{"id":67682,"date":"2026-03-26T19:32:08","date_gmt":"2026-03-26T19:32:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/67682\/"},"modified":"2026-03-26T19:32:08","modified_gmt":"2026-03-26T19:32:08","slug":"irans-militaer-ruestet-sich-gegen-den-finalen-schlag-der-usa-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/67682\/","title":{"rendered":"Irans Milit\u00e4r r\u00fcstet sich gegen den \u201efinalen Schlag\u201c der USA \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Irans Revolutionsgarden bereiten sich penibel vor. Sie verstecken Sprengfallen, legen Minen, verst\u00e4rken ihre Bunker. Sie warten auf den Tag, an dem der erste US-Soldat seinen Fu\u00df auf die strategisch wichtige Insel setzt. Und Irans Milit\u00e4rplaner denken, dass er bald kommen k\u00f6nnte. Dann wollen sie alles tun, um den Amerikanern m\u00f6glichst hohe Verluste zuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Es ist ein ganzes System hintereinander gestaffelter Abwehrstellungen, das die Iraner auf der Insel Kharg angelegt haben. Nun hat Teheran zus\u00e4tzliche Truppen dorthin verlegt, darunter Einheiten, die mit tragbaren Flugabwehr-Lenkwaffen ausger\u00fcstet sind. Das berichten US-Milit\u00e4rquellen dem Nachrichtensender <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/cnn\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" f=\"\" bodenoperationen:=\"\" irans=\"\" milit=\"\" r=\"\" sich=\"\" gegen=\"\" den=\"\" schlag=\"\" der=\"\" usa=\"\" de rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CNN<\/a>. Diese tragbaren Lenkwaffen k\u00f6nnen Soldaten meist direkt von ihrer Schulter aus abfeuern und dienen vor allem zur Bek\u00e4mpfung von Hubschraubern und tiefer fliegenden Flugzeugen.<\/p>\n<p>Die Vorbereitungen der Iraner sind ihre Antwort auf die verst\u00e4rkten Drohungen aus den USA. Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/donald-trump\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" f=\"\" bodenoperationen:=\"\" irans=\"\" milit=\"\" r=\"\" sich=\"\" gegen=\"\" den=\"\" schlag=\"\" der=\"\" usa=\"\" de rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> hat angek\u00fcndigt, er k\u00f6nne die iranische Insel Kharg einnehmen lassen. Gleichzeitig werden weitere US-Kampftruppen in den Nahen Osten verlegt. Das US-Verteidigungsministerium bereite Pl\u00e4ne f\u00fcr einen massiven \u201efinalen Schlag\u201c gegen Irans Regime vor, berichtete am Donnerstag das Nachrichtenportal \u201eAxios\u201c. Dieser Schlag k\u00f6nnte noch massivere Luftangriffe und den Einsatz von Bodentruppen beinhalten, meldete \u201eAxios\u201c unter Berufung auf US-Quellen. Und er k\u00f6nnte dann erfolgen, wenn die Verhandlungsversuche der USA mit dem Iran nichts fruchten.<\/p>\n<p>Bei den US-Pl\u00e4nen steht Kharg ganz oben auf der Liste der Ziele. Die Insel, auf der sich Irans Soldaten auf einen Angriff vorbereiten, ist weniger als 23 Quadratkilometer gro\u00df. Sie liegt im n\u00f6rdlichen Teil des Golfs, etwa 30 Kilometer vom iranischen Festland entfernt. Die Insel hat gro\u00dfe strategische Bedeutung. Sie ist Teil des Systems von Milit\u00e4rbasen, mit denen Teheran den Schiffsverkehr im Golf \u00fcberwachen \u2013 und unterbinden \u2013 kann. Und sie ist sehr wichtig f\u00fcr Irans Erd\u00f6lindustrie. Rund 90 Prozent der iranischen \u00d6lexporte erfolgten bisher \u00fcber Kharg. Auf die Insel f\u00fchren Pipelines vom iranischen Festland. Von hier legen auch Irans Tankschiffe ab. Sollte es den USA gelingen, Teheran die Kontrolle \u00fcber die Insel zu entrei\u00dfen, w\u00e4re das ein schwerer Schlag f\u00fcr das iranische Regime.