{"id":53345,"date":"2026-03-19T05:53:07","date_gmt":"2026-03-19T05:53:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/53345\/"},"modified":"2026-03-19T05:53:07","modified_gmt":"2026-03-19T05:53:07","slug":"klimakrise-dezimiert-kaeltebeduerftige-pflanzen-auf-gipfeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/53345\/","title":{"rendered":"Klimakrise dezimiert k\u00e4ltebed\u00fcrftige Pflanzen auf Gipfeln"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Klimakrise ver\u00e4ndert die Pflanzenwelt in \u00d6sterreich, berichtet der Wiener Gebirgs\u00f6kologe Harald Pauli im Fachmagazin &#8222;Nature&#8220;: In alpinen Gipfelregionen werden vor allem k\u00e4lteliebende Gew\u00e4chse seltener, im Grasland nehmen w\u00e4rmebed\u00fcrftige Pflanzen zu und in W\u00e4ldern passiert beides gleicherma\u00dfen. Diese Thermophilisierung (Verschiebung zu w\u00e4rmeliebenden Arten) erh\u00f6ht das Aussterberisiko von Arten und verringert ihre ohnehin schwindende Vielfalt zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ein internationales Team mit \u00f6sterreichischer Beteiligung hat die Artenzusammensetzung auf mehr als 6.000 Wald-, Wiesen- und Berggipfelfl\u00e4chen in ganz Europa untersucht, die teils acht Jahrzehnte lang unter Beobachtung standen. Vor allem die Vegetation auf den alpinen Gipfeln zeigte eine starke Thermophilisierung, schrieben die Forscher in der Fachpublikation. Aber auch in den W\u00e4ldern und auf den Wiesen w\u00e4re dieser Effekt zu beobachten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">&#8222;Zu den k\u00e4lteliebenden Pflanzen in den Alpen, die zu den \u00fcberwiegend r\u00fcckg\u00e4ngigen Arten z\u00e4hlen, geh\u00f6ren zum Beispiel das Einbl\u00fctige Hornkraut (Cerastium uniflorum) und Moos-Steinbrech (Saxifraga bryoides)&#8220;, erkl\u00e4rte Pauli der APA. Im Wald nahm etwa am Standort &#8222;Z\u00f6belboden&#8220; im Nationalpark Kalkalpen in Ober\u00f6sterreich der Lorbeer-Seidelbast (Daphne laureola) als w\u00e4rmebed\u00fcrftige Art zu, die au\u00dferdem auch trockenere Standorte anzeigt, sagte der Forscher, der das Langzeit-Monitoring- und Forschungsprogramm GLORIA (Global Observation Research Initiative in Alpine Environments) f\u00fcr die \u00d6sterreichische Akademie der Wissenschaften (\u00d6AW) und Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur (Boku) in Wien koordiniert. An der Studie haben auch Forscherinnen und Forscher der Universit\u00e4t Innsbruck und des Umweltbundesamtes mitgewirkt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u00dcberall &#8222;hinkte&#8220; die Ver\u00e4nderung der Artenzusammensetzung der bereits erfolgten Erw\u00e4rmung hinterher. Diese &#8222;Klimaschadenschulden&#8220; waren aber in den W\u00e4ldern besonders ausgepr\u00e4gt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Baumkronen die Erw\u00e4rmung ein bisschen abpuffern und die Ver\u00e4nderungen deshalb im Vergleich zu den Gipfelregionen und Grasl\u00e4ndern etwas st\u00e4rker zeitverz\u00f6gert passieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Klimakrise ver\u00e4ndert die Pflanzenwelt in \u00d6sterreich, berichtet der Wiener Gebirgs\u00f6kologe Harald Pauli im Fachmagazin &#8222;Nature&#8220;: In alpinen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":53346,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[7300,75,5699,3281,40,41,1434,9201,39,5698,66,182,65,64],"class_list":{"0":"post-53345","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-biologie","9":"tag-europa","10":"tag-klimakrise","11":"tag-klimawandel","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-newsticker","15":"tag-pflanzen","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-umweltpolitik","18":"tag-welt","19":"tag-wien","20":"tag-world","21":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116254290898661616","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53345"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53345\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/53346"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}