{"id":6808,"date":"2026-02-22T15:25:07","date_gmt":"2026-02-22T15:25:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/6808\/"},"modified":"2026-02-22T15:25:07","modified_gmt":"2026-02-22T15:25:07","slug":"android-trojaner-promptspy-nutzt-erstmals-ki-fuer-angriffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/6808\/","title":{"rendered":"Android-Trojaner \u201ePromptSpy\u201c nutzt erstmals KI f\u00fcr Angriffe"},"content":{"rendered":"<p>Zwei neue Android-Schadprogramme setzen auf raffinierte Methoden: W\u00e4hrend Massiv sich als Streaming-App tarnt, nutzt PromptSpy erstmals KI zur Tarnung. Experten warnen vor einem neuen Wettr\u00fcsten.<\/p>\n<p>Zwei neue Android-Trojaner bedrohen die Sicherheit von Smartphone-Nutzern. Die Schadprogramme \u201eMassiv\u201c und \u201ePromptSpy\u201c zielen auf Banking-Daten und digitale Identit\u00e4ten ab \u2013 und setzen dabei auf raffinierte Methoden. W\u00e4hrend \u201eMassiv\u201c sich hinter Streaming-Apps tarnt, markiert \u201ePromptSpy\u201c einen Wendepunkt: Es ist die erste bekannte Malware, die K\u00fcnstliche Intelligenz aktiv f\u00fcr ihre Zwecke missbraucht.<\/p>\n<p>\u201eMassiv\u201c tarnt sich als kostenlose TV-App<\/p>\n<p>Sicherheitsforscher von ThreatFabric haben den Trojaner \u201eMassiv\u201c identifiziert. Er wird als vermeintlich kostenlose IPTV-Anwendung auf Webseiten au\u00dferhalb des Google Play Stores angeboten. Einmal installiert, \u00fcbernimmt die Malware die Kontrolle \u00fcber das Ger\u00e4t.<\/p>\n<p>\u201eMassiv\u201c kombiniert mehrere Angriffstechniken. Sie legt gef\u00e4lschte Login-Fenster \u00fcber echte Banking-Apps, um Zugangsdaten abzugreifen. Zudem zeichnet sie Tastatureingaben auf und f\u00e4ngt Sicherheitscodes aus SMS ab. Besonders alarmierend: Die Angreifer k\u00f6nnen das Ger\u00e4t fernsteuern. Bisher zielten Kampagnen vor allem auf Nutzer in S\u00fcdeuropa ab. In einigen F\u00e4llen er\u00f6ffneten Kriminelle mit den gestohlenen Identit\u00e4ten sogar neue Bankkonten.<\/p>\n<p>\u201ePromptSpy\u201c: KI gibt Anleitung zur Tarnung<\/p>\n<p>Der Trojaner \u201ePromptSpy\u201c setzt einen gef\u00e4hrlichen neuen Ma\u00dfstab. Forscher des Unternehmens ESET entdeckten, dass die Malware Googles Gemini-KI nutzt, um sich auf dem Smartphone zu verstecken. Verbreitet wird sie \u00fcber gef\u00e4lschte Bank-Webseiten, die bisher vor allem Nutzer in Argentinien anlocken.<\/p>\n<p>Die Vorgehensweise ist perfide: Nach der Installation analysiert \u201ePromptSpy\u201c den Bildschirminhalt. Diese Information sendet der Trojaner an die Gemini-KI \u2013 mit der Frage, wie sich die App in der Liste der zuletzt genutzten Anwendungen fixieren l\u00e4sst. Die KI liefert eine Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung, die die Malware dann automatisch ausf\u00fchrt. So verhindert sie, dass der Nutzer sie einfach schlie\u00dfen kann. Dieser KI-gest\u00fctzte Ansatz macht den Trojaner anpassungsf\u00e4higer als alle Vorg\u00e4nger.