{"id":65320,"date":"2026-03-25T15:22:10","date_gmt":"2026-03-25T15:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/65320\/"},"modified":"2026-03-25T15:22:10","modified_gmt":"2026-03-25T15:22:10","slug":"bitcoin-gibt-es-jetzt-auch-im-supermarkt-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/65320\/","title":{"rendered":"Bitcoin gibt es jetzt auch im Supermarkt \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Wien. Kryptow\u00e4hrungen sind unsichtbar und spielen sich im digitalen Raum ab. Doch mit zunehmender Bekannt- und Beliebtheit wandern sie sukzessive in die analoge Welt. So wird man Bitcoin k\u00fcnftig auch im Supermarkt kaufen k\u00f6nnen. Und zwar in Form von Gutscheinkarten. <\/p>\n<p>Der Anbieter Cryptonow, der auf Bitcoin-Gutscheinkarten spezialisiert ist, ist seit Kurzem auch in \u00d6sterreich aktiv, nachdem die \u00f6sterreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) dem Unternehmen die MiCA-Lizenz erteilte. Damit darf der Anbieter in der gesamten EU regulierte Kryptodienstleistungen anbieten. Diese Lizenz zog unl\u00e4ngst auch die Kryptob\u00f6rsen Bybit und Kucoin nach Wien. <\/p>\n<p>In wenigen Tagen werden also etwa bei Billa neben den Gutscheinkarten von Spotify und Amazon Bitcoin-Gutscheinkarten h\u00e4ngen. Das ist ein Novum auf dem \u00f6sterreichischen Markt. Solche Angebote, die einen Kryptozugang niederschwellig erm\u00f6glichen, gab es bisher nicht. Ein anderes niederschwelliges Angebot in \u00d6sterreich bietet nur die Firma Kurant, die \u00f6sterreichweit Hunderte Bitcoin-Automaten aufgestellt hat, an denen man Bargeld in Bitcoin tauschen kann.<\/p>\n<p>\u201eIn der Schweiz ist die Gutscheinkarte f\u00fcr Bitcoin die drittmeistverkaufte Gutscheinkarte\u201c, sagt Clemens Pachta-Rayhofen, der \u00d6sterreich-Chef von Cryptonow, im Gespr\u00e4ch mit der \u201ePresse\u201c. Die Superm\u00e4rkte scheinen ein Potenzial in der Bitcoin-Karte zu erkennen, denn das Interesse von Superm\u00e4rkten und anderen H\u00e4ndlern an den Gutscheinkarten sei gro\u00df, sagt Pachta-Rayhofen. \u201eIn den kommenden drei bis vier Monaten werden wir in \u00fcber 100.000 Verkaufsstellen in Europa vertreten sein\u201c, sagt der Cryptonow-Chef. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"figure__image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Clemens Pachta-Rayhofen.webp\" alt=\"Cryptonow-Chef Pachta-Rayhofen will Bitcoin zug\u00e4nglicher machen.\" width=\"1000\" height=\"600\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\"\/><\/p>\n<p>Cryptonow-Chef Pachta-Rayhofen will Bitcoin zug\u00e4nglicher machen.\u2003Clemens Fabry<\/p>\n<p>Das Ziel der Gutscheinkarten von Cryptonow ist es, Menschen einen \u201em\u00f6glichst niederschwelligen und einfachen\u201c Einstieg in die Kryptowelt zu bieten. Und das offline \u2013 \u201en\u00e4mlich dort, wo Menschen ohnehin jeden Tag einkaufen\u201c. Damit erreicht der Anbieter eine v\u00f6llig andere Zielgruppe. \u201eGerade bei einem neuen digitalen Produkt f\u00fchlen sich viele Konsumenten wohler, wenn sie etwas Physisches in der Hand halten und die Kundenreise offline beginnen\u201c, sagt Pachta-Rayhofen.<\/p>\n<p>Bedarf an einem Krypto\u00adprodukt zum Angreifen gibt es aus seiner Sicht. Die meisten Kryptofirmen richten sich mit ihren Angeboten vorwiegend an Digital Natives. \u201eIn Europa besitzen knapp \u00fcber 90 Prozent noch gar keine Kryptow\u00e4hrungen\u201c, sagt Pachta-Rayhofen. Die Mission des Unternehmens sei es, \u201edie Leute in ihrem Umfeld abzuholen\u201c. Neben \u00d6sterreich werden die Gutscheinkarten in weiteren L\u00e4ndern in Europa ausgerollt, unter anderem in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Frankreich.<\/p>\n<p>F\u00fcrs Erste gibt es in \u00d6sterreich zwei Karten. Das Starter-Kit ist eine reine Bitcoin-Karte, wobei diese Gutscheinkarte sozusagen der Einzahlungsort f\u00fcr Euro ist, die dann digital jederzeit in Bitcoin getauscht werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig kann die Karte auch als Offline-Wallet f\u00fcr Bitcoin fungieren, was als die sicherste Art gilt, Kryptow\u00e4hrungen aufzubewahren. Das zweite Produkt ist eine Guthabenkarte zum Aufladen f\u00fcr rund 15 Assets wie Cardano, Ethereum oder Ripple. Cryptonow bietet also nicht nur Bitcoin an. Der Wert der Gutscheinkarte wird auf der Cryptonow-Plattform in Kryptow\u00e4hrungen umgewandelt. Die Plattform konzentriert sich dabei auf das Wesentliche: auf den Kauf und Verkauf, das Senden und Empfangen von digitalen Assets.<\/p>\n<p>Dass Wien zum zentralen Standort in der EU auserkoren wurde, sei zu einem gro\u00dfen Teil der FMA zu verdanken, sagt Pachta-Rayhofen. Die Beh\u00f6rde kenne sich \u201esehr gut aus und hat eine hohe Expertise im Kryptosektor aufgebaut\u201c. Das erh\u00f6he die Attraktivit\u00e4t des Standortes f\u00fcr die Kryptoszene massiv.<\/p>\n<p>Die Expansion in weitere L\u00e4nder werde vom B\u00fcro in Wien aus gesteuert. \u201eUnser Ziel ist es, im Einzelhandel in ganz Europa fl\u00e4chendeckend verf\u00fcgbar zu sein und damit perspektivisch \u00fcber 400 Millionen Menschen erreichen zu k\u00f6nnen.\u201c Geld verdient Cryptonow wie andere Handelsplattformen auch durch Servicegeb\u00fchren, \u201edie wir klar ausweisen\u201c. Bei den Gutscheinkarten gibt es noch zus\u00e4tzlich Handelsmargen.<\/p>\n<p>        Auf einen Blick<\/p>\n<p>Die EU hat mit der MiCA-Lizenz eine einheitliche Regulierung f\u00fcr Kryptowerte und verwandte Dienstleistungen innerhalb der EU geschaffen. MiCA steht f\u00fcr \u201eMarkets in Crypto-Assets Regulation\u201c. Das Ziel der Regulierung ist es, Anleger vor Betrug zu sch\u00fctzen und Innovation zu f\u00f6rdern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien. 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