{"id":67388,"date":"2026-03-26T16:32:07","date_gmt":"2026-03-26T16:32:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/67388\/"},"modified":"2026-03-26T16:32:07","modified_gmt":"2026-03-26T16:32:07","slug":"nackt-und-web-filter-app-sperre-apples-alterskontrolle-erreicht-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/67388\/","title":{"rendered":"Nackt- und Web-Filter, App-Sperre: Apples Alterskontrolle erreicht Europa"},"content":{"rendered":"<p>Apple spielt jetzt Alterskontrolleur. In Gro\u00dfbritannien m\u00fcssen Kunden ab sofort das Erwachsenenalter nachweisen, wenn sie alle Funktionen ihres iPhones uneingeschr\u00e4nkt weiterverwenden wollen. Ob eine solche Alterssperre auf Systemebene in Zukunft auch nach Deutschland und in weitere europ\u00e4ische L\u00e4nder kommt, lie\u00df das Unternehmen auf Nachfrage unbeantwortet. Sie greift offenbar ebenfalls bereits in S\u00fcdkorea.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Altersnachweis per Ausweis oder Kreditkarte<\/p>\n<p>Um \u201ebestimmte Dienste oder Funktionen verwenden oder bestimmte Aktionen in ihrem Account ausf\u00fchren\u201c zu k\u00f6nnen, sollen Erwachsene demnach best\u00e4tigen, dass sie tats\u00e4chlich \u00fcber 18 Jahre alt sind. Ein solcher Nachweis erfolgt durch das Einscannen eines Ausweisdokumentes, einer Kreditkarte oder durch eine \u201eandere geeignete Methode\u201c, schreibt Apple.<\/p>\n<p>Die neue Alterspr\u00fcfung f\u00fcr Apple-Accounts greift offenbar nach der Aktualisierung auf <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/ratgeber\/21-Tipps-zu-iOS-26-4-Akku-Limit-Untertitel-Ambient-Widget-und-mehr-11224708.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">iOS 26.4<\/a>. Laut Nutzerberichten weist das Betriebssystem unter anderem in den Einstellungen prominent darauf hin, teils erscheint ein gro\u00dfer Hinweisdialog. \u201eM\u00f6glicherweise wirst du aufgefordert, dein Alter zu best\u00e4tigen, nachdem du bestimmte Ma\u00dfnahmen ergriffen hast\u201c, <a href=\"https:\/\/support.apple.com\/de-de\/125662\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">erl\u00e4utert der Hersteller vage<\/a>.<\/p>\n<p>Lange bestehende Apple-Accounts mit hinterlegter Kreditkarte winkt Apple bei der Kontrolle gew\u00f6hnlich einfach durch, bei anderen Kunden f\u00fchrt die Alterskontrolle aber zu Problemen und Irritationen: Der Altersnachweis klappe nur mit einer richtigen Kreditkarte, aber nicht mit g\u00e4ngigen Debitkarten, hei\u00dft es. Als Ausweisdokument scheinen aktuell nur F\u00fchrerscheine von Apple akzeptiert zu werden, britische Reisep\u00e4sse jedoch nicht. Apple f\u00fchrt als \u201ezul\u00e4ssige Methode\u201c nur \u201eF\u00fchrerschein oder Personalausweis oder eine Kreditkarte\u201c auf. Andere Nutzer \u00e4u\u00dfern sich in sozialen Medien emp\u00f6rt und wollen sich weigern, einen Ausweis-Scan oder ihre Kreditkarte hochzuladen.<\/p>\n<p>Fehlender Altersnachweis f\u00fchrt zu Funktionssperren<\/p>\n<p>Wer nicht nachweist, dass er mindestens 18 Jahre alt ist, muss allerdings mit konkreten Einschr\u00e4nkungen auf dem iPhone rechnen: Den Webinhaltsfilter, der unter anderem Erwachsenen-Content blockieren soll \u2013 sowie den Nacktfilter schaltet iOS dann automatisch scharf, erl\u00e4utert Apple in einem Supportdokument. Beide Filter arbeiten auf Betriebssystemebene als Teil der Beschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Auch der Download von Apps aus dem App Store scheint dadurch komplett blockiert zu werden. \u201eJe nachdem, wo du wohnst, muss dein Account m\u00f6glicherweise mit einer Familienfreigabegruppe verkn\u00fcpft werden, in der eine vollj\u00e4hrige Person ihr Alter best\u00e4tigt hat, um bestimmte Aktionen in deinem Apple Account durchzuf\u00fchren \u2013 z. B. Apps laden oder bestimmte Sicherheitseinstellungen \u00e4ndern\u201c, gibt Apple zu Protokoll. Ob sich weiterhin Updates f\u00fcr bereits installierte Apps beziehen lassen, bleibt unklar.<\/p>\n<p>Welche gesetzliche Vorgabe Apple zu diesen drastischen Ma\u00dfnahmen verpflichtet, bleibt unklar. Die britische Medienaufsichtsbeh\u00f6rde Office of Communications (Ofcom) begr\u00fc\u00dfte die Ma\u00dfnahme, man habe \u201eeng mit Apple zusammengearbeitet\u201c. Der iPhone-Hersteller verwies gegen\u00fcber Mac &amp; i auf den Online Safety Act, Apple befolge damit die zugeh\u00f6rigen Leitlinien der Ofcom. App-L\u00e4den und mobile Betriebssysteme fallen bislang nicht unter den Online Safety Act, <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/c36dc645-8cd4-4e69-a9ce-3a0ac4071264\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">merkt die Financial Times an<\/a>.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:lbe@heise.de\" title=\"Leo Becker\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">lbe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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