<\/p>\n<p>                               <img decoding=\"async\" class=\"figure__image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/03.27-s03-Krieg-Iran-Persischer-Golf-Terminals-GK.png\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"600\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\"\/>                                             <\/p>\n<p>Laut dem Nachrichtenportal \u201eAxios\u201c ist nicht nur die Eroberung von Kharg ein Teil der Optionen, die nun im Pentagon angedacht werden. Es gebe auch Pl\u00e4ne, die Inseln Larak und Abu Musa in der Stra\u00dfe von Hormus zu besetzen, hei\u00dft es unter Berufung auf die US-Regierungsquellen. Auf Larak hat der Iran Angriffsschiffe stationiert, die \u00d6ltanker attackieren k\u00f6nnten. Und die Insel ist mit Bunkersystemen befestigt. Auch Abu Musa ist ein wichtiger Au\u00dfenposten des Iran. Die Insel liegt weiter s\u00fcdlich im Golf, bereits auf H\u00f6he der Vereinigten Arabischen Emirate.<\/p>\n<p>Um Inseln erobern zu k\u00f6nnen, brauchen die USA Soldaten am Boden. Landungseinheiten des <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/us-marine\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" f=\"\" bodenoperationen:=\"\" irans=\"\" milit=\"\" r=\"\" sich=\"\" gegen=\"\" den=\"\" schlag=\"\" der=\"\" usa=\"\" de rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marine Corps<\/a> sind bereits in die Region unterwegs. Zudem gibt es Berichte, dass demn\u00e4chst auch Fallschirmj\u00e4ger der 82. Luftlandedivision in den Nahen Osten verlegt werden. Insgesamt hat die Division rund 14.000 Soldaten. <\/p>\n<p>Jetzt sollen \u2013 je nach Bericht \u2013 1000 bis 3000 ihrer Soldaten in Richtung Iran in Marsch gesetzt werden. Aber unter ihnen soll sich auch der Kommandant der gesamten Division, Generalmajor Brandon Tegtmeier, und Teile seines Stabs befinden. Die Elitesoldaten der 82. k\u00f6nnten mit Fallschirmen \u00fcber den Inseln abgesetzt werden oder mit Hubschraubern landen. <\/p>\n<p>Zugleich k\u00f6nnten Marineinfanteristen losschlagen. Das US-Milit\u00e4r hat zwei sogenannte Marine Expeditionary Units in die Region entsandt. Insgesamt sind es rund 5000 Soldaten. Die Infanteristen des Marine Corps sind auf Amphibischen Angriffsschiffen unterwegs. Von dort starten Marines mit Landungsschiffen, Hubschraubern oder senkrecht startenden Kipprotor-Flugzeugen in den Einsatz. Zudem sind auf diesen Schiffen Kampfflugzeuge stationiert.<\/p>\n<p>Die Fallschirmj\u00e4ger und Marines, die die USA nun zusammenziehen, sind f\u00fcr einen Kampf gegen einen konventionell starken Gegner wie den Iran nur eine sehr kleine Bodentruppe. Sie k\u00f6nnten zwar mit massiver Luftunterst\u00fctzung iranische Inseln einnehmen. Es k\u00f6nnte aber gerade bei Inseln, die nahe am iranischen Festland liegen, wie Larak oder Kharg, schwer werden, sie auf Dauer zu halten. Auch US-Milit\u00e4rexperten warnen bereits davor, dass ein solcher Einsatz am Boden riskant sei und wohl zu eigenen Verlusten f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Zugleich \u00fcbt allein die M\u00f6glichkeit eines solchen Angriffs Druck auf Irans Regime aus. Das  antwortet ebenfalls mit psychologischer Kriegsf\u00fchrung: Indem es mit seinen milit\u00e4rischen Vorbereitungen klar macht, dass eine Landung auf Kharg f\u00fcr die USA einen hohen Preis haben w\u00fcrde. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Irans Revolutionsgarden bereiten sich penibel vor. Sie verstecken Sprengfallen, legen Minen, verst\u00e4rken ihre Bunker. Sie warten auf den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":67683,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1493,40,41,39,66,65,64],"class_list":{"0":"post-67682","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-analyse","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-welt","13":"tag-world","14":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116297147559720362","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67682"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67682\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/67683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67682"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67682"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}