{"id":62112,"date":"2026-03-23T22:54:18","date_gmt":"2026-03-23T22:54:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/62112\/"},"modified":"2026-03-23T22:54:18","modified_gmt":"2026-03-23T22:54:18","slug":"muessen-bei-verfestigter-inflation-einschreiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/62112\/","title":{"rendered":"M\u00fcssen bei verfestigter Inflation einschreiten"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Aber die EZB kann die Lage beobachten und auf m\u00f6gliche Zweitrundeneffekte achten.&#8220; Er forderte Unternehmen und Gewerkschaften auf, den Inflationsschock als vor\u00fcbergehend zu betrachten. Andernfalls drohten Zweitrundeneffekte &#8211; bei denen auch andere Waren sowie Dienstleistungen deutlich teurer werden. Dann m\u00fcsse die Zentralbank eingreifen, um diese zu stoppen.<\/p>\n<p>Die EZB hat sich laut Ratsmitglied Peter Kazimir ganz dem Kampf gegen die Inflation verschrieben. &#8222;Die Bev\u00f6lkerung kann sich darauf verlassen, dass wir unseren Auftrag unbeirrt erf\u00fcllen werden&#8220;, erkl\u00e4rte er am Montag und f\u00fcgte an: &#8222;Sollte es mutiges Handeln erfordern, werden wir nicht z\u00f6gern&#8220;. Der Slowake r\u00e4umte zwar ein, dass die EZB gegen einen Inflationsanstieg in den n\u00e4chsten Monaten wenig ausrichten k\u00f6nne. &#8222;Sollten wir jedoch das Risiko als erheblich einsch\u00e4tzen, dass die Inflation \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum \u00fcber unserem Zielwert bleibt, werden wir mit angemessener Entschlossenheit handeln, um die Inflation wieder auf unser Zielniveau zu senken&#8220;, betonte er.<\/p>\n<p>Mit dem Iran-Konflikt seien nicht nur Energiefragen verbunden: &#8222;Lieferketten sind gef\u00e4hrdet. Sollte sich der Konflikt regional ausweiten, werden Lieferengp\u00e4sse die Folge sein. Dies ist keine abstrakte Frage. Es wird Unternehmen und Menschen in ganz Europa betreffen&#8220;, warnte Kazimir.<\/p>\n<p>Die EZB hatte in der vergangenen Woche die Zinsen unver\u00e4ndert gelassen. Sie signalisierte jedoch ihre Bereitschaft zu einer strafferen Geldpolitik, sollten die hohen Energiepreise auf die Gesamtwirtschaft durchschlagen. Die EZB hatte bei der Inflationswelle 2021\/22 als eine der letzten gro\u00dfen Zentralbanken die Zinsen erh\u00f6ht, den Preisanstieg jedoch vor den meisten anderen unter Kontrolle gebracht.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr lag die Teuerung in der W\u00e4hrungsunion beim Zielwert der EZB von zwei Prozent. Ihre j\u00fcngste Prognose sieht jedoch einen Anstieg auf 2,6 Prozent in diesem Jahr vor, wobei die Risiken eher nach oben deuten. H\u00f6here Energiekosten d\u00fcrften in der Eurozone keine Rezession ausl\u00f6sen, da alle Szenarien von Wachstum ausgingen, sagte de Guindos weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Aber die EZB kann die Lage beobachten und auf m\u00f6gliche Zweitrundeneffekte achten.&#8220; Er forderte Unternehmen und Gewerkschaften auf,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":62113,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,257,1239,23104,22928,25111,24193,23906,24188,23943,24190,22883,91,94,24187,44,25110,93,92,24203,22875,22884,24189],"class_list":{"0":"post-62112","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-economy","15":"tag-energie-news","16":"tag-europa-news","17":"tag-eurozone-news","18":"tag-ezb-news","19":"tag-frankfurt-news","20":"tag-geldpolitik-news","21":"tag-gewerkschaften-news","22":"tag-inflation-news","23":"tag-kurz-news","24":"tag-markets","25":"tag-maerkte","26":"tag-notenbank-news","27":"tag-oesterreich","28":"tag-preise-news","29":"tag-unternehmen","30":"tag-unternehmen-maerkte","31":"tag-unternehmen-gusto","32":"tag-wirtschaft-ausland-news","33":"tag-wissenupdate-me-news","34":"tag-zinsen-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116280954973184089","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62112"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62112\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62113"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}