{"id":64225,"date":"2026-03-25T01:12:18","date_gmt":"2026-03-25T01:12:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/64225\/"},"modified":"2026-03-25T01:12:18","modified_gmt":"2026-03-25T01:12:18","slug":"daenemark-steht-nach-wahl-vor-schwieriger-regierungsbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/64225\/","title":{"rendered":"D\u00e4nemark steht nach Wahl vor schwieriger Regierungsbildung"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">D\u00e4nemark steht vor einer schwierigen Regierungsbildung. Die Sozialdemokraten von Regierungschefin Mette Frederiksen wurden zwar mit 21,9 Prozent der Stimmen erneut st\u00e4rkste Partei, schnitten aber so schlecht ab wie seit Jahrzehnten nicht. Ihre Drei-Parteien-Koalition der politischen Mitte ist von einer Mehrheit im Parlament weit entfernt. Auch f\u00fcr ein B\u00fcndnis der Sozialdemokraten und mehreren links-gr\u00fcnen Parteien fehlt nach Ausz\u00e4hlung aller Stimmen eine solche Mehrheit.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das Parlament in Kopenhagen hat 179 Sitze. 175 Mandate werden in D\u00e4nemark vergeben, dazu kommen jeweils zwei in Gr\u00f6nland und auf den F\u00e4r\u00f6er-Inseln &#8211; beide geh\u00f6ren zum d\u00e4nischen K\u00f6nigreich. Die gr\u00f6nl\u00e4ndischen Stimmen sollten erst in der Fr\u00fch ausgez\u00e4hlt sein. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ohne die vier nordatlantischen Abgeordneten &#8211; die f\u00e4r\u00f6ischen Mandate gehen an einen Sozialdemokraten und eine b\u00fcrgerlich-liberale Politikerin &#8211; kommt der sogenannte Rote Block aus linken Parteien nach der Wahl auf 84 Sitze &#8211; 14 mehr als die bisherige Koalition. Der b\u00fcrgerlich-konservative &#8222;Blaue Block&#8220; kommt auf 77 Sitze.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zwischen den Lagern steht die relativ neue Partei Moderaterne von Au\u00dfenminister Lars L\u00f8kke Rasmussen, die sich der politischen Mitte zuordnet. Mit ihren 14 Mandaten k\u00f6nnte der Partei wie schon nach der vorherigen Wahl 2022 wieder eine Schl\u00fcsselrolle bei den Verhandlungen \u00fcber eine k\u00fcnftige Regierung zufallen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ministerpr\u00e4sidentin Frederiksen regierte bisher mit den Rechtsliberalen und Moderaten. Sie hatte sich im Voraus nicht festgelegt, ob sie nach der Wahl erneut eine Regierung der Mitte oder ein B\u00fcndnis mit den linken Parteien anstreben will. Die in der Migrationspolitik f\u00fcr ihre harte Linie bekannte Regierungschefin hatte aber immer wieder betont, dass die unsichere Lage auf der Welt mit zahlreichen Krisen- und Konfliktherden nach Zusammenhalt verlange. Ihre Sozialdemokraten fuhren bei der Parlamentswahl laut der Nachrichtenagentur Ritzau ihr schlechtestes Ergebnis seit 1903 ein.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Frederiksens Herausforderer, der rechtsliberale Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen, warb noch in der Wahlnacht f\u00fcr eine b\u00fcrgerlich-konservative Regierung mit Unterst\u00fctzung der Partei von Lars L\u00f8kke Rasmussen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00e4nemark steht vor einer schwierigen Regierungsbildung. 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