{"id":56949,"date":"2026-03-21T02:25:24","date_gmt":"2026-03-21T02:25:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/56949\/"},"modified":"2026-03-21T02:25:24","modified_gmt":"2026-03-21T02:25:24","slug":"viennatura-wien-holt-sich-ein-stueck-natur-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/56949\/","title":{"rendered":"VienNATURA &#8211; Wien holt sich ein St\u00fcck Natur zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p> Neues EU-LIFE-Projekt zur Renaturierung in Breitenlee gestartet <\/p>\n<p>Startschuss f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Renaturierungsprojekt in der Bundeshauptstadt: Der fr\u00fchere Bahnhof Breitenlee ist nun auch offiziell das Projektgebiet des EU-gef\u00f6rderten Projektes \u201eLIFE VienNATURA\u201c. Die ersten Umsetzungsarbeiten haben bereits begonnen \u2013 und werden ab sofort z\u00fcgig fortgesetzt.<\/p>\n<p>Koordiniert wird das Projekt von der Stadt Wien Umweltschutz \u2013 die wichtigsten Projektpartner*innen sind die Stadt Wien &#8211; Forst- und Landwirtschaftsbetrieb, die 48er sowie das Naturhistorische Museum, Birdlife \u00d6sterreich und ICLEI Europe.<\/p>\n<p>Klimastadtrat J\u00fcrgen Czernohorszky stellte das Projekt VienNATURA am Donnerstag gemeinsam mit den Kooperationspartner*innen vor: \u201eMit diesem LIFE-Projekt starten wir in Wiens bisher gr\u00f6\u00dftes Renaturierungsprojekt, das ist ein gro\u00dfer Schritt in Richtung EU-Wiederherstellungsverordnung!\u201c so der Stadtrat. Die Wiener Stadtpolitik hat schon oft Entscheidungen mit Weitblick getroffen, die sich bew\u00e4hrt haben: Dazu wollen wir nun mit diesem weiteren zukunftsweisenden Projekt beitragen!\u201c<\/p>\n<p> Umsetzung bis Ende 2032 <\/p>\n<p>\u201eDie Arbeit in Breitenlee kann mit den Mitteln aus der EU-F\u00f6rderung nun z\u00fcgig weitergehen, erg\u00e4nzen Michael Kienesberger, Leiter der Stadt Wien \u2013 Umweltschutz, und Petra Wagner. Leiterin der Stadt Wien &#8211; Forst- und Landwirtschaftsbetrieb, denen die operative Projektleitung f\u00fcr LIFE VienNatura obliegt. \u201eNeben den Renaturierungsma\u00dfnahmen und Monitorings, wird ein Managementplan erstellt, der sicherstellt, dass der einmalige Wert des Areals auch nach Ende des Projekts 2032 erhalten bleibt\u201c<\/p>\n<p>Der alte Verschiebebahnhof in Breitenlee liegt schon lange brach. Nun soll ihm neues Leben eingehaucht werden, indem Betonfl\u00e4chen entsiegelt und die Trockenrasen und Steppenlebensr\u00e4ume wiederhergestellt werden. Das tr\u00e4gt dazu bei, wertvolle Lebensr\u00e4ume f\u00fcr die Wiene Fauna und Flora zu erhalten, zu vergr\u00f6\u00dfern und weitere neu zu schaffen.<\/p>\n<p>Einen Teil der erforderlichen Geldmittel f\u00fcr die Renaturierung des Areals \u2013 etwa zwei Drittel der Gesamtsumme &#8211; hat sich Wien nun im Rahmen eines EU-LIFE-Projekts gesichert. Im Rahmen von LIFE VienNATURA werden zahlreiche Ma\u00dfnahmen gesetzt, um die Biodiversit\u00e4t in der Stadt zu f\u00f6rdern, wertvolle Lebensr\u00e4ume zu erhalten und den Wiener*innen auch zuk\u00fcnftig ein wertvolles St\u00fcck Natur als Erholungsraum zu sichern.<\/p>\n<p>Neos Wien Umweltsprecherin Angelika Pipal-Leixner betont: \u201eAls Wiener Aufschwungskoalition setzen wir beim Umweltschutz einen wichtigen Schwerpunkt auf Artenschutz und Biodiversit\u00e4t in der Stadt. Mit dem neuen Naturschutzgebiet in Breitenlee sichern wir Lebensr\u00e4ume f\u00fcr gesch\u00fctzte Tier- und Pflanzenarten ab und optimieren sie, indem wir den nat\u00fcrlichen Ursprungszustand wiederherstellen. Davon profitieren schlie\u00dflich auch wir Menschen, denn eine gesunde Natur und ein gesundes Makro- und Mikroklima sind f\u00fcr uns lebensnotwendig. Besonders erfreulich ist, dass wir als Stadt Wien hier direkt von der EU-Renaturierungsverordnung profitieren, da wir einen gro\u00dfen Teil der Kosten aus EU-Mitteln refundiert bekommen.