{"id":62049,"date":"2026-03-23T22:04:16","date_gmt":"2026-03-23T22:04:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/62049\/"},"modified":"2026-03-23T22:04:16","modified_gmt":"2026-03-23T22:04:16","slug":"linzer-innenstadt-mit-plus-von-116-prozent-bei-der-besucherfrequenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/62049\/","title":{"rendered":"Linzer Innenstadt mit Plus von 11,6 Prozent bei der Besucherfrequenz\u00a0"},"content":{"rendered":"<p> LINZ. Seit Anfang 2026 ist der neue Standortmanager f\u00fcr die Linzer Innenstadt J\u00fcrgen Landerl-Brameshuber im Amt. Eines seiner wichtigsten Anliegen: Die Aufenthaltsqualit\u00e4t in der Innenstadt weiter zu verbessern. Positive Zahlen liefert er gemeinsam mit Wirtschafts-Stadtrat Thomas Gegenhuber (SP\u00d6) und City Ring-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ursula F\u00fcrstberger-Matthey: Die Besucherfrequenz ist im Jahresvergleich um 11,6 Prozent gestiegen. <\/p>\n<p>Im Zeitraum von 1. J\u00e4nner bis 31. Dezember 2025 besuchten 6.735.218 Personen die Linzer Innenstadt \u2013 ein Plus von 11,6 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr (2024: 6.034.738). Das bedeutet, dass 2025 durchschnittlich 18.453 Menschen pro Tag durch die Innenstadt flanierten \u2013 etwa um 2.000 am Tag mehr.<\/p>\n<p>Neues Dashboard<\/p>\n<p>Gemessen werden k\u00f6nnen die repr\u00e4sentativen Frequenzdaten von S+M. Sie basieren auf anonymisierten Handydaten. Das neue System f\u00fcr die repr\u00e4sentativen Daten \u00fcber die Besucherfrequenz \u00a0wird durch eine Kooperation von City Ring, Wirtschaftskammer Linz-Stadt und Stadt Linz erm\u00f6glicht, die die Kosten zu jeweils einem Drittel tragen, wie Ursula F\u00fcrstberger-Matthey erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Landerl-Brameshuber: \u201eWir bekommen damit Echtzeitdaten \u00fcber neun Messpunkte in der Innenstadt und in Urfahr, k\u00f6nnen auch filtern, ob jemand nur bis zu zehn Minuten da war oder l\u00e4nger.\u201c Die oben erw\u00e4hnten Besuchszahlen sind jene ohne Kurzbesuche bis zu zehn Minuten.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfte Steigerung im vierten Quartal<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Steigerungen bei der Besucherfrequenz wurden im vierten Quartal 2025 verzeichnet, fast um ein Drittel (31,9 Prozent): Von Oktober bis Dezember verweilten 2.040.317 Personen in der Innenstadt \u2013 im Schnitt 22.177 pro Tag. Das hat besonders f\u00fcr das wichtige Weihnachtsgesch\u00e4ft gro\u00dfe Bedeutung.<\/p>\n<p>Auch Daten zur durchschnittlichen Verweildauer werden gesammelt: 2025 waren das im Schnitt 52 Minuten, nach 47 Minuten im Jahr 2024. \u201eGerade diese Verweildauer wollen wir weiter erh\u00f6hen\u201c, so der neue Standortmanager.<\/p>\n<p>Mehr Aufenthaltsqualit\u00e4t \u2013 drei L\u00fccken ausgemacht<\/p>\n<p>Was seine erste Analyse des Branchenmixes in der City zeigt: \u201eDer aktuelle Ist-Zustand in der Innenstadt ist gut, der Mix ist in Ordnung, wir wollen aber besser werden.\u201c<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Landerl-Brameshuber hat in Bezug auf den Branchenmix in der Innenstadt und die Altersstrukturen drei L\u00fccken ausgemacht:<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Gruppe (31 Prozent, 20 bis 39 Jahre) bekommt<\/p>\n<p>zu wenig Freizeit- und kulturelle Erlebnisangebotezu wenig konzeptstarke Mode- und Lifestyleformate<\/p>\n<p>Die kaufkr\u00e4ftige Gruppe (25 Prozent, 40 bis 59 Jahre) bekommt zudem zu wenig Angebote im Bereich Wohnen und Technik.<\/p>\n<p>Gerade Freizeit und Kultur m\u00fcsse f\u00fcr die Aufenthaltsqualit\u00e4t enorm verst\u00e4rkt werden, das sei aktuell sein Hauptanliegen. M\u00f6glich w\u00e4re das auch zum Beispiel mit hybriden Angebotsformen, wie es schon in der neuen Kleiderbauer-Filiale geplant ist: Hier entsteht auch ein neues Caf\u00e9.