{"id":67553,"date":"2026-03-26T18:11:17","date_gmt":"2026-03-26T18:11:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/67553\/"},"modified":"2026-03-26T18:11:17","modified_gmt":"2026-03-26T18:11:17","slug":"salzburger-festspiele-trennen-sich-von-hinterhaeuser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/67553\/","title":{"rendered":"Salzburger Festspiele trennen sich von Hinterh\u00e4user"},"content":{"rendered":"<p class=\"articleDate\">26. M\u00e4rz 2026, 18:31<\/p>\n<p>\u00dcber die Details der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart. Als n\u00e4chsten Schritt wird das Kuratorium umgehend die Position der k\u00fcnstlerischen Leitung interimistisch besetzen. &#8222;Hier laufen bereits Gespr\u00e4che mit Kandidatinnen und Kandidaten. Ungeachtet dessen laufen die Vorbereitungen f\u00fcr die Ausschreibung der K\u00fcnstlerischen Intendanz&#8220;, hei\u00dft es in der Aussendung.<\/p>\n<p> &#8222;Ich nehme das Ergebnis der Gespr\u00e4che zwischen Intendant Hinterh\u00e4user und dem Kuratorium zur Kenntnis. Jetzt gilt es nach vorne zu schauen und f\u00fcr die Salzburger Festspiele rasch eine neue k\u00fcnstlerische Intendanz f\u00fcr die kommenden Jahre zu finden, die auch mit der Situation der Generalsanierung der Festspielh\u00e4user gut umgehen kann&#8220;, hie\u00df es unmittelbar darauf in einem Statement von Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler (SP\u00d6) gegen\u00fcber der APA.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser neue Schauspielleitung<\/p>\n<p> Unmittelbarer Ausl\u00f6ser der Differenzen war die Neubesetzung der Schauspielleitung. Nach der fr\u00fchzeitigen Trennung von Marina Davydova nach nur einem Jahr Ende 2024 hatte das Kuratorium eine transparente Vorgangsweise samt Ausschreibung verlangt. Auf diese hatten sich 23 Kandidatinnen und Kandidaten beworben. Sechs von ihnen wurden dann zu einem Hearing geladen, f\u00fcnf erschienen. Unmittelbar nach dem Hearing berichteten Medien, dass Hinterh\u00e4user die fr\u00fchere Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann als Favoritin f\u00fcr den Posten bezeichnet haben soll. Dabei hat die 72-J\u00e4hrige aber weder am Auswahlverfahren noch am Hearing teilgenommen.<\/p>\n<p>Das Kuratorium, in dem die F\u00f6rdergeber Bund, Land und Stadt Salzburg und der Salzburger Tourismusf\u00f6rderungsfonds vertreten sind, reagierte schwer ver\u00e4rgert. Eine Sitzung, in der sich Hinterh\u00e4user erkl\u00e4ren musste, d\u00fcrfte dann laut Teilnehmern ziemlich aus dem Ruder gelaufen sein. Schlie\u00dflich verk\u00fcndete das Kuratorium, dass Hinterh\u00e4user die Bedingungen zur Fortsetzung seines Vertrages \u00fcber den 30. September hinaus nicht erf\u00fcllt habe. Denn eigentlich war schon eine Verl\u00e4ngerung bis Herbst 2031 vereinbart worden. Gleichzeitig wurde dem Intendanten das Angebot unterbreitet, noch ein Jahr weiterzumachen, um eine geordnete \u00dcbergabe zu erm\u00f6glichen. Hinterh\u00e4user lie\u00df die gesetzte Frist allerdings verstreichen und teilte schlie\u00dflich mit, dass er von einem rechtsg\u00fcltigen Vertrag bis 2031 ausgehe. Daraufhin wurde die Causa den Anw\u00e4lten \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Text: APA\/Red.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"26. M\u00e4rz 2026, 18:31 \u00dcber die Details der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart. 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