{"id":64733,"date":"2026-03-25T09:10:27","date_gmt":"2026-03-25T09:10:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/64733\/"},"modified":"2026-03-25T09:10:27","modified_gmt":"2026-03-25T09:10:27","slug":"eier-weiter-knapp-heimische-versorgungslage-soll-sich-2027-bessern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/64733\/","title":{"rendered":"Eier weiter knapp: Heimische Versorgungslage soll sich 2027 bessern"},"content":{"rendered":"<p>            Von<\/p>\n<p>              .<\/p>\n<p>            &#8211;<\/p>\n<p>              24.03.2026 14:32<\/p>\n<p>              (Akt. 24.03.2026 16:02)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Artikel-Bilder-Julia2422-vodl-10068830-4-3-1440x1080.jpg\"   alt=\"Die in manchen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern grassierende Vogelgrippe f\u00fchrt weiter zu teilweisen Eier-Engp\u00e4ssen in \u00d6sterreich.\" title=\"Die in manchen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern grassierende Vogelgrippe f\u00fchrt weiter zu teilweisen Eier-Engp\u00e4ssen in \u00d6sterreich.\"\/><\/p>\n<p>                    Die in manchen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern grassierende Vogelgrippe f\u00fchrt weiter zu teilweisen Eier-Engp\u00e4ssen in \u00d6sterreich.<br \/>\n                     \u00a9Canva (Symbolbild)<\/p>\n<p>\n        Die in manchen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern grassierende Vogelgrippe f\u00fchrt weiter zu teilweisen Eier-Engp\u00e4ssen in \u00d6sterreich.\n      <\/p>\n<p>&#8222;Die Versorgungslage bleibt bis Ostern angespannt&#8220;, sagte der Obmann des Produzentenverbands EZG-Frischei, G\u00fcnther Wenninger, bei einer Pressekonferenz. Supermarkt-Vertreter best\u00e4tigten auf APA-Anfrage, dass manche Eiersorten kurzfristig ausverkauft sein k\u00f6nnen. Um die Eierversorgung zu verbessern, errichten derzeit zahlreiche Bauern hierzulande neue St\u00e4lle.<\/p>\n<p>Die Zahl der Legehennen in \u00d6sterreich soll bis Ende 2027 von 7,5 auf 8 Millionen steigen. Aufgrund der Vogelgrippe in Europa wurden au\u00dferhalb \u00d6sterreichs bisher rund 12 Millionen Legehennen gekeult. Die europaweite Eier-Knappheit f\u00fchrt dazu, dass hierzulande manche Gastronomiebetriebe und Industrieunternehmen, die sonst billigere Importware verarbeiten, heimische Eier kaufen. Dadurch gibt es f\u00fcr die Supermarktketten weniger \u00f6sterreichische Eier im Einkauf. Bio-Eier in 10er-Packungen sind derzeit in den Gesch\u00e4ften oftmals schnell ausverkauft. Auch in innerst\u00e4dtischen und kleinen Supermarktfilialen leeren sich die Eierregale schneller.<\/p>\n<p>\n            Kritik am Import von deutschen Frischeiern\n          <\/p>\n<p>Um besser versorgt zu sein, hat die Supermarktkette Spar nun Frischeier von einem bayerischen Betrieb ins Sortiment genommen. Die Eier aus Bayern werden in Spar-Filialen in Wien, Nieder\u00f6sterreich, Ober\u00f6sterreich, Salzburg und Tirol verkauft. &#8222;Dieser Schritt hat bei uns zu gro\u00dfer Ver\u00e4rgerung gef\u00fchrt&#8220;, sagte Eier-Produzentenvertreter Wenninger. Die Eierbauern w\u00fcrden sich gegen\u00fcber den Handelsketten an die einj\u00e4hrigen Liefervertr\u00e4ge halten, am Spotmarkt w\u00fcrden die Produzenten einen h\u00f6heren Preis bekommen. Derzeit werden wieder neue Eier-Liefervertr\u00e4ge zwischen dem Handel und den Eierbauern verhandelt. &#8222;Der Iran-Krieg verhei\u00dft nichts Gutes&#8220;, so Branchenvertreter Wenninger. Die gestiegenen Kosten m\u00fcsse man vom Handel abgegolten bekommen.<\/p>\n<p>Die Supermarktketten haben sich f\u00fcr das Osterfest verst\u00e4rkt mit Ware eingedeckt, geht aus einem APA-Rundruf hervor. &#8222;Wir tun alles, was wir k\u00f6nnen, um die heimische Bev\u00f6lkerung mit gen\u00fcgend Eiern zu versorgen. Das gilt nat\u00fcrlich ganz besonders zu Ostern&#8220;, hie\u00df es von Spar. Es k\u00f6nne &#8222;die eine oder andere Eiersorte kurzfristig ausverkauft&#8220; sein, man liefere &#8222;aber jeden Tag nach&#8220;. Wie lange Spar Eier aus Bayern im Sortiment f\u00fchre, h\u00e4nge von der Versorgungslage bei den heimischen Betrieben ab.<\/p>\n<p>\n            Bei Billa und Lidl nur Eier aus \u00d6sterreich\n          <\/p>\n<p>Die Rewe-T\u00f6chter Adeg, Billa und Penny verkaufen laut eigenen Angaben nur Frischeier und gef\u00e4rbte Eier aus \u00d6sterreich. &#8222;Wir sind in allen Kategorien gut mit \u00f6sterreichischen Eiern versorgt. Lediglich punktuell kann es in einzelnen M\u00e4rkten zu Engp\u00e4ssen bei einzelnen Packungsgr\u00f6\u00dfen oder Haltungsformen kommen&#8220;, erkl\u00e4rte Rewe. Laut einer Umfrage von Marketagent im Auftrag von Billa sind 7 von 10 \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher dazu bereit, f\u00fcr Eier aus regionaler und tierfreundlicher Haltung zu Ostern mehr zu bezahlen.