{"id":61514,"date":"2026-03-23T15:53:08","date_gmt":"2026-03-23T15:53:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/61514\/"},"modified":"2026-03-23T15:53:08","modified_gmt":"2026-03-23T15:53:08","slug":"totschnig-plaediert-fuer-mehr-recycling-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/61514\/","title":{"rendered":"Totschnig pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Recycling in Europa"},"content":{"rendered":"<p>            Von<\/p>\n<p>              .<\/p>\n<p>            &#8211;<\/p>\n<p>              23.03.2026 16:24<\/p>\n<p>              (Akt. 23.03.2026 16:24)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/ABD0126-20260310-4-3-772018951421-1895x1421.jpg\"   alt=\"Totschnig pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Recycling.\" title=\"Totschnig pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Recycling.\"\/><\/p>\n<p>                    Totschnig pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Recycling.<br \/>\n                     \u00a9APA\/GEORG HOCHMUTH<\/p>\n<p>\n        Umweltminister Totschnig ist f\u00fcr den Ausbau der Kreislaufwirtschaft in Europa aufgrund des Rohstoffmangels. Bei der Vorstellung eines Berichts betonte er die Notwendigkeit, Materialien l\u00e4nger im Kreislauf zu halten.\n      <\/p>\n<p>J\u00e4hrlich fallen in der EU \u00fcber 2 Milliarden Tonnen M\u00fcll an. Das Abfallwirtschaftsgesetz soll laut Totschnig dieses Jahr ge\u00e4ndert werden, um Bauschutt und Bodenaushub schneller als Baumaterial wiederzuverwenden. Die Recyclingquote in \u00d6sterreich hat sich in den letzten f\u00fcnf Jahren von 12 auf 15 Prozent erh\u00f6ht. Bis 203 wird eine Zirkularit\u00e4tsrate von 18 Prozent angestrebt. Umweltminister Totschnig sieht Handlungsbedarf beim illegalen Export von Altfahrzeugen in Nicht-EU-Staaten, die oft als &#8222;Gebrauchtwagen&#8220; exportiert werden, anstatt in autorisierten Anlagen recycelt zu werden. Altfahrzeuge sind wichtige Rohstoffquellen f\u00fcr Stahl, Aluminium, Kupfer und seltene Batterierohstoffe.<\/p>\n<p>\n            Recycling senkt Abh\u00e4ngigkeit von Rohstoff-Importen\n          <\/p>\n<p>Eine aktuelle Studie des Beraters PwC \u00d6sterreich, die in Zusammenarbeit mit dem Senat der Kreislaufwirtschaft des ARA Vereins durchgef\u00fchrt wurde, hat die heimische &#8222;Circular Economy&#8220; genauer unter die Lupe genommen. Der Kreislaufwirtschaft wurden rund 13.800 Unternehmen mit rund 50.900 Vollzeit\u00e4quivalenten zugeordnet. Diese h\u00e4tten zuletzt einen Umsatz von 16,6 Mrd. Euro und eine Bruttowertsch\u00f6pfung von 4,5 Mrd. Euro erzielt. Mit der Forcierung der Kreislaufwirtschaft in \u00d6sterreich und der EU st\u00e4rke man den Umwelt- und Klimaschutz, reduziere die Abh\u00e4ngigkeit von Importen und baue die Wettbewerbsf\u00e4higkeit aus, so die Studienautoren.<\/p>\n<p>PwC-\u00d6sterreich-Vorst\u00e4ndin Agatha Kalandra ortet teilweise eine zu schwache Nachfrage nach recycelten Rohstoffen. &#8222;Denn g\u00fcnstigere Prim\u00e4rrohstoffpreise und hohe Qualit\u00e4tsanforderungen bremsen den Sekund\u00e4rrohstoffmarkt&#8220;, sagte Kalandra bei der Pr\u00e4sentation der Kreislaufwirtschaft-Studie. Einen gro\u00dfen Hebel sieht die Expertin unter anderem in der Baubranche. Die Verwendung recycelter Rohstoffe ist in der Baubranche noch wenig verbreitet.<\/p>\n<p>\n            Hohe Investitionen in Sortiermaschinen\n          <\/p>\n<p>Die heimischen Recyclingunternehmen w\u00fcnschen sich von politischer Seite mehr Planungssicherheit, damit sie hohe Investitionen in Sortier- und Aufbereitungsmaschinen sowie neue Technologien t\u00e4tigen k\u00f6nnen. &#8222;Wir brauchen klare Rahmenbedingungen und rechtliche Vorgaben, damit sich Investitionen in Kreislaufwirtschaft langfristig lohnen&#8220;, so der Vorstandssprecher der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und Koordinator des Senats der Kreislaufwirtschaft, Harald Hauke. Die Kreislaufwirtschaft habe &#8222;enormes Wachstumspotenzial&#8220;, derzeit w\u00fcrden aber noch &#8222;lineare Nutzungspfade&#8220; bei Rohstoffen dominieren.<\/p>\n<p>In der zu Jahresbeginn vorgestellten Industriestrategie der Regierung hat das Thema Kreislaufwirtschaft ein eigenes Kapitel bekommen. &#8222;Sekund\u00e4rrohstoffe entwickeln sich zunehmend zu einem strategischen Faktor f\u00fcr die Industrie&#8220;, sagte Robert Nagele, Billa-Vorstand und Vertreter im Senat der Kreislaufwirtschaft. Es brauche noch &#8222;mehr Anreize&#8220;, um recycelte Rohstoffe einzusetzen.<\/p>\n<p>\n            Global2000 fordert Kreislaufwirtschaftsgesetz\n          <\/p>\n<p>Die Umweltorganisation Global2000 fordert vom Umweltminister rechtliche Vorgaben f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft. &#8222;Was fehlt, ist ein verbindlicher gesetzlicher Rahmen, der klare Ziele, messbare Vorgaben und echte Verantwortung entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette festlegt&#8220;, so Global2000-Vertreterin Anna Leitner in einer Aussendung. Ein Kreislaufwirtschaftsgesetz sei &#8222;kein Nice-to-have, sondern die Voraussetzung daf\u00fcr, Ressourcenverbrauch wirksam zu reduzieren und zukunftsf\u00e4higes Wirtschaften zur Regel zu machen&#8220;. Der Online-Marktplatz f\u00fcr general\u00fcberholte Gebrauchsg\u00fcter, Refurbed, dr\u00e4ngt auf schnelle Regierungsma\u00dfnahmen im Bereich Kreislaufwirtschaft. Wenn man zu lange warte, mache man Reparaturen dadurch unwirtschaftlich, warnte Refurbed-Mitgr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Windischhofer k\u00fcrzlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von . &#8211; 23.03.2026 16:24 (Akt. 23.03.2026 16:24) Totschnig pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Recycling. \u00a9APA\/GEORG HOCHMUTH Umweltminister Totschnig ist&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":61515,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[76,75,74,24897,44,269,326,255],"class_list":{"0":"post-61514","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-eu","9":"tag-europa","10":"tag-europe","11":"tag-norbert-totschnig","12":"tag-oesterreich","13":"tag-politik","14":"tag-recycling","15":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116279299524379941","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61514","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61514"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61514\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/61515"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61514"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61514"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61514"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}