{"id":6650,"date":"2026-02-22T13:32:07","date_gmt":"2026-02-22T13:32:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/6650\/"},"modified":"2026-02-22T13:32:07","modified_gmt":"2026-02-22T13:32:07","slug":"massives-schneechaos-steiermark-am-staerksten-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/6650\/","title":{"rendered":"Massives Schneechaos: Steiermark am st\u00e4rksten betroffen"},"content":{"rendered":"<p>            Von<\/p>\n<p>              .<\/p>\n<p>            &#8211;<\/p>\n<p>              22.02.2026 13:57<\/p>\n<p>              (Akt. 22.02.2026 14:03)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/ABD0033-20260111-vodl-10007168-4-3-1725x1294.jpg\"   alt=\"Schneechaos in \u00d6sterreich.\" title=\"Schneechaos in \u00d6sterreich.\"\/><\/p>\n<p>                    Schneechaos in \u00d6sterreich.<br \/>\n                     \u00a9APA\/Barbara Gindl (Symbolbild)<\/p>\n<p>\n        In Ost- und S\u00fcd\u00f6sterreich hat der Wintereinbruch mit massiven Schneemengen zu starken Behinderungen gef\u00fchrt.\n      <\/p>\n<p>Die Steiermark war am st\u00e4rksten betroffen. Dort verzeichneten die Feuerwehren mit insgesamt 1.924 Wintereins\u00e4tzen den einsatzst\u00e4rksten Tag seit 15 Jahren &#8211; diese Zahl war am Samstag noch einmal nach oben gegangen. Auch zahlreiche Stra\u00dfen im Burgenland waren am Samstag weiterhin gesperrt, teilte das Landesmedienservice am Samstag in einer Aussendung mit.<\/p>\n<p>Los ging der Einsatzreigen in der Steiermark bereits in der Nacht auf Freitag, bilanzierte der Landesfeuerwehrverband. Insgesamt wurden an diesem Tag 1.924 Eins\u00e4tze erfasst. 472 Feuerwehren mit rund 4.000 Feuerwehrleuten sind im Laufe des Tages im Einsatz gestanden: &#8222;Damit ist der 20. Februar 2026 der mit Abstand einsatzreichste Tag seit Inbetriebnahme der Landesleitzentrale im Mai 2011&#8220;, so ein Feuerwehr-Sprecher. Zum Vergleich: Am 4. August 2023 wurden beim Hochwasser in der S\u00fcd- und S\u00fcdoststeiermark 1.348 Eins\u00e4tze verzeichnet.<\/p>\n<p>Am Samstag sind die Arbeiten vieler Feuerwehren wieder aufgenommen worden. Am sp\u00e4ten Vormittag wurden seit Mitternacht 222 Eins\u00e4tze erfasst, 183 Feuerwehren mit rund 1.300 Feuerwehrmitgliedern standen im Einsatz. Vom Roten Kreuz hie\u00df es am Samstag, die Einschr\u00e4nkungen bei nicht zeitkritischen Krankentransporten wurden zumindest teilweise aufgehoben: &#8222;In den Bezirken Hartberg-F\u00fcrstenfeld und Weiz sind entsprechende Transporte aufgrund der Witterungsbedingungen jedoch weiterhin nicht m\u00f6glich.&#8220;<\/p>\n<p>\n            1.900 Haushalte ohne Strom\n          <\/p>\n<p>Der Schwerpunkt lag in den Feuerwehrbereichen Graz-Umgebung, Leibnitz, Feldbach, Deutschlandsberg, Radkersburg, F\u00fcrstenfeld, Hartberg und Weiz sowie Leoben und Voitsberg. Vor allem Pkw- und Lkw-Bergungen, umgest\u00fcrzte B\u00e4ume, Schneebruch sowie herabh\u00e4ngende Strom- und Telefonleitungen sorgten f\u00fcr Eins\u00e4tze. Immer wieder gab es neue Alarmierungen.<\/p>\n<p>Nach den starken Schneef\u00e4llen Ende der Woche waren am Sonntag noch immer mehrere hundert Haushalte in der S\u00fcdweststeiermark ohne Strom. Allerdings rechnete man damit, dass die Stromversorgung bis auf wenige Ausnahmen in den kommenden Stunden wiederhergestellt werden k\u00f6nne, hie\u00df es auf APA-Anfrage von der Energie Steiermark. Am Sonntagvormittag waren noch 25 Trafostationen au\u00dfer Betrieb, zum H\u00f6hepunkt der Schadensereignisse waren es rund 1.100.<\/p>\n<p>Nachdem sich das Wetter gebessert hatte und die Schadstellen erreichbar waren, wurden die Reparaturarbeiten &#8222;mit Hochdruck&#8220; fortgesetzt. Seit Samstagfr\u00fch hatten die steirischen Feuerwehren mit 324 \u00fcberdurchschnittlich viele Eins\u00e4tze verzeichnet. Hauptaufgaben waren das Entfernen von umgest\u00fcrzten B\u00e4umen, die Absicherung von herabh\u00e4ngenden Strom- und Telefonleitungen sowie Pkw- und Lkw-Bergungen.<\/p>\n<p>\n            Situation im Burgenland besser\n          <\/p>\n<p>Die Stromversorgung im Burgenland war mittlerweile wiederhergestellt, alle Trafostationen sind wieder am Netz. Wie die Burgenland Energie mitteilte, konnte der durch den j\u00fcngsten Wintereinbruch verursachte Reparatureinsatz beendet werden. Entspannt hat sich die Situation auch auf den Stra\u00dfen. Einige Verbindungen d\u00fcrften aber auch am Sonntag noch gesperrt bleiben. Im Burgenland waren zahlreiche Stromleitungen vor allem im S\u00fcden von umgest\u00fcrzten B\u00e4umen besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>Tausende Haushalte waren ohne Strom. Inzwischen seien alle wieder am Stromnetz, wurde verk\u00fcndet.