{"id":59061,"date":"2026-03-22T08:51:06","date_gmt":"2026-03-22T08:51:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/59061\/"},"modified":"2026-03-22T08:51:06","modified_gmt":"2026-03-22T08:51:06","slug":"zahl-der-asylantraege-auf-niedrigstem-wert-seit-zehn-jahren-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/59061\/","title":{"rendered":"Zahl der Asylantr\u00e4ge auf niedrigstem Wert seit zehn Jahren \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Die meisten Asyl-Antr\u00e4ge kamen heuer von Syrern, die Anerkennungsquote liegt mittlerweile bei nur 25 Prozent. Menschen aus Afghanistan erhielten heuer zu 68 Prozent Asyl. <\/p>\n<p>Die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten hat in \u00d6sterreich zumindest vorl\u00e4ufig nichts am r\u00fcckl\u00e4ufigen Trend bei den Asyl-Antr\u00e4gen ge\u00e4ndert. Im Februar wurden laut neuer Monatsstatistik nur noch 347 origin\u00e4re Ansuchen gestellt, was laut Innenministerium der niedrigste Wert seit \u00fcber zehn Jahren ist. Auch insgesamt gingen die Antragszahlen weiter zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Konkret wurden im Februar 850 Ansuchen eingebracht, was einem Minus von 41 Prozent gegen\u00fcber dem Vergleichsmonat 2025 entspricht. Gesamt waren es heuer knapp 1800, davon aber nur 768 origin\u00e4r \u2013 das hei\u00dft von Personen, die neu eingereist sind. Die \u00fcbrigen betreffen vor allem nachgeborene Kinder von Fl\u00fcchtlingen, die sich bereits in \u00d6sterreich aufgehalten haben.<\/p>\n<p>Die meisten Asyl-Antr\u00e4ge kamen heuer von Syrern mit 468. Davon waren gleich 387 nicht origin\u00e4r. Erh\u00f6ht hat sich indes die Zahl der Heimkehrer nach dem Machtwechsel in Damaskus. Seit dem Sturz des Assad-Regimes sind laut Innenministerium mehr als 1000 Menschen aus Syrien freiwillig in ihr Herkunftsland zur\u00fcckgekehrt. Im Vergleich dazu, verlie\u00dfen in den Jahren 2023 und 2024 lediglich 200 Syrerinnen und Syrer \u00d6sterreich in Richtung ihrer Heimat.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat sich auch die Chance f\u00fcr Syrer, hierzulande Asyl zu erhalten deutlich reduziert. Die Anerkennungsquote heuer lag bei nur 25 Prozent. Zum Vergleich: Personen aus Afghanistan erhielten zu 68 Prozent Asyl, Iraner zu 56 Prozent. Auch Somalier und Iraker hatten h\u00f6here Erfolgschancen als Syrer. Insgesamt gab es heuer 916 positiv beschiedene Antr\u00e4ge, 928 Mal wurde subsidi\u00e4rer Schutz zuerkannt.<\/p>\n<p>Die Eskalation im Nahen Osten bzw. in der Golf-Region nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran und den darauf folgenden Attacken Teherans in der Region hat indes noch keinerlei Einfluss auf \u00d6sterreichs Asyl-System. Im J\u00e4nner und Februar kamen gesamt 67 Antr\u00e4ge von Iranern ein. \u00dcberhaupt nur zwei Libanesen stellten 2026 hierzulande ein Ansuchen.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckgang bei den Asyl-Zahlen hat auch zu einer Entspannung in der Grundversorgung gef\u00fchrt, in der nur noch 8.600 Asylwerber betreut werden. Wie das Innenministerium betont, ist das der niedrigste Wert seit 20 Jahren. Insgesamt sind die Zahlen mit 51.100 freilich weiter recht hoch, was an den Vertriebenen aus der Ukraine liegt. Doch auch dieser Wert sinkt stetig. Anfang 2025 wurden noch mehr als 52.800 Personen grundversorgt,<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die meisten Asyl-Antr\u00e4ge kamen heuer von Syrern, die Anerkennungsquote liegt mittlerweile bei nur 25 Prozent. 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