{"id":65570,"date":"2026-03-25T17:55:16","date_gmt":"2026-03-25T17:55:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/65570\/"},"modified":"2026-03-25T17:55:16","modified_gmt":"2026-03-25T17:55:16","slug":"gamern-drohen-nach-spielende-depressionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/65570\/","title":{"rendered":"Gamern drohen nach Spielende Depressionen"},"content":{"rendered":"<p>pte20260323001 in Forschung<\/p>\n<p>Polnische Psychologen erkennen Gefahren f\u00fcr Intensivnutzer und mahnen zu moderater Nutzung<br \/><img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/1774461316_107_lowres.jpg\" alt=\"Zocken: Nach Spielende kann sich die Stimmung drastisch \u00e4ndern (Foto: Ribhav Agrawal, pixabay.com)\" title=\"Zocken: Nach Spielende kann sich die Stimmung drastisch \u00e4ndern (Foto: Ribhav Agrawal, pixabay.com)\"\/><\/p>\n<p>Zocken: Nach Spielende kann sich die Stimmung drastisch \u00e4ndern (Foto: Ribhav Agrawal, pixabay.com)<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Warschau\/Skierniewice (pte001\/23.03.2026\/06:00) <\/p>\n<p>Stundenlanges Computerspielen kann Gamer in eine Depression f\u00fchren. Das haben Forscher der SWPS-Universit\u00e4t und der Stefan-Batory-Akademie f\u00fcr Angewandte Wissenschaften ermittelt. Sie haben das Gef\u00fchl der Leere untersucht, das mit dem Beenden eines fesselnden Computerspiels einhergeht, und eine Skala zur Messung der sogenannten &#8222;Post-Game-Depression&#8220; entwickelt.<\/p>\n<p>Psychische Gesundheit beeinflusst<\/p>\n<p>&#8222;Spiele werden immer ausgefeilter und bieten zunehmend mehr als nur Unterhaltung. F\u00fcr viele Menschen ist das Beenden eines langen, fesselnden Spiels nicht nur ein Moment der Befriedigung, sondern auch eine emotionale Herausforderung. In einer Zeit zunehmend realistischer und immersiver Spiele kann das Verst\u00e4ndnis der Vorg\u00e4nge im Kopf der Spieler uns helfen zu verstehen, wie sich diese auf unsere psychische Gesundheit auswirken&#8220;, sagt der <a href=\"https:\/\/english.swps.pl\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SWPS<\/a>-Psychologe <a href=\"https:\/\/english.swps.pl\/kamil-janowicz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kamil Janowicz<\/a>.<\/p>\n<p>Um das Ph\u00e4nomen zu ergr\u00fcnden, haben Janowicz und sein Kollege <a href=\"https:\/\/www.ansb.pl\/uczelnia\/wykladowcy\/piotr-klimczyk.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Piotr Klimczyk <\/a>von der <a href=\"https:\/\/www.ansb.pl\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stefan-Batory-Akademie f\u00fcr Angewandte Wissenschaften<\/a> zwei Studien mit 373 Spielern durchgef\u00fchrt. Im ersten Teil setzen sie ihre Messskala ein, um zu pr\u00fcfen, ob sie funktioniert und ein schl\u00fcssiges Bild vom Zustand der Spieler wiedergibt. Die Teilnehmer f\u00fcllten Frageb\u00f6gen zu Wohlbefinden und psychischer Gesundheit aus. Die meisten spielten t\u00e4glich (28,1 Prozent) oder fast t\u00e4glich (41,4 Prozent).<\/p>\n<p>Auf diese Weise <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s12144-025-08515-2\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">haben die Forscher vier Aspekte im Zusammenhang mit dem Ph\u00e4nomen der Post-Game-Depression erfasst: nachtr\u00e4gliches Gr\u00fcbeln \u00fcber das Spiel, ein herausforderndes Ende des Spielerlebnisses, das Bed\u00fcrfnis, das Spiel erneut zu spielen und die Medienanhedonie der Probanden<\/a>, ein Fachbegriff f\u00fcr den Verlust des Interesses an anderen Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Rollenspiele am problematischsten<\/p>\n<p>&#8222;Unsere Ergebnisse zeigen, dass Nutzer von Rollenspielen am anf\u00e4lligsten f\u00fcr eine Post-Game-Depression sind. Hierbei haben die Spieler durch ihre Entscheidungen den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf die Charakterentwicklung und bauen die st\u00e4rksten Bindungen zu ihren Charakteren auf. Und je fesselnder die Spielwelt und je enger die Beziehung zum Charakter ist, desto schwieriger ist es, nach Beendigung des Spiels in die Realit\u00e4t zur\u00fcckzukehren&#8220;, erkl\u00e4rt Janowicz.<\/p>\n<p>&#8222;Post-Game-Depression ist eine spezifische Form der Trauer nach einem Verlust, vergleichbar mit dem Abschied von einem geliebten Menschen oder dem Ende einer wichtigen Lebensphase. Die virtuelle Welt wird f\u00fcr viele Spieler zu einer so bedeutenden Quelle von Emotionen, dass die R\u00fcckkehr in den Alltag Zeit und geeignete psychologische Hilfsmittel erfordert&#8220;, wei\u00df Janowicz. Game-Entwickler sollten die potenziellen Auswirkungen des Spielgeschehens daher mitber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p> (Ende)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pressetext.com\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/1774461316_492_logo.jpg\" alt=\"pressetext.redaktion\" title=\"pressetext.redaktion\"\/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"pte20260323001 in Forschung Polnische Psychologen erkennen Gefahren f\u00fcr Intensivnutzer und mahnen zu moderater Nutzung Zocken: Nach Spielende kann&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":65571,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[46,42,1492,16183,44,6405,632,97,96,101,98,6530,100,99],"class_list":{"0":"post-65570","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-depression","11":"tag-gamer","12":"tag-oesterreich","13":"tag-psychische-gesundheit","14":"tag-psychologie","15":"tag-science","16":"tag-science-technology","17":"tag-technik","18":"tag-technology","19":"tag-videospiel","20":"tag-wissenschaft","21":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116291103908433070","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65570","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65570"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65570\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/65571"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}