{"id":64088,"date":"2026-03-24T23:11:18","date_gmt":"2026-03-24T23:11:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/64088\/"},"modified":"2026-03-24T23:11:18","modified_gmt":"2026-03-24T23:11:18","slug":"buchbinder-und-die-symphoniker-im-konzerthaus-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/64088\/","title":{"rendered":"Buchbinder und die Symphoniker im Konzerthaus \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Drei Klavierkonzerte Mozarts als Vorbereitung f\u00fcr den Triester \u201eFr\u00fchling aus Wien\u201c: Rudolf Buchbinder liebt es rasch und konzentriert.<\/p>\n<p>Seit dem Vorjahr haben auch die <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/wiener-symphoniker\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" mozart=\"\" an=\"\" die=\"\" adria:=\"\" buchbinder=\"\" und=\"\" symphoniker=\"\" im=\"\" konzerthaus=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wiener Symphoniker<\/a> ihr eigenes Festival: \u201ePrimavera da Vienna\u201c in Triest. Gleich die erste Ausgabe dieses Fr\u00fchlingsfests des Orchesters hat eingeschlagen, beim Publikum wie bei der Kritik. In wenigen Tagen findet diese trefflich mit \u201eWiener Klang trifft dolce vita\u201c beworbene Perspektive ihre Fortsetzung mit drei Konzerten, die jeweils vom Chefdirigenten, <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/petr-popelka\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" mozart=\"\" an=\"\" die=\"\" adria:=\"\" buchbinder=\"\" und=\"\" symphoniker=\"\" im=\"\" konzerthaus=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Petr Popelka<\/a>, geleitet werden.\u00a0<\/p>\n<p>Dabei wartet der erste Auftritt im Politeama Rosetti am kommenden Freitag, 27. M\u00e4rz, gleich mit einer Pointe auf. Denn neben Mendelssohns \u201eItalienischer\u201c, also seiner Vierten Symphonie, spielen die Symphoniker mit Beethovens Siebter und dem g-Moll-Violinkonzert von Max Bruch exakt jene Werke, die auch auf dem Programm des j\u00fcngsten \u201ePhilharmonischen\u201c standen. Das l\u00e4dt zu Vergleich ein. Auch, was den Solisten anlangt, denn diesmal wird <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/renaud-capucon\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" mozart=\"\" an=\"\" die=\"\" adria:=\"\" buchbinder=\"\" und=\"\" symphoniker=\"\" im=\"\" konzerthaus=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Renaud Capu\u00e7on<\/a> den Solopart \u00fcbernehmen. Tags darauf wird die neue Kulturbr\u00fccke Wien-Triest mit einer delikaten <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/puccini\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" mozart=\"\" an=\"\" die=\"\" adria:=\"\" buchbinder=\"\" und=\"\" symphoniker=\"\" im=\"\" konzerthaus=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Puccini<\/a>&#8211;<a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/franz-lehar\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" mozart=\"\" an=\"\" die=\"\" adria:=\"\" buchbinder=\"\" und=\"\" symphoniker=\"\" im=\"\" konzerthaus=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Leh\u00e1r<\/a>-Zusammenstellung gefeiert, gemeinsam mit Krassimira Stoyanova und Francesco Meli.\u00a0<\/p>\n<p>Einen Solisten haben die Symphoniker auch f\u00fcr das Finale am 29. M\u00e4rz eingeladen: <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/rudolf-buchbinder\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" mozart=\"\" an=\"\" die=\"\" adria:=\"\" buchbinder=\"\" und=\"\" symphoniker=\"\" im=\"\" konzerthaus=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rudolf Buchbinder<\/a>. 1967 ist er zum ersten Mal mit den Wiener Symphoniker aufgetreten. Seitdem hat er mit ihnen an die vierhundert Mal musiziert, als Solist wie in der Doppelrolle Solist und Dirigent. In dieser wird er nun auch in Triest zu erleben sein, und zwar mit gleich drei Mozart-Klavierkonzerten: dem in A-Dur, KV 488, dem in C-Dur, KV 467, und dem in B-Dur, KV 595.\u00a0<\/p>\n<p>Gewisserma\u00dfen als Generalprobe waren Buchbinder und die Symphoniker damit bereits dieser Tage im Gro\u00dfen Saal des Wiener Konzerthauses zu h\u00f6ren. An jenem Ort, wo der Pianist, der am 1. Dezember seinen 80. Geburtstag feiert, \u00fcbrigens in der Saison 1997\/98 an sieben Abenden s\u00e4mtliche Mozart-Konzerte geboten hat, ebenfalls mit den vom Klavier aus geleiteten Wiener Symphonikern.\u00a0<\/p>\n<p>Nicht \u201eein Krieg zwischen Feinden, sondern als Ballspiel, ein Streit zwischen zwei Partnern\u201c hat Buchbinder damals die Rollen von Solist und Orchester definiert. Ein Grundverst\u00e4ndnis, das auch diesen Konzerthausabend pr\u00e4gte. Gewiss, Buchbinder gab nicht nur die Tempi vor, er zeigte auch mit knappen Gesten, wo Akzente einmal mehr, einmal weniger deutlich gesetzt werden sollten. Dennoch verlie\u00df er nie die Rolle des Primus inter pares. Schlie\u00dflich haben in diesen drei, musikalisch wie technisch herausfordernden Konzerten auch die Streicher und Bl\u00e4ser einiges zu sagen. Sind sie doch alles andere als blo\u00df Begleiter, sondern pointierte Mitgestalter.<\/p>\n<p>Bei aller virtuosen Spielfreude, die schon das eingangs pr\u00e4sentierte B-Dur-Konzert KV 595 ausstrahlte, zeigten sich Solist wie Orchester beim A-Dur- und C-Dur-Konzert nach der Pause lockerer, nahmen sich mehr Zeit f\u00fcr die Ausformung von Details. Das kam auch der Pr\u00e4zision im Zusammenspiel zugute, die in den mit z\u00fcgigen Tempi durchmessenen Ecks\u00e4tzen zuweilen W\u00fcnsche offenlie\u00df. Dennoch war\u2019s jeweils ein Mozart wie aus einem Guss. Und das hei\u00dft schon einiges.<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Drei Klavierkonzerte Mozarts als Vorbereitung f\u00fcr den Triester \u201eFr\u00fchling aus Wien\u201c: Rudolf Buchbinder liebt es rasch und konzentriert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":64089,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[46,42,147,4705,44,148],"class_list":{"0":"post-64088","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unterhaltung","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-entertainment","11":"tag-klassik","12":"tag-oesterreich","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116286683983271168","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64088","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64088"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64088\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/64089"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64088"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64088"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64088"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}