{"id":63500,"date":"2026-03-24T16:14:10","date_gmt":"2026-03-24T16:14:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/63500\/"},"modified":"2026-03-24T16:14:10","modified_gmt":"2026-03-24T16:14:10","slug":"zahlreiche-rinder-bei-transport-in-tuerkei-verendet-vorwuerfe-gegen-waldviertler-firma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/63500\/","title":{"rendered":"Zahlreiche Rinder bei Transport in T\u00fcrkei verendet: Vorw\u00fcrfe gegen Waldviertler Firma"},"content":{"rendered":"<p>              24.03.2026 11:43<\/p>\n<p>              (Akt. 24.03.2026 14:10)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bilder-Jenny-1920-x-1080-px-2026-03-24T113809.581-4-3-297014401080-1440x1080.jpg\"   alt=\"Eine Waldviertler Firma ist in den Fall um zahlreiche verendete Rinder auf einem internationalen Viehtransport verwickelt.\" title=\"Eine Waldviertler Firma ist in den Fall um zahlreiche verendete Rinder auf einem internationalen Viehtransport verwickelt.\"\/><\/p>\n<p>                    Eine Waldviertler Firma ist in den Fall um zahlreiche verendete Rinder auf einem internationalen Viehtransport verwickelt.<br \/>\n                     \u00a9Canva (Sujet)<\/p>\n<p>\n        Im Zusammenhang mit einem Viehtransport von Uruguay in die T\u00fcrkei, bei dem im Vorjahr zahlreiche Tiere verendet sind, erheben t\u00fcrkische Importeure Vorw\u00fcrfe gegen ein Unternehmen aus dem nieder\u00f6sterreichischen Waldviertel. Laut der deutschen Organisation Animal Welfare Foundation soll die Firma f\u00fcr den Transport auf dem Boot &#8222;Spiridon II&#8220; verantwortlich sein und den Tod der Tiere wissentlich in Kauf genommen haben. Das Unternehmen weist diese Anschuldigungen zur\u00fcck.\n      <\/p>\n<p>Die &#8222;Spiridon II&#8220; hatte im Herbst 2025 fast 3.000\u00a0Rinder\u00a0von Uruguay in die T\u00fcrkei transportiert. &#8222;W\u00e4hrend der mehrw\u00f6chigen Reise verendeten zahlreiche Tiere, 140 K\u00fche brachten unter widrigen Bedingungen an Bord ihre K\u00e4lber zur Welt&#8220;, hielt die Animal Welfare Foundation in einer gemeinsamen Aussendung mit dem Tierschutzbund Z\u00fcrich fest. Die &#8222;ZiB2&#8220; des ORF berichtete ebenfalls \u00fcber die Causa.<\/p>\n<p>\n            Rinder an Bord der &#8222;Spiridon II&#8220; verendet: Wer ist schuld?\n          <\/p>\n<p>Nach der Ankunft in der T\u00fcrkei durften die Tiere wegen fehlender Genehmigungen das Schiff nicht verlassen und wurden schlie\u00dflich nach insgesamt \u00fcber zwei Monaten auf dem Schiff in Libyen entladen. Als Grund f\u00fcr die verweigerte Einfuhr in der T\u00fcrkei gilt, dass rund 500 Tiere auf dem Schiff nicht f\u00fcr den Import zugelassen waren.<\/p>\n<p>Die Importeure in der T\u00fcrkei sehen nun den Viehh\u00e4ndler aus dem Waldviertel in der Verantwortung f\u00fcr die Ereignisse. Dieser soll den folgenreichen Transport organisiert haben. Die\u00a0Rinder\u00a0sollen zudem verladen worden sein, obwohl dem Unternehmen bewusst gewesen sei, dass die Einfuhr verweigert werden k\u00f6nnte. Seitens der Importeure wurden auch rechtliche Schritte eingeleitet, es soll um zwei Millionen Dollar (1,72 Mio. Euro) gehen. Eine Zivilklage wurde in \u00d6sterreich eingereicht.<\/p>\n<p>Vom Unternehmen wurden die Vorw\u00fcrfe indes zur\u00fcckgewiesen. &#8222;Tats\u00e4chlich hat es aus Gr\u00fcnden, die nicht von uns zu vertreten sind, Verz\u00f6gerungen gegeben. Dies wurde jeweils mit den K\u00e4ufern besprochen und der ge\u00e4nderte Zeitplan von den K\u00e4ufern genehmigt&#8220;, hie\u00df es in einer der &#8222;ZiB2&#8220; \u00fcbermittelten Stellungnahme. Der K\u00e4ufer sei &#8222;in die Abl\u00e4ufe eingebunden&#8220; gewesen, habe &#8222;diese Verladung \u00fcberwacht und \u00fcbernommen&#8220;. Die \u00dcbergabe sei vertragsgem\u00e4\u00df mit der Verladung in Uruguay erfolgt, von K\u00e4ufer-Seite sei das Schiff mit den Tieren im t\u00fcrkischen Hafen &#8222;gerichtlich blockiert&#8220; worden. Best\u00e4tigt wurde der Rechtsstreit mit den t\u00fcrkischen Importeuren, von denen die nieder\u00f6sterreichische Firma wiederum selbst Geld fordert. F\u00fcr die APA war das Waldviertler Unternehmen vorerst nicht erreichbar.<\/p>\n<p>\n            Tierschutzvereine &#8222;zutiefst beunruhigt&#8220;\n          <\/p>\n<p>Von der &#8222;ZiB2&#8220; gezeigte Bilder des Schiffstransports bezeichnete Vier Pfoten in einer Aussendung als &#8222;einfach nur ersch\u00fctternd&#8220;. Gefordert wurde gleichzeitig ein sofortiges Verbot von Tiertransporten in EU-Drittl\u00e4nder, sowohl auf dem See- als auch auf dem Landweg. Der Verein gegen Tierfabriken zeigte sich &#8222;zutiefst beunruhigt&#8220;, auch, weil das Unternehmen aus Nieder\u00f6sterreich bei Versteigerungen &#8222;einen erheblichen Teil der schwangeren Kalbinnen von heimischen Milchbetrieben&#8220; kaufe, um diese &#8222;in Tierschutz-Hochrisiko-Staaten wie Algerien zu exportieren&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"24.03.2026 11:43 (Akt. 24.03.2026 14:10) Eine Waldviertler Firma ist in den Fall um zahlreiche verendete Rinder auf einem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":63501,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[46,42,25538,25539,2134,622,5744,44,43,45,25394,11634,25540,25545,2388,8451,25541,25542,25543,13313,25544,66,423,255],"class_list":{"0":"post-63500","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-oesterreich","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-boot","11":"tag-firma","12":"tag-gestorben","13":"tag-niederoesterreich","14":"tag-noe","15":"tag-oesterreich","16":"tag-republic-of-austria","17":"tag-republik-oesterreich","18":"tag-rinder","19":"tag-schiff","20":"tag-spiridon-ii","21":"tag-tiere-national","22":"tag-tot","23":"tag-tuerkei","24":"tag-uruguay","25":"tag-verendet","26":"tag-viehtransport","27":"tag-vorwuerfe","28":"tag-waldviertel","29":"tag-welt","30":"tag-wien-aktuell","31":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116285044444322471","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63500","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63500"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63500\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/63501"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63500"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63500"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63500"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}