{"id":60255,"date":"2026-03-22T23:41:07","date_gmt":"2026-03-22T23:41:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/60255\/"},"modified":"2026-03-22T23:41:07","modified_gmt":"2026-03-22T23:41:07","slug":"cdu-gewinnt-wahl-in-rheinland-pfalz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/60255\/","title":{"rendered":"CDU gewinnt Wahl in Rheinland-Pfalz"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die CDU ist bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz klar st\u00e4rkste Kraft vor der SPD geworden. Das von vielen erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Parteien fiel aus. Wie die Wahlleitung am Sonntag in Bad Ems mitteilte, kamen die Christdemokraten von Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 31,0 Prozent der Stimmen und die Sozialdemokraten von Ministerpr\u00e4sident Alexander Schweitzer auf 25,9 Prozent. Auf dem dritten Platz folgte die AfD mit 19,5 Prozent vor den Gr\u00fcnen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Diese kamen mit klarem Abstand auf 7,9 Prozent. Die FDP und die Freien W\u00e4hler schieden mit 2,1 Prozent beziehungsweise 4,2 Prozent aus dem Mainzer Landtag aus. Die Linke verpasste mit 4,4 Prozent den erstmaligen Einzug in das Landesparlament erneut.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die seit 35 Jahren in dem Bundesland regierende SPD verlor im Vergleich zu 2021 knapp zehn Prozentpunkte. So schlecht hatte sie noch nie bei einer Landtagswahl in Rheinland-Pfalz abgeschnitten. Schweitzer war erstmals als Spitzenkandidat angetreten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die AfD erreichte von allen Parteien die h\u00f6chsten Zuw\u00e4chse. Sie konnte ihr Ergebnis von 2021 (8,3 Prozent) mehr als verdoppeln und erreichte ihr bisher bestes Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland. Die bisher an der Ampel-Regierung beteiligten Gr\u00fcnen hatten bei der vorherigen Wahl noch 9,3 Prozent der Stimmen erhalten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Landtag in Mainz wird k\u00fcnftig ein Vier-Parteien-Parlament sein, denn sowohl FDP als auch Freie W\u00e4hler verpassten den Wiedereinzug deutlich. Auch die Linke scheiterte an der F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde, sie wird weiterhin nicht im Landesparlament vertreten sein.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die CDU stellt k\u00fcnftig 39, die SPD 32 Abgeordnete. Die AfD kommt auf 24 Sitze, die Gr\u00fcnen auf 10. Weil die CDU mehr Direktmandate gewann als ihr Abgeordnetensitze nach dem Ergebnis der Landesstimmen zustehen w\u00fcrden, wird es im neuen Landtag zwei \u00dcberhang- und zwei Ausgleichsmandate geben. Dadurch erh\u00f6ht sich die Zahl der eigentlich vorgesehenen Abgeordneten von 101 auf 105.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Seit zehn Jahren regiert eine Koalition aus SPD, Gr\u00fcnen und FDP das Land mit seinen gut vier Millionen Einwohnern. Nun l\u00e4uft alles auf eine gro\u00dfe Koalition unter Schnieder hinaus: Andere B\u00fcndnisse sind entweder rechnerisch oder &#8211; im Falle der AfD &#8211; politisch ausgeschlossen. CDU und SPD w\u00fcrden zusammen auf eine breite Mehrheit von 71 der 105 Mandate kommen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zur Wahl aufgerufen waren knapp drei Millionen Menschen in Rheinland-Pfalz. Die Wahlbeteiligung lag laut Landeswahlleiter bei 68,5 Prozent und damit h\u00f6her als bei der von der Corona-Pandemie gepr\u00e4gten Wahl 2021 (64,3 Prozent).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die CDU ist bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz klar st\u00e4rkste Kraft vor der SPD geworden. 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