{"id":69703,"date":"2026-03-27T21:00:07","date_gmt":"2026-03-27T21:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/69703\/"},"modified":"2026-03-27T21:00:07","modified_gmt":"2026-03-27T21:00:07","slug":"orf2-tv-programm-weltweit-doku-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/69703\/","title":{"rendered":"ORF2 TV-Programm: WeltWeit (Doku)"},"content":{"rendered":"<p>WeltWeit<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/on.orf.at\/live?channel=orf2\" target=\"_blank\" class=\"info__live-button\" rel=\"nofollow noopener\">Jetzt LIVE streamen<\/a><\/p>\n<p>Kriege toben, Krisen \u00fcberschlagen sich &#8211; eigentlich sollte man annehmen, dass die Menschen wieder vermehrt Trost und Halt in der Religion suchen. Doch vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Der renommierte Religionssoziologe Detlef Pollack spricht von einem &#8222;dramatischen, historisch beispiellosen Bedeutungsr\u00fcckgang&#8220; und zwar weltweit. Der S\u00e4kularisierungsprozess ist dabei kein Ph\u00e4nomen der westlichen Welt, sondern tritt auch in L\u00e4ndern auf, die bislang als religi\u00f6se Hochburgen galten. Die WeltWeit-Reporter haben sich angeschaut, ob Gott wirklich ausgedient hat und ob der neue Trend in punkto Glauben nur noch &#8222;ich bin nicht religi\u00f6s, aber spirituell&#8220; hei\u00dft.<br \/>\nIn Thailand boomt der sogenannte Kloster-Tourismus. Vor allem f\u00fcr Menschen, die der modernen Leistungsgesellschaft entfliehen wollen und mehr Spiritualit\u00e4t suchen, haben buddhistische Tempel eine gro\u00dfe Anziehungskraft. Patrick A. Hafner ist in die Welt der M\u00f6nche eingetaucht und begleitet Ashley Morton, der Ehefrau und Tochter in England gelassen hat, um sich seinen Traum vom Klosterleben zu erf\u00fcllen. Kein Handy, kein Alkohol und keine anderen irdischen Freuden, erst durch das Leid findet man zum Gl\u00fcck. &#8222;Es ist eine gro\u00dfe Herausforderung, doch es lohnt sich, sich ihr zu stellen&#8220;, sagt Ashley.<br \/>\nJeder f\u00fcnfte Christ weltweit lebt mittlerweile in Afrika. \u00dcber 700 Millionen Gl\u00e4ubige sind es verteilt \u00fcber den ganzen Kontinent. Und seit einiger Zeit gewinnen evangelikale Kirchen immer mehr an Bedeutung. Paul Huemer besucht in Ruanda eine Messe der &#8222;Holy Trinity Church&#8220;. Ihre Prediger werden in den USA ausgebildet, die Gemeinde finanziell unterst\u00fctzt. Bibelschulen und Mediennetzwerke werden errichtet. Doch das alles ist kein Akt christlicher N\u00e4chstenliebe, sondern Teil einer Strategie mit dem Ziel, Politik und Gesellschaft im Land nach dem Weltbild der radikal-konservativen US-Kirchen zu formen. F\u00fcr viele Menschen bedeutet ihr wachsender Einfluss inzwischen vor allem eines: Ausgrenzung.<br \/>\nSpanien ist traditionell ein tief katholisches Land, doch auch hier geht die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung nur noch zu besonderen Anl\u00e4ssen in die Kirche. Der Glaube scheint zum gesellschaftlichen Ritual zu verkommen. Leuchtendes Gegenbeispiel ist die junge katholische Glaubensbewegung &#8222;Hakuna&#8220;. Der Name ist vom Suaheli-Begriff &#8222;Hakuna Matata&#8220; inspiriert und bedeutet so viel wie &#8222;keine Sorgen&#8220;. Die Idee dahinter: Glaube, Gemeinschaft und gelebte Spiritualit\u00e4t zu verbinden. Josef Manola hat einen Tag bei den jungen Leuten im &#8222;El Estudio&#8220;, der Zentrale der Bewegung, in der N\u00e4he von Madrid verbracht. Neben dem pers\u00f6nlichen Erleben gibt es viel Pr\u00e4senz auf Social Media Plattformen und riesige Konzerte der &#8222;Hakuna Group Music&#8220;. Kritiker sprechen deshalb gerne von einem &#8222;Event-Glauben&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WeltWeit Jetzt LIVE streamen Kriege toben, Krisen \u00fcberschlagen sich &#8211; eigentlich sollte man annehmen, dass die Menschen wieder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":69704,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[46,42,5374,147,6135,44,156,155,148,1658],"class_list":{"0":"post-69703","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-doku","11":"tag-entertainment","12":"tag-orf2-programm","13":"tag-oesterreich","14":"tag-serien","15":"tag-series","16":"tag-unterhaltung","17":"tag-weltweit"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69703"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69703\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/69704"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}