{"id":57,"date":"2026-02-19T09:27:31","date_gmt":"2026-02-19T09:27:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/57\/"},"modified":"2026-02-19T09:27:31","modified_gmt":"2026-02-19T09:27:31","slug":"acht-tote-nach-verheerendem-lawinenabgang-im-us-staat-kalifornien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/57\/","title":{"rendered":"Acht Tote nach verheerendem Lawinenabgang im US-Staat Kalifornien"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3927052294=\"\" data-cy=\"preamble\" class=\"cXenseParse\">Eine Gruppe \u2013 vier Bergf\u00fchrer und elf G\u00e4ste \u2013 war auf dem R\u00fcckweg einer dreit\u00e4gigen gef\u00fchrten Skitour im freien Gel\u00e4nde, als sich ein Schneebrett l\u00f6ste. Die Toten konnten bisher nicht geborgen werden, der Einsatz f\u00fcr die Rettungskr\u00e4fte ist schwierig.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Truckee \u2013 Im US-Staat Kalifornien hat es beim verheerendsten Lawinenungl\u00fcck seit mehr als 40 Jahren acht Tote gegeben. Ein weiterer Skitourengeher wird nach dem Ungl\u00fcck nahe Castle Peak im Tahoe-Nationalwald noch vermisst. Er gilt wegen der Wucht des Abgangs und der Wetterlage als wahrscheinlich tot, wie Sheriff Shannan Moon sagte. Sechs Menschen \u00fcberlebten. Dienstagvormittag war gegen 11.30 Uhr (Ortszeit) bei der Notrufzentrale ein automatisches Notsignal eingegangen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Diese wurde sowohl durch Lawinen-Versch\u00fcttetensuchger\u00e4te als auch \u00fcber eine Satelliten-SOS-Funktion ausgel\u00f6st. Die Gruppe \u2013 vier Bergf\u00fchrer und elf G\u00e4ste \u2013 war auf dem R\u00fcckweg einer dreit\u00e4gigen gef\u00fchrten Skitour im freien Gel\u00e4nde zu den Frog-Lake-H\u00fctten gewesen, als sich ein Schneebrett l\u00f6ste \u2013 eine schwere Neuschneelast auf einer instabilen Schneeschicht.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Nach Angaben von Einsatzleiter Captain Russell Greene berichteten die \u00dcberlebenden, jemand habe noch \u201eLawine!\u201c gerufen, dann sei die Gruppe rasant erfasst worden. Die Lawine sei demnach etwa so lang wie ein Footballfeld gewesen \u2013 also rund 100 Meter. In der Gruppe waren neun Frauen und sechs M\u00e4nner.<\/p>\n<p>\u00dcberlebende finden Schutz im Wald<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Mehr als 50 speziell ausgebildete Kr\u00e4fte, darunter viele Freiwillige, arbeiteten sich bei Sturm, Schneetreiben und zeitweise schlechter Sicht ins Gel\u00e4nde vor. Eine Pistenraupe kam nur bis auf gut drei Kilometer an die Ungl\u00fccksstelle heran. Von dort aus mussten die Einsatzkr\u00e4fte auf Skiern weiter. Erst gegen 17.30 Uhr (Ortszeit) erreichte das erste Team die \u00dcberlebenden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Das Sheriffb\u00fcro sei mit ihnen \u00fcber einen Notfall-Satelliten-Nachrichtendienst in Kontakt gewesen, \u00fcber den sie Textnachrichten senden konnten. Die sechs hatten sich in einem Wald in Sicherheit gebracht. Sie litten laut Angaben der Einsatzleitung unter Verletzungen und medizinischen Problemen, zwei von ihnen konnten nicht mehr gehen. Drei Tote hatten sie demnach selbst bereits im Lawinenfeld ausgemacht, w\u00e4hrend sie auf Hilfe warteten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Von den sechs Geretteten ist einer ein Bergf\u00fchrer. Die f\u00fcnf anderen \u00dcberlebenden sind G\u00e4ste, drei M\u00e4nner und zwei Frauen. Zwei Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht \u2013 die Verletzungen seien nicht lebensbedrohlich, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Bergung wegen Lawinengefahr erschwert<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Die Toten konnten bisher nicht geborgen werden \u2013 das Gel\u00e4nde sei steil, die Gefahr weiterer Lawinen hoch und der Einsatz f\u00fcr die Rettungskr\u00e4fte schwierig, hie\u00df es. Die Beh\u00f6rden warnten vor weiteren Ausfl\u00fcgen ins Gebirge. Inzwischen sei knapp ein Meter weiterer Schnee gefallen, die Lawinengefahr bleibe deshalb hoch. \u201eDie Natur nimmt keine R\u00fccksicht \u2013 egal, wie erfahren oder gut vorbereitet man ist\u201c, sagte Sheriff Moon.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Der Nationalwald Tahoe liegt in Kalifornien an der Grenze zum US-Staat Nevada, in ihm befindet sich auch der bei Touristen ebenfalls beliebte Lake Tahoe. Der Lawinenabgang ereignete sich nordwestlich des Sees.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Die Region hat in der Vergangenheit bereits schwere Lawinen erlebt \u2013 das letzte Ereignis dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung liegt allerdings schon Jahrzehnte zur\u00fcck: Im M\u00e4rz 1982 kamen bei einem Lawinenungl\u00fcck in einem alpinen Skiresort im Lake-Tahoe-Gebiet sieben Menschen ums Leben \u2013 eine Frau \u00fcberlebte, nachdem sie f\u00fcnf Tage lang unter Schnee begraben war. (APA, dpa, TT.com)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Gruppe \u2013 vier Bergf\u00fchrer und elf G\u00e4ste \u2013 war auf dem R\u00fcckweg einer dreit\u00e4gigen gef\u00fchrten Skitour im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":58,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[73,70,40,41,39,72,71,66,65,64],"class_list":{"0":"post-57","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-katastrophen","9":"tag-lawine","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-suche","14":"tag-tote","15":"tag-welt","16":"tag-world","17":"tag-world-news"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}