{"id":64501,"date":"2026-03-25T06:10:15","date_gmt":"2026-03-25T06:10:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/64501\/"},"modified":"2026-03-25T06:10:15","modified_gmt":"2026-03-25T06:10:15","slug":"der-wiener-aktienmarkt-ist-am-dienstag-nach-anfaenglichen-verlusten-mit-leichten-zuwaechsen-aus-dem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/64501\/","title":{"rendered":"Der Wiener Aktienmarkt ist am Dienstag nach anf\u00e4nglichen Verlusten mit leichten Zuw\u00e4chsen aus dem"},"content":{"rendered":"<p>Der Wiener Aktienmarkt ist am Dienstag nach anf\u00e4nglichen Verlusten mit leichten Zuw\u00e4chsen aus dem Handel gegangen.<\/p>\n<p>Der Leitindex ATX legte zum Schluss 0,15 Prozent zu auf 5.268,58 Punkte. Die wichtigsten europ\u00e4ischen B\u00f6rsen gingen uneinheitlich aus dem Handelstag. Unsicherheitsfaktor f\u00fcr die M\u00e4rkte bleibt weiter die unklare Situation im Krieg zwischen den USA und Israel mit dem Iran.<\/p>\n<p>Die Lage im Nahen Osten l\u00f6st sich weiter nicht auf. Mittlerweile gehen die K\u00e4mpfe in Nahost weiter, und am Markt werden hinter die j\u00fcngsten Aussagen des US-Pr\u00e4sidenten wieder zunehmend Fragezeichen gesetzt. Donald Trump hatte am Vortag ein Ultimatum an den Iran verschoben und von &#8222;produktiven&#8220; Gespr\u00e4chen mit dem Kriegsgegner gesprochen. Der Iran dagegen dementierte Verhandlungen zur Beendigung des Krieges.<\/p>\n<p>Der Iran-Krieg und die damit steigenden Energie-Rohstoffpreise tr\u00fcben die Aussichten f\u00fcr das heimische Wirtschaftswachstum. Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) erwartet f\u00fcr das laufende Jahr nun ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent, vor Weihnachten lag die Prognose noch bei 0,8 Prozent. Auch die Inflation d\u00fcrfte dieses Jahr h\u00f6her ausfallen als urspr\u00fcnglich gedacht: Die Inflationsprognose (HVPI) der OeNB lautet nun auf 2,7 Prozent, davor waren es 2,4 Prozent.<\/p>\n<p>Der Krieg und seine Auswirkungen seien sehr ernst, sagte OeNB-Gouverneur Martin Kocher am Dienstag. &#8222;Gleichzeitig ist es aber nicht angebracht, in Panik zu verfallen.&#8220; Die positive Wachstumsdynamik vom Jahresbeginn &#8211; vor Ausbruch des Krieges &#8211; sollte nur tempor\u00e4r ged\u00e4mpft werden, schrieb die OeNB in ihrer Mitteilung.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat sich auch die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im M\u00e4rz wegen der Folgen des Iran-Kriegs verschlechtert. Bei der Umfrage unter Einkaufsmanagern konnte erstmals der Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten mit einem starken Anstieg von Energiepreisen voll ber\u00fccksichtigt werden. Der von S&amp;P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel um 1,4 Punkte auf 50,5 Punkte, wie S&amp;P nach einer ersten Sch\u00e4tzung mitteilte.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich legten Strabag AT000000STR1 leichte 0,2 Prozent zu. Der \u00f6sterreichische Baukonzern hat einen Gro\u00dfauftrag \u00fcber seine slowenische Tochter Strabag d.o.o. in einem Konsortium erhalten. Der Auftragswert betr\u00e4gt 194 Millionen Euro. Der Strabag-Anteil daran wird mit 60 Prozent beziffert. Gebaut wird ein Verbindungsst\u00fcck der Schnellstra\u00dfe Velenje-Koroka (Los A &#8211; Velenje) inklusive zugeh\u00f6riger Infrastruktur.<\/p>\n<p>Analysten der Berenberg Bank haben das Kursziel f\u00fcr den \u00d6lfeldausr\u00fcster SBO AT0000946652 von 31,0 auf 32,0 Euro hinaufgesetzt. Das Votum &#8222;Hold&#8220; wurde beibehalten. SBO notierten zum Handelsschluss mit minus 1,6 Prozent bei 33,90 Euro.<\/p>\n<p>Baader-Bank-Experten haben ihre Einsch\u00e4tzung f\u00fcr Semperit AT0000785555 auf &#8222;Buy&#8220; best\u00e4tigt und das Kursziel bei 17,50 Euro belassen. Die Experten begr\u00fcndeten das damit, dass Semperit selbst dank schlankerer Strukturen, Kostendisziplin und Innovationskraft bei einer nur moderaten Markterholung ein \u00fcberproportionales Wachstumspotenzial erwartet. Semperit verloren 0,27 Prozent auf 14,84 Euro.<\/p>\n<p>Palfinger AT0000758305, die gestern wieder in das ATX Prime-Segment zur\u00fcckgekehrt war, beendete den zweiten Handelstag mit einem leichten Plus von 0,4 Prozent. Zuletzt war der Salzburger Kranhersteller 2010 im ATX gelistet.<\/p>\n<p>AT&amp;S AT0000969985 waren im ATX Prime-Segment mit minus 3,6 Prozent die gr\u00f6\u00dften Verlierer. Auch die schwergewichteten Banken fanden sich im Minus: Erste AT0000652011 lagen zum Schluss bei minus 0,8 Prozent, Raiffeisen Bank International (RBI) AT0000606306 bei minus 0,7 und Bawag AT0000BAWAG2 bei minus 0,2 Prozent. Lenzing AT0000644505 gewannen als Topwert 4,7 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Wiener Aktienmarkt ist am Dienstag nach anf\u00e4nglichen Verlusten mit leichten Zuw\u00e4chsen aus dem Handel gegangen. 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