<\/p>\n<p>Bei Hofer gibt es laut Eigenangaben ausschlie\u00dflich \u00f6sterreichische Frischeier aus \u00d6sterreich. &#8222;Tempor\u00e4re Engp\u00e4sse gerade vor Ostern k\u00f6nnen in Ausnahmef\u00e4llen nicht ausgeschlossen werden&#8220;, hie\u00df es vom Diskonter. Um die erh\u00f6hte Nachfrage nach gekochten und bunt gef\u00e4rbten Eiern in der Osterzeit abzudecken, verkauft Hofer vor\u00fcbergehend auch Ostereier aus anderen EU-L\u00e4ndern. Es handle sich &#8222;ausschlie\u00dflich um kurzfristige Aktionsartikel&#8220;, betonte der Diskonter. Trotz angespannter Eier-Versorgungslage stammen bei Lidl laut eigenen Angaben alle frischen und gef\u00e4rbten Ostereier aus \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>\n            Bio-\/Freiland-Eier verteuerten sich geringer als allgemeine Inflation\n          <\/p>\n<p>\u00d6sterreich hat bei Eiern im EU-Vergleich einen der h\u00f6chsten Bio-Anteile. Der mengenm\u00e4\u00dfige Bio-Anteil bei Eierk\u00e4ufen im Lebensmitteleinzelhandel betrug 2025 rund 12 Prozent. Auf konventionelle Freilandhaltung entfielen 38 Prozent und auf Bodenhaltung rund 49 Prozent.<\/p>\n<p>Die Preise f\u00fcr Bio- und Freiland-Eier sind im Vergleich zur allgemeinen Inflationsentwicklung in den vergangenen Jahren weniger stark gestiegen, Eier aus Bodenhaltung kosteten deutlich mehr. Bio-Eier verteuerten sich in den heimischen Superm\u00e4rkten laut AMA-Marketing-Daten zwischen 2021 und 2025 um 18,4 Prozent auf 4,76 Euro (10er-Packung). H\u00f6her war das Preisplus bei Eiern aus Freilandhaltung (+24,7 Prozent) und Bodenhaltung (+42,9 Prozent). Zum Vergleich: Die Teuerung betrug seit 2021 rund 28 Prozent.<\/p>\n<p>Mit einer Produktion von \u00fcber zwei Milliarden Eiern pro Jahr hat \u00d6sterreich einen Eigenversorgungsgrad von rund 87 Prozent. Durch den Ausbau der Legehennen-St\u00e4lle werde der Selbstversorgungsgrad um 5 Prozentpunkte steigen, sagte AMA-Marketing-Vertreter Martin Gre\u00dfl bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien. \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher essen laut AMA-Marketing im Schnitt rund 250 Eier pro Jahr. Der \u00f6sterreichische Lebensmittelhandel setzt fast ausschlie\u00dflich auf \u00f6sterreichische Frischeier. &#8222;Dieses klare Bekenntnis zum \u00f6sterreichischen Ei ist nicht selbstverst\u00e4ndlich&#8220;, so der AMA-Marketing-Vertreter. Zu Ostern sind besonders gef\u00e4rbte und gekochte Eier gefragt, bei denen aber keine Herkunfts- und Haltungsformenkennzeichnung verpflichtend ist. &#8222;Wer sicher sein m\u00f6chte, dass das Ei aus \u00d6sterreich stammt, sollte beim Kauf auf das rot-wei\u00df-rote AMA-G\u00fctesiegel oder das AMA-Biosiegel achten&#8220;, sagte Gre\u00dfl.<\/p>\n<p>\n            Eierproduzenten fordern weniger B\u00fcrokratie beim Stallbau\n          <\/p>\n<p>Um den heimischen Absatz hierzulande abzusichern, fordert die EZG-Frischei weiterhin eine verpflichtende Eier-Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie und Lebensmittelindustrie. Die Eierproduzenten-Vertreter w\u00fcnschen sich von den Eier-Packstellen und Supermarktketten &#8222;faire Preise&#8220;. Um mehr Eier zu produzieren, brauche es au\u00dferdem einen Abbau b\u00fcrokratischer H\u00fcrden beim Stallbau.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von . &#8211; 24.03.2026 14:32 (Akt. 24.03.2026 16:02) Die in manchen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern grassierende Vogelgrippe f\u00fchrt weiter zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":64734,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[46,42,25329,25950,44,43,45],"class_list":{"0":"post-64733","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-oesterreich","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-eier","11":"tag-knapp","12":"tag-oesterreich","13":"tag-republic-of-austria","14":"tag-republik-oesterreich"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116289039579558496","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64733"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64733\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/64734"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}