{"id":67250,"date":"2026-03-26T14:59:08","date_gmt":"2026-03-26T14:59:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/67250\/"},"modified":"2026-03-26T14:59:08","modified_gmt":"2026-03-26T14:59:08","slug":"plaene-fuer-neugestaltung-von-wiener-ring-praesentiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/67250\/","title":{"rendered":"Pl\u00e4ne f\u00fcr Neugestaltung von Wiener Ring pr\u00e4sentiert"},"content":{"rendered":"<p>            Von<\/p>\n<p>              .<\/p>\n<p>            &#8211;<\/p>\n<p>              26.03.2026 13:26<\/p>\n<p>              (Akt. 26.03.2026 14:10)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/ABD0093-20260326-4-3-287017611321-1761x1321.jpg\"   alt=\"Radweg statt Nebenfahrbahn gibt es k\u00fcnftig auf dem Wiener Ring.\" title=\"Radweg statt Nebenfahrbahn gibt es k\u00fcnftig auf dem Wiener Ring.\"\/><\/p>\n<p>                    Radweg statt Nebenfahrbahn gibt es k\u00fcnftig auf dem Wiener Ring.<br \/>\n                     \u00a9APA\/ZOOMVP\/MOBILIT\u00c4TSAGENTUR<\/p>\n<p>\n        In Wien wurden Pl\u00e4ne zur Umgestaltung der Wiener Ringstra\u00dfe vorgestellt. Bis 2030 soll der Fu\u00dfg\u00e4nger- und Radverkehr gr\u00f6\u00dftenteils getrennt werden. Nebenfahrbahnen werden in Radwege umgewandelt und sandgelb markiert. Der Umbau erfolgt abschnittsweise, beginnend im Herbst am Schottenring. Die Anzahl der Fahrspuren auf der Hauptfahrbahn bleibt unver\u00e4ndert.\n      <\/p>\n<p>Das neue Konzept f\u00fcr den Wiener Ring, das als eines der zentralen Projekte von Rot-Pink betrachtet wird, wurde gemeinsam von der Planungs- und Verkehrsstadtr\u00e4tin Ulli Sima (SP\u00d6), NEOS-Klubchefin Selma Arapovic und dem Bezirksvorsteher des ersten Bezirks, Markus Figl (\u00d6VP), pr\u00e4sentiert. Zuk\u00fcnftig sollen Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer weniger h\u00e4ufig in Konflikt geraten. Derzeit ist der Radweg am Ring eng an die Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen angebunden. An un\u00fcbersichtlichen Abschnitten treten immer wieder Probleme auf.<\/p>\n<p>\n            Umgestaltung von Wiener Ring in Etappen\n          <\/p>\n<p>Das soll in Zukunft der Vergangenheit angeh\u00f6ren, wenn auch nicht auf beiden Seiten des Prachtboulevards. Die sukzessive Umgestaltung sieht vor, dass jeweils ein Bereich an der Innen- oder der Au\u00dfenseite gestaltet wird &#8211; was sich nach der Intensit\u00e4t der Nutzung richtet. Beim Schottenring bedeutet dies, dass man sich dem inneren Teil widmet. Dort wird die Nebenfahrbahn weitgehend zur 4,50 Meter breiten Bike-Zone, die in beide Richtungen befahren werden kann. F\u00fcr Autos werden aber Zufahrtsbereiche etwa bei Hotels oder beim Ringturm geschaffen.<\/p>\n<p>\n                  Umbau des Wiener Rings ab Herbst\n                <\/p>\n<p class=\"vodl-gallery-slider__caption-text\"> \u00a9APA\/ZOOMVP\/MOBILIT\u00c4TSAGENTUR<\/p>\n<p>Farblich lehnt man sich an die urspr\u00fcngliche Gestaltung der Stra\u00dfe an. An den Seitenbereichen des Rings gab es einst Reitzonen, wie der Historiker Harald St\u00fchlinger von der Technischen Universit\u00e4t Wien erl\u00e4uterte. Der helle Braunton, der an den damals verwendeten Schotter erinnern soll, wird dabei nicht aufgepinselt, sondern in den Asphalt eingearbeitet, wie Sima erkl\u00e4rte. Das soll die Haltbarkeit erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>\n            Kennzeichnung bei Querungen auf dem Wiener Ring\n          <\/p>\n<p>Die Allee zwischen Haupt- und Nebenfahrbahn sowie die Gehsteige an den H\u00e4userfronten werden den Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4ngern geh\u00f6ren. Um das \u00dcberqueren des Radwegs zu erleichtern, wird es linsenartige Pflasterungen geben, die dem Radverkehr signalisieren sollen, dass hier mit Fu\u00dfg\u00e4ngern zu rechnen ist. Die Einbauten werden allerdings nicht erhaben ausgef\u00fchrt, k\u00f6nnen also nicht versehentlich gerammt werden.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AGD0009-20260326.jpg\"  \/><\/p>\n<p>                    Karte, Umgestaltung der Nebenfahrbahnen in vier Bauphasen.  <\/p>\n<p>Die Fertigstellung des ersten Teils ist laut Sima f\u00fcr Mitte 2027 geplant. Die Kosten daf\u00fcr sollen bei einem einstelligen Millionenbetrag im &#8222;mittleren Bereich&#8220; liegen. Nach den Arbeiten am Schottenring folgen vier weitere Phasen. Die zweite wird Universit\u00e4tsring und Schubert-, Stuben- und Parkring umfassen. Vorerst nicht geplant ist eine Neugestaltung im Bereich des Kais am Donaukanal. Dass eine solche in der n\u00e4chsten Legislaturperiode stattfindet, ist laut Sima aber durchaus m\u00f6glich.<\/p>\n<p>An der Entwicklung des Projekts war unter anderem das Planungsb\u00fcro Gehl Architects aus Kopenhagen beteiligt. Direktorin Liselott Stefeldt zeigte sich heute zuversichtlich, dass die Zahl der Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer in dem Bereich steigen wird. Zugleich d\u00fcrften Unf\u00e4lle zur\u00fcckgehen, prophezeite sie.<\/p>\n<p>Jedenfalls weniger werden die Parkpl\u00e4tze, da die Nebenfahrbahnen f\u00fcr Autos gro\u00dfteils gesperrt werden. Die Spuren auf der Hauptfahrbahn bleiben hingegen unver\u00e4ndert bestehen. Laut Sima h\u00e4tte eine Verlegung des Radwegs dorthin im Vergleich zum gew\u00e4hlten Konzept Nachteile. W\u00fcrde ein Fahrstreifen umfunktioniert werden, m\u00fcssten die Stra\u00dfenbahnschienen \u00fcberquert werden, um ihn zu erreichen, gab sie zu bedenken. Die Fahrspuren seien auch schm\u00e4ler als die Nebenfahrbahnen.<\/p>\n<p>\n            Mobilit\u00e4tsclubs mit Neugestaltung von Wiener Ring prinzipiell zufrieden\n          <\/p>\n<p>Der Verkehrsclub \u00d6sterreich (VC\u00d6) begr\u00fc\u00dfte die Modernisierungspl\u00e4ne. Der Ringradweg sei eine der am st\u00e4rksten befahrenen Radrouten Wiens, auf der im Jahr 2024 etwa am Opernring 1,77 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer gez\u00e4hlt worden seien. Derzeit weise der Ringradweg aber &#8222;zahlreiche Problemstellen&#8220; auf, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Der \u00d6AMTC zeigte sich erfreut, dass der Fu\u00dfg\u00e4nger- und Radverkehr entflochten wird und die Kfz-Fahrspuren auf der Hauptfahrbahn beibehalten werden. Bedenken \u00e4u\u00dferte man allerdings in Bezug auf die Nutzung der Nebenfahrbahnen. Diese seien gerade als Zu- und Abfahrt f\u00fcr Taxis und Lieferanten besonders wichtig. Die k\u00fcrzlich pr\u00e4sentierten \u00d6AMTC-Vorschl\u00e4ge h\u00e4tten den Wirtschaftsverkehr st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt, ist man \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen sahen einen &#8222;Schritt in die richtige Richtung&#8220;. Sie \u00fcbten in einer Aussendung jedoch Kritik daran, dass die jeweils gegen\u00fcberliegenden Seiten des Rings nicht ver\u00e4ndert werden &#8211; und dort auch die Parkpl\u00e4tze wie bisher bestehen bleiben.<\/p>\n<p><a rel=\"noreferrer noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.vienna.at\/specials\/stadtentwicklung\" target=\"_blank\">Mehr zur Wiener Stadtentwicklung<\/a><\/p>\n<p><a rel=\"noreferrer noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.vienna.at\/specials\/fahrrad-fahren-wien\" target=\"_blank\">Mehr zum Thema Fahrradfahren in Wien<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von . &#8211; 26.03.2026 13:26 (Akt. 26.03.2026 14:10) Radweg statt Nebenfahrbahn gibt es k\u00fcnftig auf dem Wiener Ring.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":67251,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[46,42,7473,26680,13212,44,1605,7470,7471,43,45,5538,1339,423,8444],"class_list":{"0":"post-67250","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-oesterreich","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-fahrrad-fahren-in-wien","11":"tag-nebenfahrbahn","12":"tag-neugestaltung","13":"tag-oesterreich","14":"tag-plaene","15":"tag-radweg","16":"tag-radwege","17":"tag-republic-of-austria","18":"tag-republik-oesterreich","19":"tag-stadtentwicklung","20":"tag-vienna-homepage-slider","21":"tag-wien-aktuell","22":"tag-wiener-ring"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116296074163908981","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67250"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67250\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/67251"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}