{"id":66462,"date":"2026-03-26T06:15:20","date_gmt":"2026-03-26T06:15:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/66462\/"},"modified":"2026-03-26T06:15:20","modified_gmt":"2026-03-26T06:15:20","slug":"keine-gleichheit-vor-dem-gesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/66462\/","title":{"rendered":"Keine Gleichheit vor dem Gesetz"},"content":{"rendered":"<p>Neues Kapitel im Vorwurfsregister im Skisprungsport!<\/p>\n<p>Diesmal die Hauptfigur: <a href=\"https:\/\/www.ski1.at\/ski1\/daten\/news\/daniel-tschofenig\/\" class=\"tag\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Daniel Tschofenig<\/a>. Worum es geht? Bekannt ist, dass der K\u00e4rntner beim Gro\u00dfschanzen-Bewerb bei den Olympischen Spielen aufgrund eines zu gro\u00dfen Skisprungschuhs disqualifiziert wurde.<\/p>\n<p>Neues Dokument, neuer Vorwurf<\/p>\n<p>Nun taucht aber ein weiteres, bisher unbekanntes Vergehen auf. So wird dem Gesamtweltcupsieger der Saison 2024\/25 in einem FIS-Dokument &#8222;Manipulation beim Start durch Ziehen am Rennanzug und unzul\u00e4ssiges Dehnen im Ausgangsbereich&#8220; vorgeworfen.<\/p>\n<p>Beides sei &#8222;nicht mit den Wettkampfregeln und dem sportlichen Verhaltenskodex vereinbar, da es die Chancengleichheit aller Teilnehmer beeintr\u00e4chtigen kann&#8220;.<\/p>\n<p>Bereits vor Ort wurden Tschofenig sowie Cheftrainer Andreas Widh\u00f6lzl zu einer Anh\u00f6rung bestellt, erkl\u00e4rten dort, &#8222;dass ihrer Meinung nach auch andere Teilnehmer auf dieselbe Weise dehnen&#8220; w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Seitens der Jury gab es folglich neben der Disqualifikation vom Bewerb auch eine Verwarnung f\u00fcr den \u00d6sterreicher.<\/p>\n<p>&#8222;Keine Gleichheit vor dem Gesetz&#8220;?<\/p>\n<p>Damit ist aber nicht jeder zufrieden. Wie schon so oft kommt wieder Kritik aus dem norwegischen Lager, das 2025 w\u00e4hrend der Weltmeisterschaft selbst wegen Manipulation den Stein ins Rollen brachte.<\/p>\n<p>Die damals betroffenen Athleten f\u00fchlen sich demnach ungerecht behandelt: &#8222;Ich habe am eigenen Leib gesp\u00fcrt, wie hart man bestraft werden kann, und da ist es nat\u00fcrlich \u00e4rgerlich zu sehen, dass es keine Gleichheit vor dem Gesetz gibt&#8220;, sagt etwa Johann Andre Forfang, der nach Trondheim f\u00fcr drei Monate gesperrt wurde.<\/p>\n<p>Halvor Egner Granerud meint: &#8222;Es klingt unbestreitbar sehr speziell, wenn das die gesamte Sanktion ist, die er erh\u00e4lt, wenn er bewusst dabei erwischt wurde, illegale Dinge zu tun.&#8220;<\/p>\n<p>Kontrolleur: &#8222;Das ist der Unterschied&#8220;<\/p>\n<p>Mathias Hafele, Kontrolleur bei der FIS, stellt sich hingegen hinter das Handeln des Verbands: &#8222;Die Manipulation dessen, wie der Anzug sitzt, ist etwas ganz anderes als die Manipulation eines Anzugs, nachdem er genehmigt wurde. Das ist der Unterschied.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ski1.at\/ski1\/daten\/news\/daniel-tschofenig\/\" class=\"tag\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Daniel Tschofenig<\/a> selbst zeigt sich nach seiner Verwarnung jedenfalls einsichtig, er werde es nicht wieder tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neues Kapitel im Vorwurfsregister im Skisprungsport! Diesmal die Hauptfigur: Daniel Tschofenig. Worum es geht? 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