{"id":54226,"date":"2026-03-19T15:15:14","date_gmt":"2026-03-19T15:15:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/54226\/"},"modified":"2026-03-19T15:15:14","modified_gmt":"2026-03-19T15:15:14","slug":"take-a-risk-hat-sich-fuer-linz-ausgezahlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/54226\/","title":{"rendered":"&#8222;Take a risk&#8220; hat sich f\u00fcr Linz ausgezahlt"},"content":{"rendered":"<p> LINZ. Ein Risiko, das sich bezahlt gemacht hat: Ein Jahr nach der touristischen Neuausrichtung zieht Linz Tourismus eine zufriedene Bilanz.\u00a0 <\/p>\n<p>\u201eAuf den Tag genau vor einem Jahr haben wir ein Feuerwerk in gelb und schwarz gez\u00fcndet\u201c, blickt Linz Tourismus-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Marie-Louise Schnurpfeil auf die Einf\u00fchrung der Marke \u201eTake a risk, visit Linz\u201c zur\u00fcck. So hat etwa der Kampagnenfilm zu \u201eExpect the Unexpected\u201c durch den Einsatz von KI f\u00fcr Diskussionsstoff gesorgt.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDie neue Marke wird von G\u00e4sten ebenso wie von Partner*innen und Bewohner*innen in der Stadt gut angenommen. Der Ansatz ist mutig, aber echt und nicht gek\u00fcnstelt. Genau diese Haltung kommt an, weil sie neugierig macht und weil sie zu dem passt, was man in Linz tats\u00e4chlich erlebt. F\u00fcr uns ist das die Best\u00e4tigung, dass wir auf dem richtigen Kurs sind und dass wir die Marke Schritt f\u00fcr Schritt weiter ausbauen werden\u201c, sagt Schnurpfeil.<\/p>\n<p>Es wird ein neues Video geben<\/p>\n<p>2026 will man nachlegen. Ende April startet eine neue Kampagne. Viel wird noch nicht verraten, nur: Es geht um Wiedersehen, um \u00dcberraschung und um eine Einladung zumMitmachen.<\/p>\n<p>Auch ein neues Video ist in Ausarbeitung, das jedoch nicht zeitgleich mit der Kampagne ausgestrahlt wird. Auch hier setzt man auf Geheimniskr\u00e4merei. Lediglich bereits fest steht:\u00a0Statt auf forafilm, die sich unter anderem f\u00fcr den viel diskutierten und international preisgekr\u00f6nten \u201eLinz ist Linz\u201c-Film verantwortlich zeigten, setzt man heuer auf einen neuen Partner. \u201eWir gehen einen neuen Weg mit einem hier in Linz ans\u00e4ssigen Videomacher\u201c, verr\u00e4t Schnurpfeil. Das Drehbuch ist gerade in Ausarbeitung. \u201eEs wird aber unsere Markenidentit\u00e4t, wie wir in den ersten Gespr\u00e4chen gesehen haben, sehr gut auf den Punkt bringen.\u201c Dieter Recknagl, Aufsichtsratsvorsitzender des Linz Tourismus, erg\u00e4nzt: \u201eEs wird vielleicht ein bisschen anders werden und nicht so viel Platz f\u00fcr Diskussionen lassen, aber dennoch anregen, sich dar\u00fcber auszutauschen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Touristinfo als Herzst\u00fcck<\/p>\n<p>Ein zentrales Element bei der Neuausrichtung war die Neugestaltung der Tourist Information am Hauptplatz. Sie wurde vergr\u00f6\u00dfert, modernisiert und st\u00e4rker als Treffpunkt positioniert. Knapp 38.500 Besucher nutzten das Angebot im Jahr 2025.