{"id":69175,"date":"2026-03-27T14:49:07","date_gmt":"2026-03-27T14:49:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/69175\/"},"modified":"2026-03-27T14:49:07","modified_gmt":"2026-03-27T14:49:07","slug":"spatenstich-fuer-groesste-kueche-oberoesterreichs-am-kepler-uniklinikum-linz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/69175\/","title":{"rendered":"Spatenstich f\u00fcr gr\u00f6\u00dfte K\u00fcche Ober\u00f6sterreichs am Kepler Uniklinikum Linz"},"content":{"rendered":"<p> LINZ. Am Kepler Uniklinikum Linz (KUK) entsteht die gr\u00f6\u00dfte K\u00fcche des Landes. Neben dem Gro\u00dfprojekt des Neubaus des Kinderbettentraktes am Med Campus entsteht auch eine neue Zentralk\u00fcche samt Mitarbeiter-Restaurant. Am Freitag wurde feierlich der Spatenstich f\u00fcr das Millionenprojekt gesetzt. <\/p>\n<p>K\u00fcnftig sollen hier t\u00e4glich bis zu 3.900 Mittagessen zubereitet werden. Rund 1.200 Portionen entfallen dabei auf die Patientenversorgung. Die neue K\u00fcche wird die bestehenden K\u00fcchenstandorte b\u00fcndeln. Gleichzeitig wird f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten ein neues Restaurant mit rund 620 Sitzpl\u00e4tzen (plus 40 Prozent) geschaffen. Die Inbetriebnahme ist f\u00fcr das Jahr 2028 geplant. Die Errichtungskosten liegen bei 71 Millionen Euro (Stand J\u00e4nner 2026).<\/p>\n<p>F\u00fcr Qualit\u00e4t der Versorgung<\/p>\n<p>LH-Stellvertreterin, Gesundheits-Landesr\u00e4tin Christine Haberlander (\u00d6VP) betonte beim Spatenstich am Freitag die Bedeutung des Projekts: \u201eGesundheit geht auch durch den Magen. Eine ausgewogene Ern\u00e4hrung ist das Fundament f\u00fcr Gesundheit, Vitalit\u00e4t und Leistungsf\u00e4higkeit in allen Lebenslagen\u201c sowohl f\u00fcr die Patienten als auch f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten. \u201eDamit die Qualit\u00e4t gew\u00e4hrleistet wird, brauchen wir die notwendigen Rahmenbedingungen\u201c, dankt sie auch den Verantwortlichen f\u00fcr die monate- und jahrelangen umfassenden Planungsarbeiten.<\/p>\n<p>G\u00fcnther Dorfinger, Kaufm\u00e4nnischer Direktor des KUK, sieht in der k\u00fcnftigen neuen Zentralk\u00fcche ein starkes Zeichen f\u00fcr Qualit\u00e4t, Wachstum und Versorgung f\u00fcr die rund 60.000 station\u00e4ren Patienten pro Jahr, \u00fcber 5.000 Besch\u00e4ftigten und \u00fcber 2.000 Studierenden am Campus.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die rund 140 Besch\u00e4ftigten im K\u00fcchenteam, das auf einer Fl\u00e4che von 1.600 Quadratmetern arbeiten wird, bringt der Neubau Verbesserungen. Moderne Ger\u00e4te, automatisierte Abl\u00e4ufe und neue Sozialr\u00e4ume sollen f\u00fcr gute Arbeitsbedingungen sorgen.<\/p>\n<p>Sechs Geschosse, drei davon unterirdisch<\/p>\n<p>Der Neubau wird an der Ecke Wei\u00dfenwolffstra\u00dfe\/Garnisonstra\u00dfe am Campus entstehen. Technisch setzt das Projekt auf Innovation: Das Geb\u00e4ude wird sechs Geschosse umfassen, davon drei Untergescho\u00dfe, in Summe 12.000 Quadratmeter. In den Stockwerken zu finden: hocheffiziente, automatisierte Waschanlagen, innovative Warenwirtschaftssysteme, robotergesteuerte Fahr- und Transportsysteme, die neueste Ger\u00e4tegeneration mit schonenden Garmethoden und viel n\u00f6tige Technik.<\/p>\n<p>\u201eCook &amp; Serve\u201c sowie \u201eCook &amp; Chill\u201c<\/p>\n<p>Das Restaurant f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten und Studierenden am Campus wird nach dem sogenannten \u201eCook &amp; Serve\u201c-Prinzip betrieben. Ein Frontcooking-Bereich erm\u00f6glicht es, Speisen direkt vor den Augen der Besch\u00e4ftigten fertigzustellen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Patientenversorgung kommt das bew\u00e4hrte \u201eCook &amp; Chill\u201c-Verfahren zum Einsatz, bei dem Speisen schonend zubereitet und gek\u00fchlt gelagert werden.<\/p>\n<p>Auch Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle. Der Betrieb soll weitgehend digital und papierlos organisiert werden. Zudem bleibt das Klinikum Teil der Initiative \u201eUnited Against Waste\u201c, die Lebensmittelabf\u00e4lle reduziert.<\/p>\n<p>Erster Bauabschnitt<\/p>\n<p>F\u00fcr die Verantwortlichen ist das Projekt mehr als nur ein Neubau. Architekt Olaf Arne Drehsen vom renommierten Architekturb\u00fcro JSWD Architekten GmbH &amp; Co KG, spricht von einem \u201earchitektonischen Bekenntnis zu Qualit\u00e4t, Pr\u00e4zision und Zukunftsorientierung. Die Architektur muss garantieren, dass sich die Menschen wohlf\u00fchlen, denn nur so k\u00f6nnen sie optimal arbeiten und nur so kann der Patient genesen.\u201c<\/p>\n<p>Mit dem Spatenstich ist nun der Startschuss zum ersten Bauabschnitt gefallen. Das zuk\u00fcnftige Restaurant f\u00fcr Besch\u00e4ftigten wird im Geb\u00e4ude des neuen Kinderbettentraktes liegen. Bis zu dessen Fertigstellung steht eine \u00dcbergangsl\u00f6sung im Neubau der Zentralk\u00fcche bereit.<\/p>\n<p>\u201eIm Anschluss an den Spatenstich werden wir einen Ideenwettbewerb unter den Besch\u00e4ftigten zur Namensfindung f\u00fcr das neue Restaurant starten. Wir freuen uns auf kreative und innovative Ideen\u201c, so Dorfinger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ. Am Kepler Uniklinikum Linz (KUK) entsteht die gr\u00f6\u00dfte K\u00fcche des Landes. 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