<\/p>\n<p>\n            &#8222;Historisches Unwetterereignis&#8220;\n          <\/p>\n<p>Es k\u00f6nnen nur mehr in vereinzelten F\u00e4llen, wo die direkte Zuleitung vom Trafo zum Haus durch das Unwetter besch\u00e4digt wurde, Stromunterbrechungen vorkommen. Dort wird noch gearbeitet. Die betroffenen Haushalte sollen laut Burgenland Energie morgen wieder voll mit dem Netz verbunden sein.<\/p>\n<p>&#8222;Der starke Schneefall am Freitag, war ein historisches Unwetterereignis, das zu massiven Zerst\u00f6rungen unserer burgenl\u00e4ndischen Stromnetze gef\u00fchrt hat&#8220;, hob Stephan Sharma, der Vorstandsvorsitzende der Burgenland Energie, hervor. Man sei im Dauereinsatz gestanden und habe die Versorgung wiederhergestellt. Insgesamt 200 Trafostationen seien wieder an das Netz angebunden worden.<\/p>\n<p>\n            Einige Stra\u00dfen noch gesperrt\n          <\/p>\n<p>Menschen, die mit dem Auto im Burgenland unterwegs sind, m\u00fcssen hingegen noch mit vereinzelten Behinderungen rechnen. Einige wenige Verbindungen sind noch gesperrt, wie das Medienservice des Landes mitteilte. Sp\u00e4testens am Montag sollen aber auch diese Stra\u00dfen wieder passierbar sein.<\/p>\n<p>\n            850 Feuerwehreins\u00e4tze im Burgenland\n          <\/p>\n<p>Die Feuerwehren im Burgenland haben insgesamt 850 Eins\u00e4tze absolviert. Das teilte der Landesfeuerwehrverband in der Nacht auf Samstag mit. 226 Feuerwehren mit rund 2.900 Mitgliedern waren seit Freitagfr\u00fch unterwegs. Betroffen waren s\u00e4mtliche Landesteile. Der Schwerpunkt der Eins\u00e4tze lag laut der Aussendung zun\u00e4chst im S\u00fcdburgenland. Dort mussten zahlreiche umgest\u00fcrzte B\u00e4ume entfernt und blockierte Verkehrswege freigemacht werden. Im Laufe des Vormittags weitete sich das Einsatzgeschehen auch auf die n\u00f6rdlichen Landesteile aus.<\/p>\n<p>Hier standen vor allem Fahrzeugbergungen im Mittelpunkt, teilte man mit. Pkw, Lkw sowie Schul- und Linienbusse und auch R\u00e4umfahrzeuge blieben auf schneeglatten Fahrbahnen stecken oder kamen von der Stra\u00dfe ab. Die Feuerwehren unterst\u00fctzen auch Energieversorger bei Sicherungsma\u00dfnahmen, da es zu lokalen Stromausf\u00e4llen gekommen war. Betroffen waren hier Teile der Bezirke G\u00fcssing und Jennersdorf. B\u00e4ume und \u00c4ste hatten dort Leitungen besch\u00e4digt. Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf dankte den Einsatzkr\u00e4ften: &#8222;Unsere Feuerwehren waren wieder unter schwierigsten Bedingungen innerhalb k\u00fcrzester Zeit einsatzbereit und haben rasch sowie professionell gehandelt.&#8220;<\/p>\n<p>\n            Flugbetrieb am Flughafen Wien normalisiert\n          <\/p>\n<p>Der Flugbetrieb am Flughafen Wien in Schwechat &#8211; der am Freitag vor\u00fcbergehend v\u00f6llig eingestellt werden musste &#8211; hat sich inzwischen wieder normalisiert. Der Betrieb laufe inzwischen wieder wie geplant, teilten die Austrian Airlines am Samstag mit. Insgesamt mussten rund 220 geplante AUA-Fl\u00fcge gestrichen werden. Langstreckenverbindungen wurden auf umliegende Flugh\u00e4fen umgeleitet.<\/p>\n<p>Rund 28.000 Passagiere waren von der Situation betroffen. Diese wurden laut Austrian Airlines informiert bzw. umgebucht. Flugg\u00e4ste werden vorsorglich dennoch gebeten, ihren Flugstatus f\u00fcr heutige Flugverbindungen zu pr\u00fcfen, hie\u00df es.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von . &#8211; 22.02.2026 13:57 (Akt. 22.02.2026 14:03) Schneechaos in \u00d6sterreich. \u00a9APA\/Barbara Gindl (Symbolbild) In Ost- und S\u00fcd\u00f6sterreich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6651,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[46,42,3104,746,1692,44,43,45,1817,2986,116,2879,4645,2138],"class_list":{"0":"post-6650","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-oesterreich","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-feuerwehr","11":"tag-flughafen-wien","12":"tag-massiv","13":"tag-oesterreich","14":"tag-republic-of-austria","15":"tag-republik-oesterreich","16":"tag-schnee","17":"tag-schneechaos","18":"tag-steiermark","19":"tag-strom","20":"tag-stromversorgung","21":"tag-winter"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6650","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6650"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6650\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6651"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}