\u201c<\/p>\n<p> Vom Wert eines Naturraums f\u00fcr Biodiversit\u00e4t und Lebensqualit\u00e4t <\/p>\n<p>Die Arbeiten haben in Kooperation der Abteilungen Umweltschutz und Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien bereits begonnen. Ziel sind die Erhaltung und Verbesserung der kostbaren Offenlandschaft: Die wichtigsten Ma\u00dfnahmen daf\u00fcr sind Entsiegelung, Wiesenpflege, Bek\u00e4mpfung invasiver Pflanzenarten, Schaffung von Weidefl\u00e4chen und so fort. Von der Sicherung der Vielfalt an Tieren und standorttypischen Pflanzenarten profitieren zahlreiche Arten von Wildtieren und raren Pflanzen, darunter V\u00f6gel, Wildbienen, Heuschrecken und Orchideen.<\/p>\n<p> Naherholung und k\u00fchlende Durchl\u00fcftung <\/p>\n<p>Aber auch die Menschen in der Stadt profitieren von der gr\u00fcnen \u201eLunge\u201c des schnell wachsenden 22. Bezirks. F\u00fcr die Wiener*innen wird entsteht hier ein Naherholungsraum; jedoch kein weiterer Park, vielmehr ein Raum gepr\u00e4gt von Respekt gegen\u00fcber der Natur. Naturvertr\u00e4gliche Besucher*innen-Lenkung und Information sollen den verst\u00e4ndnisvollen Umgang mit diesem wichtigen Lebensraum f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>So m\u00fcssen die beiden Nutzungen als Erholungsraum und als Schutzgebiet kein Widerspruch, sondern gegenseitige Erg\u00e4nzung sein. Dar\u00fcber hinaus leistet das Areal einen nicht unwesentlichen Beitrag f\u00fcr das Stadtklima in der Umgebung. Es dient als Durchl\u00fcftungsschneise und wirkt auch durch Beschattung und Verdunstung von Regenwasser k\u00fchlend.<\/p>\n<p> Der Weg vom Bahnhof zum Naturjuwel <\/p>\n<p>Der Verschiebebahnhof Breitenlee war nur kurz in Betrieb und wurde 1945 stillgelegt. Seitdem konnte die Natur das Gebiet f\u00fcr sich zur\u00fcckerobern. Im Lauf der nutzungsfreien Jahrzehnte konnte sich ein wertvoller Biotop-Komplex aus Wald und Trockenrasen etablieren, der wertvoller Lebensraum f\u00fcr seltene und gesch\u00fctzte Arten ist. Allerdings hatten auch invasive Pflanzenarten hier Fu\u00df gefasst. Diese sogenannten Neophyten, allen voran G\u00f6tterbaum und Goldrute, k\u00f6nnen die ans\u00e4ssigen Arten verdr\u00e4ngen und ganze Wiesen naturschutzfachlich entwerten.<\/p>\n<p>Die Stadt Wien hat das Areal von den \u00d6BB erworben, um das bisher gr\u00f6\u00dfte innerst\u00e4dtische Renaturierungsprojekt zu starten. Der Ankauf wurde durch den Biodiversit\u00e4tsfonds des Bundesministeriums f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Das insgesamt \u00fcber 90 Hektar gro\u00dfe Areal wurde bereits im November 2025 von der Wiener Landesregierung als das 6. Natura2000-Gebiet in der Bundeshauptstadt abgesichert und genie\u00dft damit hohen europ\u00e4ischen Schutzstatus. Inzwischen wurden bereits erste Teilfl\u00e4chen entsiegelt und von Neophyten befallene Fl\u00e4chen sukzessive befreit.<\/p>\n<p>Das Projekt \u201eLIFE VienNATURA\u201c wird von der Europ\u00e4ischen Union im Rahmen des LIFE-Programmes kofinanziert. <a href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/umwelt\/naturschutz-areal-breitenlee\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">https:\/\/www.wien.gv.at\/umwelt\/naturschutz-areal-breitenlee<\/a><\/p>\n<p>Pressebilder zu dieser Aussendung sind in K\u00fcrze unter <a href=\"https:\/\/presse.wien.gv.at\/bilder\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">https:\/\/presse.wien.gv.at\/bilder<\/a> abrufbar. (Schluss)<\/p>\n<p> R\u00fcckfragehinweis f\u00fcr Medien   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neues EU-LIFE-Projekt zur Renaturierung in Breitenlee gestartet Startschuss f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Renaturierungsprojekt in der Bundeshauptstadt: Der fr\u00fchere Bahnhof&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":56950,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[1555,46,42,23181,9969,1549,5317,44,23180,181,182],"class_list":{"0":"post-56949","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wien","8":"tag-umwelt","9":"tag-at","10":"tag-austria","11":"tag-breitenlee","12":"tag-czernohorszky","13":"tag-klima","14":"tag-natur","15":"tag-oesterreich","16":"tag-renaturierung","17":"tag-vienna","18":"tag-wien"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116264798213607527","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56949"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56949\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/56950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}