<\/p>\n<p>Alte Bekannte und ein neues Wettr\u00fcsten<\/p>\n<p>Die neuen Trojaner sind Teil eines anhaltenden Trends. Auch \u00e4ltere Schadsoftware wie \u201eAnatsa\u201c schafft es immer wieder in den offiziellen Play Store, versteckt in harmlosen Apps wie PDF-Readern. Oft wird die sch\u00e4dliche Komponente erst durch ein sp\u00e4teres Update nachgeladen.<\/p>\n<p>Der Einsatz von KI durch \u201ePromptSpy\u201c k\u00f6nnte das Wettr\u00fcsten jedoch beschleunigen. Bislang nutzten vor allem Sicherheitsforscher K\u00fcnstliche Intelligenz zur Abwehr. Jetzt zeigt sich: Auch Angreifer haben die Technologie f\u00fcr sich entdeckt. Analysten bef\u00fcrchten, dass dies erst der Anfang ist. Zuk\u00fcnftige Malware k\u00f6nnte KI nutzen, um noch autonomer und schwerer aufzusp\u00fcren zu sein.<\/p>\n<p>So sch\u00fctzen Sie Ihr Smartphone<\/p>\n<p>Die fortschrittlichen Techniken der Trojaner erfordern erh\u00f6hte Vorsicht. Experten raten zu diesen Ma\u00dfnahmen:<\/p>\n<p>Apps nur aus offiziellen Quellen: Laden Sie Software ausschlie\u00dflich aus dem Google Play Store herunter. Meiden Sie inoffizielle Webseiten oder Dritt-Stores.<br \/>\nBerechtigungen hinterfragen: Seien Sie misstrauisch, wenn eine App Zugriff auf die \u201eBedienungshilfen\u201c (Accessibility Services) fordert. Diese Berechtigung gew\u00e4hrt tiefgreifende Kontrolle.<br \/>\nUpdates nur \u00fcber den Store: Installieren Sie niemals \u201eUpdates\u201c, zu denen Sie nachtr\u00e4glich per Pop-up aufgefordert werden, wenn sie nicht aus dem Play Store kommen.<br \/>\nSoftware aktuell halten: F\u00fchren Sie regelm\u00e4\u00dfig Sicherheitsupdates f\u00fcr Android und alle Apps durch.<br \/>\nSicherheits-Apps nutzen: Eine seri\u00f6se Antiviren-App kann helfen, bekannte Bedrohungen zu erkennen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die neuen, KI-gest\u00fctzten Angriffe zeigen, wie schnell Cyber-Bedrohungen f\u00fcr Smartphones und Unternehmen eskalieren. Ein kostenloses E\u2011Book erkl\u00e4rt die aktuellen Cyber-Security-Trends \u2013 von KI\u2011Risiken \u00fcber Phishing\u2011Methoden bis zu praktikablen Schutzma\u00dfnahmen, die Sie sofort umsetzen k\u00f6nnen. Holen Sie sich praxisnahe Tipps f\u00fcr Ger\u00e4te-, App- und Mitarbeitersicherheit. <a href=\"https:\/\/www.datenschutz-praemien.de\/skillsforwork\/cyber-security\/?af=KOOP_MFW_DSN_DNV_YES_CYBER-SECURITY_X-CWAHN-BGPID_759514\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenloses Cyber-Security-E-Book herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Bei einem Infektionsverdacht starten Sie das Smartphone im abgesicherten Modus neu, um die sch\u00e4dliche App zu deinstallieren. \u00c4ndern Sie anschlie\u00dfend alle Passw\u00f6rter \u2013 besonders f\u00fcr Banking-Apps \u2013 von einem sauberen Ger\u00e4t aus und informieren Sie Ihre Bank.<\/p>\n<p>\t\t\t\tAnzeige<br \/>\n\t\t\t\tDie Kurse spielen verr\u00fcckt \u2013 oder folgen sie nur Mustern, die du noch nicht kennst?<\/p>\n<p>Emotionale Kurzschlussreaktionen auf unruhige M\u00e4rkte kosten dich bares Geld. 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