<\/p>\n<p>Gemeinsamer \u201eroter Faden\u201c wichtig<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr den passenden Branchenmix jedenfalls sei das gemeinsame daran arbeiten: \u201eMir ist der pers\u00f6nliche Kontakt mit den Eigent\u00fcmern, mit den Maklern wichtig, damit wir einen gemeinsamen roten Faden finden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs geht um den Dialog und das gemeinsame Abstimmen\u201c, erg\u00e4nzt Stadtrat Thomas Gegenhuber. Dass das Bewusstsein etwa bei den Vermietern steige, dass ein guter, langfristiger Mieter wichtig sei, steige aber, so City Ring-Managerin Ursula F\u00fcrstberger-Matthey. Das Sch\u00f6ne jetzt sei auch, dass nicht die Leerst\u00e4nde gez\u00e4hlt w\u00fcrden, sondern gleich daran gedacht werde, wie man diese nutzen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Initiative \u201eeinBLICKe\u201c belebt leere Schaufenster<\/p>\n<p>Eine solche M\u00f6glichkeit ist die Initiative \u201eeinBLICKe\u201c, die J\u00fcrgen Landerl-Brameshuber gestartet hat. Bestehende Gesch\u00e4ftstreibende, Kunstinitiativen oder Schulen erhalten die M\u00f6glichkeit, leerstehende Schaufenster tempor\u00e4r zu nutzen und ihre Produkte einem breiteren Publikum zu pr\u00e4sentieren. Gleichzeitig wird dadurch das Stadtbild verbessert. \u201eIm besten Fall merkt der Passant gar nicht, dass es sich um einen Leerstand handelt\u201c, so Landerl-Brameshuber.<\/p>\n<p>Ein solches Beispiel findet sich aktuell in der Landstra\u00dfe 48. \u201eIn den ehemaligen R\u00e4umlichkeiten von Benetton nutzen bereits Gesch\u00e4fte die Schaufenster, um die jeweiligen Waren ansprechend in Szene zu setzen.\u201c<\/p>\n<p>S\u00fcdliche Landstra\u00dfe<\/p>\n<p>Bei der viel diskutierten s\u00fcdlichen Landstra\u00dfe verweist Stadtrat Gegenhuber auch auf das Innenstadtkonzept. Nat\u00fcrlich sei bewusst, \u201edass wir in der s\u00fcdlichen Landstra\u00dfe Luft nach oben haben. Die Hoffnung ist, aus der Kombination mit Pl\u00e4tze-Umgestaltung, mit st\u00e4rkerem Dialog mit Eigent\u00fcmern \u2013 welche Gesch\u00e4fte kommen rein \u2013 etwas drehen zu k\u00f6nnen\u201c, so Gegenhuber. Landerl-Brameshuber: \u201eEs ist sehr spannend dort, es ist eine sehr gro\u00dfe Chance. Da geh\u00f6ren aber alle dazu, auch f\u00fcr eine gemeinsame Vision.\u201c<\/p>\n<p>City Retail Report weist 2,8 Prozent Leerstandsquote auf<\/p>\n<p>Ebenfalls ver\u00f6ffentlicht wurde der neue S+M City Retail Report \u00d6sterreich 2025\/26. Demnach ist die Leerstandsquote in der Linzer Innenstadt auf 2,8 Prozent gesunken (Vorjahr: 3 Prozent). Damit liegt Linz unter dem Durchschnitt der \u00f6sterreichischen Prim\u00e4rst\u00e4dte, der bei 4,8 Prozent liegt. Nicht einberechnet in den Zahlen sind Fl\u00e4chen, die zwar noch leer stehen, bei denen die zuk\u00fcnftige Nutzung aber bereits vorgesehen ist.<\/p>\n<p data-end=\"8163\" data-start=\"7865\">Auch lesen: <a data-mce-href=\"https:\/\/www.tips.at\/nachrichten\/linz\/wirtschaft-politik\/704287-landerl-brameshuber-wird-ab-1-jaenner-standortmanager-der-linzer-innenstadt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.tips.at\/nachrichten\/linz\/wirtschaft-politik\/704287-landerl-brameshuber-wird-ab-1-jaenner-standortmanager-der-linzer-innenstadt\" title=\"Tips\">Landerl-Brameshuber wird ab 1. J\u00e4nner Standortmanager der Linzer Innenstadt<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ. Seit Anfang 2026 ist der neue Standortmanager f\u00fcr die Linzer Innenstadt J\u00fcrgen Landerl-Brameshuber im Amt. 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