{"id":62313,"date":"2026-03-24T02:00:14","date_gmt":"2026-03-24T02:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/62313\/"},"modified":"2026-03-24T02:00:14","modified_gmt":"2026-03-24T02:00:14","slug":"rolle-rueckwaerts-beim-radio-schweizer-urlaubskantone-fordern-sofortiges-ukw-comeback","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/62313\/","title":{"rendered":"Rolle r\u00fcckw\u00e4rts beim Radio: Schweizer Urlaubskantone fordern sofortiges UKW-Comeback"},"content":{"rendered":"<p>            <img decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\" width=\"696\" height=\"402\" data-no-lazy=\"\" class=\"entry-thumb\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/df-srg-ssr-logo-696x402.jpg\" alt=\"SRG SSR Logo\" title=\"df-srg-ssr-logo\"\/><\/p>\n<p>Eigentlich sollte das digitale Radio DAB+ in der Schweiz l\u00e4ngst den Ton angeben, doch der analoge UKW-Funk l\u00e4sst sich nicht so leicht abschalten. Nachdem der St\u00e4nderat bereits das Fortbestehen von UKW \u00fcber 2026 hinaus beschlossen hat, dr\u00e4ngen nun Tourismus-Kantone wie das Tessin und Wallis auf eine R\u00fcckkehr der SRG-Sender noch vor der diesj\u00e4hrigen Urlaubssaison.<\/p>\n<p>Ende 2025 hatte der St\u00e4nderat in der Schweiz entschieden, dass der UKW-H\u00f6rfunk bei den Eidgenossen auch \u00fcber 2026 hinauslaufen soll. Die SRG hat darauf hin eine schnellstm\u00f6gliche R\u00fcckkehr ins analoge Radio verk\u00fcndet, nachdem am 1. Januar 2025 zun\u00e4chst alle analogen Sender abgeschaltet wurden. Bisher hei\u00dft es, die SRG k\u00f6nne nach rechtlicher Abkl\u00e4rung erst am 1. Januar 2027 wieder auf UKW zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Vorgezogener UKW-Start zur Urlaubssaison?<\/p>\n<p>Den Schweizer Urlaubskantonen Tessin und Wallis dauert das aber zu lange. Sie dr\u00e4ngen darauf, dass zumindest die ersten Programme der SRG bereits im Sommer auf UKW zur\u00fcckkehren. Hintergrund: Die Kantone wollen, dass zur Tourismussaison das Netz wieder verf\u00fcgbar ist und alle Touristen die Signale etwa auf dem Weg zum Lago Maggiore oder Genfer See klasssich auf UKW h\u00f6ren k\u00f6nnen. Dies sei wichtig f\u00fcr Verkehrsinformationen und eventuelle St\u00f6rungen in Stra\u00dfentunneln.<\/p>\n<p>So fordert beispielsweise der Tessiner Nationalrat <a href=\"https:\/\/www.cdt.ch\/news\/a-quando-il-ritorno-in-fm-delle-trasmissioni-radio-della-ssr-quadri-interpella-il-governo-422594\" type=\"link\" id=\"https:\/\/www.cdt.ch\/news\/a-quando-il-ritorno-in-fm-delle-trasmissioni-radio-della-ssr-quadri-interpella-il-governo-422594\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lorenzo Quadri vom Bundesrat Aufkl\u00e4rung<\/a>. Laut Quadri sei es \u201egerade nach der Volksabstimmung vom 8. M\u00e4rz wichtig, dass die H\u00f6rer die Sendungen des SRG empfangen k\u00f6nnen, ohne zus\u00e4tzliche Kosten f\u00fcr neue Ger\u00e4te oder Umbauten an bestehenden Ger\u00e4ten tragen zu m\u00fcssen.\u201c Die Volksabstimmung \u00fcber die deutliche Reduzierung der Rundfunkgeb\u00fchren war gescheitert. Die Ablehnung des Vorschlags aus rechtspopulistischen Kreisen lag bei rund 62 Prozent.<\/p>\n<p>Knackpunkt: Viele Autos noch ohne DAB+-Empfang<\/p>\n<p>W\u00e4hrend in der Schweiz station\u00e4r UKW kaum noch eine Rolle spielt, verf\u00fcgen viele Autos in der Schweiz \u2013 etwa 40 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge \u2013 noch nicht \u00fcber digitalen DAB+-Empfang. Die betroffenen Fahrer sind seit der UKW-Abschaltung der SRG somit auch weitgehend von Verkehrsmeldungen auf Autobahnen und Tunneln ausgeschlossen, vor allem dort, wo keine Privatradios als Alternative im UKW-Band empfangbar sind.<\/p>\n<p>Sendeanlagen m\u00fcssen erneuert werden<\/p>\n<p>Der Netzbetreiber Swisscom Broadcast hat best\u00e4tigt, dass der Startknopf zumindest f\u00fcr die Grundnetzsender kurzfristig gedr\u00fcckt werden kann. Anders s\u00e4he das bei F\u00fcllsendern aus. Hier wurde zum Teil die Infrastruktur im Zuge der UKW-Abschaltung bereits abgebaut oder gar verschrottet, andere Anlagen wurden lange nicht gewartet. Somit k\u00f6nnte die R\u00fcckkehr zu UKW monatelange Arbeiten erfordern.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste wichtige Termin ist voraussichtlich im Juni 2026 vorgesehen, wenn der Bundesrat die endg\u00fcltige Verordnung mit den gesetzlichen Fristen f\u00fcr die Privatradios und den offiziellen Auftrag f\u00fcr die SRG ver\u00f6ffentlichen wird. Dann k\u00f6nnte auch feststehen, ab wann die SRG fr\u00fchestens auf UKW zur\u00fcckkehren darf.<\/p>\n<p>Auch interessant:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/empfang\/radio\/hamburg-vergibt-ukw-frequenz-neu-chance-fuer-neue-radiosender-auf-981-mhz-1175981\/\" type=\"link\" id=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/empfang\/radio\/hamburg-vergibt-ukw-frequenz-neu-chance-fuer-neue-radiosender-auf-981-mhz-1175981\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburg vergibt UKW-Frequenz neu: Chance f\u00fcr neue Radiosender auf 98,1 MHz<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eigentlich sollte das digitale Radio DAB+ in der Schweiz l\u00e4ngst den Ton angeben, doch der analoge UKW-Funk l\u00e4sst&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":62314,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[46,42,18657,147,25166,153,154,44,829,14699,22851,148],"class_list":{"0":"post-62313","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-dab","11":"tag-entertainment","12":"tag-kantone","13":"tag-music","14":"tag-musik","15":"tag-oesterreich","16":"tag-schweiz","17":"tag-srg","18":"tag-ukw","19":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116281686293387850","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62313"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62313\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62314"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}