<\/p>\n<p>\u201eMit der neu gestalteten Tourist Information am Hauptplatz ist ein Ort entstanden, der f\u00fcr G\u00e4ste wie f\u00fcr Einheimische einen sp\u00fcrbaren Mehrwert bietet. Der Umbau hat Beratungsm\u00f6glichkeiten und Angebot deutlich verbessert und macht die Tourist Information zu einer modernen, gut zug\u00e4nglichen Servicestelle im Herzen von Linz\u201c, freut sich Dieter Recknagl.<\/p>\n<p>Sprichw\u00f6rtlich wie die warmen Semmeln verkaufen sich laut Schnurpfeil die Merchandiseartikel. 833 St\u00fcck der \u201eTake a risk, visit Linz\u201c-Artikel wurden verkauft, besonders beliebt sind Socken und Stofftaschen. \u201eDie G\u00e4ste werden so zum Werbetr\u00e4ger, was Spa\u00df macht immer neue Dinge zu produzieren\u201c, so Schnurpfeil.<\/p>\n<p>Einen Mehrwert stellen auch die neuen Schlie\u00dff\u00e4cher dar, die auch au\u00dferhalb der \u00d6ffnungszeiten zug\u00e4nglich sind. Der Service ist kostenlos. Damit auch wirklich jeder Koffer reinpasst, stehen verschiedene Gr\u00f6\u00dfen zur Verf\u00fcgung.\u00a0<\/p>\n<p>Im November wird zudem noch ein digitaler G\u00e4steberater im Foyer des Alten Rathauses aufgestellt, der au\u00dferhalb der \u00d6ffnungszeit zwischen 17 bis 21 Uhr Informationen zur Stadt\u00a0 liefern wird.<\/p>\n<p>Leichtes Plus bei den N\u00e4chtigungszahlen<\/p>\n<p>Die N\u00e4chtigungszahlen bleiben auf hohem Niveau. 2025 wurden in der Destination Linz (inklusive Ansfelden und Kirchschlag)\u00a0 1.137.716 N\u00e4chtigungen gez\u00e4hlt \u2013 ein leichtes Plus von 0,6 Prozent gegen\u00fcber dem Rekordjahr davor. Die Stadt Linz allein z\u00e4hlte 1.034.077 N\u00e4chtigungen (+1,22 Prozent).<\/p>\n<p>\u201eIch glaube, dass die Zeiten von zweistelligen Zuw\u00e4chsen vorbei sind\u201c, so Schnurpfeil. Es sei aber auch nicht mehr das erkl\u00e4rte Ziel, in Quantit\u00e4t zu wachsen, sondern in Qualit\u00e4t. Der Fokus liegt auf l\u00e4ngeren Aufenthalten. Derzeit liegt die durchschnittliche Verweildauer bei knapp zwei N\u00e4chten. Ziel ist es beispielsweise G\u00e4ste, die beruflich in Linz verweilen und freitags abreisen w\u00fcrden, noch \u00fcbers Wochenende zu halten.\u00a0<\/p>\n<p>Bettenanzahl steigt auf 8.500<\/p>\n<p>Derzeit verf\u00fcgt Linz etwa 7.800 Betten. In den kommenden zw\u00f6lf Monaten kommen zwei Hotelprojekte dazu: Im April er\u00f6ffnet das Arcotel im Quadrill, im J\u00e4nner 2027 das Motel One am Bahnhof. Damit steigt die Zahl auf etwa 8.500 Betten an. \u201eUns ist es lieber, wir wachsen kontinuierlich und nicht mit einem Big Bang\u201c, so Schnurpfeil, die damit auf Graz verweist, wo das Angebot zuletzt schneller wuchs als die Auslastung.\u00a0<\/p>\n<p>Wenn sich die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin etwas w\u00fcnschen k\u00f6nnte, dann w\u00e4ren das \u201emehr Hostels und Jugendunterk\u00fcnfte. Wir sind sehr stark im Schulbereich, die buchen aber kein 4-Sterne-Hotel.\u201c Auch brauche man kein 5-Sterne-Hotel, daf\u00fcr habe man das Klientel nicht.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ. 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