{"id":68787,"date":"2026-03-27T10:52:07","date_gmt":"2026-03-27T10:52:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/68787\/"},"modified":"2026-03-27T10:52:07","modified_gmt":"2026-03-27T10:52:07","slug":"wie-bei-rabattaktionen-getrickst-wird-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/68787\/","title":{"rendered":"Wie bei Rabattaktionen getrickst wird \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Unternehmen n\u00fctzen unterschiedliche Verkaufstaktiken, um ihre Kunden von der Attraktivit\u00e4t eines Angebots zu \u00fcberzeugen. Vieles davon verst\u00f6\u00dft gegen das EU-Verbraucherrecht. <\/p>\n<p>Schn\u00e4ppchenj\u00e4ger fiebern allj\u00e4hrlich auf besondere Rabatttage wie den Black Friday hin, weil dann (scheinbar) unwiderstehliche Angebote locken. Dass der Kunde bei solchen Aktionen get\u00e4uscht wird, ist aber eher Regel als Ausnahme, wie die <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/eu\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" bei=\"\" rabattaktionen=\"\" getrickst=\"\" wird=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>-Kommission nun festgestellt hat: Fast jeder dritte untersuchte Online-H\u00e4ndler verweist falsch auf Rabatte, so die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde: Das stellten Verbraucherschutzbeh\u00f6rden an den Aktionstagen \u201eCyber Monday\u201c Ende November beziehungsweise \u201eBlack Friday\u201c Anfang Dezember 2025 fest. Verbrauchersch\u00fctzer aus 23 EU-Staaten, darunter auch \u00d6sterreich, pr\u00fcften die Verkaufstaktiken von ausgew\u00e4hlten Portalen in ihren jeweiligen L\u00e4ndern \u2013 insgesamt 314 Online-H\u00e4ndler.<\/p>\n<p>Vielfach verstie\u00dfen Portale laut der Untersuchung gegen das EU-Verbraucherrecht. So verwiesen 30 Prozent der H\u00e4ndler falsch auf ihre Rabatte. Der Referenzpreis f\u00fcr einen Rabatt m\u00fcsse nach EU-Recht der niedrigste Preis der vergangenen 30 Tage sein.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden identifizierten zudem verschiedene Verkaufstaktiken. Mehr als die H\u00e4lfte der H\u00e4ndler (6 von 10), die Preisvergleiche nutzten (34 Prozent), erl\u00e4uterten die Referenz f\u00fcr den Preis nicht eindeutig. Knapp ein F\u00fcnftel (18 Prozent) verwendete Druckverkaufstechniken wie etwa einen Countdown-Timer, wobei mehr als die H\u00e4lfte dieser F\u00e4lle irref\u00fchrend gewesen seien. Weiter versuchten Portale (36 Prozent), den Warenk\u00f6rben optionale Artikel hinzuzuf\u00fcgen \u2013 in einigen dieser F\u00e4lle ohne nach Zustimmung zu fragen (4 von 10).<\/p>\n<p>Black Friday und Cyber Monday b\u00f6ten eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr Unternehmen und Verbraucher, teilte die zust\u00e4ndige Vizepr\u00e4sidentin der <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/eu-kommission\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" bei=\"\" rabattaktionen=\"\" getrickst=\"\" wird=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU-Kommission<\/a>, Henna Virkkunen, mit. \u201eEin gutes Schn\u00e4ppchen ist jedoch keine Entschuldigung, um die Regeln zu betr\u00fcgen. Verbraucher erwarten eine faire Behandlung, egal ob sie online oder offline einkaufen.\u201c<\/p>\n<p>Solche EU-weiten Untersuchungen, sogenannte Sweeps, werden von der Europ\u00e4ischen Kommission koordiniert und gleichzeitig von den zust\u00e4ndigen nationalen Beh\u00f6rden durchgef\u00fchrt. Die zust\u00e4ndigen Verbraucherschutzbeh\u00f6rden k\u00f6nnen nun Ma\u00dfnahmen gegen die betroffenen Unternehmen ergreifen. (red.\/ag.)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Unternehmen n\u00fctzen unterschiedliche Verkaufstaktiken, um ihre Kunden von der Attraktivit\u00e4t eines Angebots zu \u00fcberzeugen. 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