zu vermitteln.<\/p>\n<p>\u201eIch habe die Worte des Appells des Papstes vom vergangenen Sonntag beim Angelus erw\u00e4hnt\u201c<\/p>\n<p>Der Vertreter des Papstes brachte auch eine Friedensbotschaft. \u201eIch habe die Worte des Appells des Papstes vom vergangenen Sonntag beim Angelus erw\u00e4hnt\u201c, sagte er. Papst Leo XIV. habe \u201edem Schrei nach Frieden der Christen im Nahen Osten und aller M\u00e4nner und Frauen guten Willens eine Stimme gegeben\u201c. Zugleich \u00fcbermittelte der Nuntius \u201eeine Botschaft der Hoffnung, jene Flamme, die auch Momente der Dunkelheit wie diese erhellt\u201c.<\/p>\n<p>Borgia hatte die D\u00f6rfer bereits wenige Tage zuvor besucht. Seine j\u00fcngste Reise f\u00fchrte erneut in Regionen mit zerst\u00f6rten H\u00e4usern, verlassenen Ortschaften und besch\u00e4digten Verkehrswegen. Er schilderte Szenen mit \u201evielen Tr\u00fcmmern\u201c und \u201eeiner schmerzlichen Stille, die nur von M\u00f6rsersch\u00fcssen unterbrochen wird\u201c.\u00a0Die Hilfsaktion erfolgte in Zusammenarbeit mit der Organisation Caritas Solidarity \u2013 L\u2019\u0152uvre d\u2019Orient.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/marzo\/17\/WhatsApp-Image-2026-03-17-at-16.10.40-1aem.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Der Nuntius im Libanon w\u00e4hrend seines Aufenthaltes in den s\u00fcdlichen D\u00f6rfern\" title=\"Der Nuntius im Libanon w\u00e4hrend seines Aufenthaltes in den s\u00fcdlichen D\u00f6rfern\"\/><\/p>\n<p>\n   Der Nuntius im Libanon w\u00e4hrend seines Aufenthaltes in den s\u00fcdlichen D\u00f6rfern\n  <\/p>\n<p>Unter den Fl\u00fcchtlingen\u00a0 <\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg nach Beirut machte Monsignore Borgia in dem aus der Bibel bekannten Tyros sowie in Sidon Halt. Dort traf er Scheich Rabbi Akhbeisi, eine schiitische religi\u00f6se Autorit\u00e4t, und eine Gruppe von Fl\u00fcchtlingen, die bei einer maronitischen Gemeinde untergebracht sind: \u201eAuch ihnen wollte ich unsere Solidarit\u00e4t bekunden. Der Krieg hat in der Tat schwerwiegende Auswirkungen auf die D\u00f6rfer, seien sie christlich, gemischt oder muslimisch. Viele Menschen mussten ihre D\u00f6rfer verlassen.\u201c J\u00fcngsten Sch\u00e4tzungen zufolge sind seit dem Ausbruch dieser neuen Welle der Gewalt im Nahen Osten, die durch den Angriff der USA und Israels auf den Iran ausgel\u00f6st wurde, etwa eine Million Menschen zur Flucht gezwungen worden.<\/p>\n<p>Borgia besuchte anschlie\u00dfend Ain Ebel, wo k\u00fcrzlich eine israelische Drohne drei M\u00e4nner t\u00f6tete, die sich dort wegen Reparaturarbeiten im Freien aufhielten, sowie Rmesh, den s\u00fcdlichsten Ort im Libanon. Dort wollten Menschen ihr Land auch in den blutigsten Phasen des Krieges im vergangenen Jahr nicht verlassen, sagte der Diplomat. Allerdings erlebt das Land derzeit eine Zunahme von Angriffen und Bombardements, die Gefahr w\u00e4chst ebenso wie die Angst vor einer immer ungewisseren Zukunft: \u201eDas ist der Krieg&#8220;, so das bittere Res\u00fcmee des Nuntius im Libanon.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/marzo\/17\/WhatsApp-Image-2026-03-17-at-16.10.40aem.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Nuntius Borgia trifft Scheich Rabbi Akhbeisi\" title=\"Nuntius Borgia trifft Scheich Rabbi Akhbeisi\"\/><\/p>\n<p>\n   Nuntius Borgia trifft Scheich Rabbi Akhbeisi\n  <\/p>\n<p>Israel hat Bodeneinsatz im S\u00fcdlibanon begonnen <\/p>\n<p>Unterdessen hat das israelische Milit\u00e4r nach eigenen Angaben einen Bodeneinsatz im S\u00fcdlibanon begonnen. Der Eingriff sei begrenzt und richte sich gezielt gegen Stellungen der Hisbollah-Miliz, hie\u00df es. Durch den Einsatz sollten Terroristen ausgeschaltet und Bedrohungen beseitigt werden, um den Bewohnern Nordisraels zus\u00e4tzliche Sicherheit zu bieten. Die radikalislamische Hisbollah-Miliz ist einer der st\u00e4rksten Verb\u00fcndeten des Iran. Unterdessen sind nach Angaben von UNICEF im Libanon eine Million Menschen auf der Flucht, darunter fast 350.000 Kinder.<\/p>\n<p>(vatican news &#8211; cs\/gs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erzbischof Paolo Borgia ist der Diplomat des Heiligen Stuhles im Libanon, dessen S\u00fcden stark vom Iran-Krieg betroffen ist.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":52907,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[21909,14763,750,3138,10897,40,5474,41,39,4579,66,65,64],"class_list":{"0":"post-52906","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-apostolischer-nuntius","9":"tag-heiliger-stuhl","10":"tag-israel","11":"tag-krieg","12":"tag-libanon","13":"tag-nachrichten","14":"tag-naher-osten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-solidaritaet","18":"tag-welt","19":"tag-world","20":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116252438919443851","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52906","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52906"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52906\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/52907"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52906"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52906"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52906"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}