{"id":66837,"date":"2026-03-26T10:48:06","date_gmt":"2026-03-26T10:48:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/66837\/"},"modified":"2026-03-26T10:48:06","modified_gmt":"2026-03-26T10:48:06","slug":"ki-entdeckt-118-neue-exoplaneten-in-alten-tess-daten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/66837\/","title":{"rendered":"KI entdeckt 118 neue Exoplaneten in alten TESS Daten"},"content":{"rendered":"<p> COVENTRY\/VEREINIGTES K\u00d6NIGREICH. Wissenschaftler der Universit\u00e4t von Warwick haben mit dem neuen KI-gest\u00fctzten Analysetool RAVEN in Daten des NASA Weltraumteleskop TESS 118 Exoplaneten best\u00e4tigt. Die Analyse von mehr als 2,2 Millionen Sternen brachte au\u00dferdem \u00fcber 2.000 starke Kandidaten hervor. Fast 1.000 davon waren bisher unbekannt. <\/p>\n<p>TESS (Transiting Exoplanet Survey Satellite) ist ein NASA Weltraumteleskop, das Sterne auf kleine Einbr\u00fcche ihrer Helligkeit pr\u00fcft. Solche kurzen Abschw\u00e4chungen entstehen, wenn ein Planet von der Erde aus gesehen vor seinem Stern vorbeizieht.<\/p>\n<p>Wie die Universit\u00e4t von Warwick auf ihrer Website berichtet, nutzt das Forscherteam das Analysetool RAVEN K\u00fcnstliche Intelligenz, die in sehr gro\u00dfen Datenmengen Muster erkennt. Damit kann das Team echte Planetensignale besser von anderen Effekten trennen, etwa von Doppelsternen oder Messrauschen.<\/p>\n<p>Seltene Planetentypen r\u00fccken in den Blick<\/p>\n<p>Die Forscher konzentrierten sich auf Planeten mit engen Bahnen. Viele dieser Welten umrunden ihren Stern in weniger als 16 Tagen, einige sogar in weniger als 24 Stunden.<\/p>\n<p>Unter den best\u00e4tigten Funden sind auch Objekte aus der sogenannten \u201eNeptunw\u00fcste\u201c. So nennen Astronomen einen Bereich sehr nah am Stern, in dem neptungro\u00dfe Planeten besonders selten sind. Zudem fand das Team nahe Mehrplanetensysteme mit bislang unbekannten Planeten um denselben Stern.<\/p>\n<p>Neue Daten helfen bei der Suche nach Mustern<\/p>\n<p>Die Auswertung liefert nicht nur einzelne neue Welten. Sie zeigt auch genauer, wie h\u00e4ufig bestimmte Planetentypen rund um sonnen\u00e4hnliche Sterne vorkommen. Nach Angaben des Teams besitzen rund 9 bis 10 Prozent dieser Sterne einen nahen Planeten.<\/p>\n<p>Sehr selten bleiben dagegen Planeten in der Neptunw\u00fcste. F\u00fcr sie kommt die Studie auf nur etwa 0,08 Prozent bei sonnen\u00e4hnlichen Sternen. Die Forscher sehen darin eine wichtige Grundlage, um k\u00fcnftige Beobachtungen gezielter zu planen und besonders interessante Systeme schneller auszuw\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse erschienen im Fachjournal MNRAS. Zudem stellte das Team Kataloge und Werkzeuge bereit, damit andere Forscher die Funde f\u00fcr weitere Beobachtungen nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"COVENTRY\/VEREINIGTES K\u00d6NIGREICH. 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