{"id":69760,"date":"2026-03-27T21:47:08","date_gmt":"2026-03-27T21:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/69760\/"},"modified":"2026-03-27T21:47:08","modified_gmt":"2026-03-27T21:47:08","slug":"keine-schnelle-entspannung-experten-prognostizieren-durch-iran-krieg-groessten-preisschub-seit-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/69760\/","title":{"rendered":"Keine schnelle Entspannung: Experten prognostizieren durch Iran-Krieg gr\u00f6\u00dften Preisschub seit 2022"},"content":{"rendered":"<p>Keine schnelle EntspannungExperten prognostizieren durch Iran-Krieg gr\u00f6\u00dften Preisschub seit 2022 <\/p>\n<p>27.03.2026, 17:52 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:38 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/TEHRAN-IRAN-MARCH-13-Smoke-rises-after-airstrikes-in-Tehran-Iran-on-March-13-2026.webp.webp\" alt=\"TEHRAN-IRAN-MARCH-13-Smoke-rises-after-airstrikes-in-Tehran-Iran-on-March-13-2026\"\/>Die Angriffe auf Teheran sollen auch Folgen f\u00fcr den erhofften Aufschwung hierzulande haben. (Foto: picture alliance \/ Anadolu)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Vor einem Monat starten die USA und Israel ihren Krieg gegen den Iran, ein Ende ist nicht in Sicht. Der Konflikt treibt Experten zufolge auch die Verbraucherpreise in Deutschland nach oben. Die Koalitionsfraktionen sehen bei den Lebensmittelpreisen jedoch keinen Handlungsbedarf. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Iran-Krieg l\u00e4sst die deutschen Verbraucherpreise nach Prognosen von \u00d6konomen so schnell steigen wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Waren und Dienstleistungen d\u00fcrften sich im M\u00e4rz um durchschnittlich 1,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat verteuern, sagen Volkswirte voraus. Das w\u00e4re der gr\u00f6\u00dfte monatliche Zuwachs seit September 2022, als nach der russischen Invasion in der Ukraine viele Rohstoffe teurer wurden. &#8222;Der starke Anstieg der \u00d6l- und Gaspreise d\u00fcrfte daf\u00fcr gesorgt haben&#8220;, erkl\u00e4rten die Analysten der Landesbank Helaba.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Vergleich zum Vorjahresmonat d\u00fcrften die Verbraucherpreise um 2,6 Prozent steigen, sagen die \u00d6konomen voraus. Das w\u00e4re die h\u00f6chste Inflationsrate seit Dezember 2024. Im Februar hatte sie noch bei 1,9 Prozent gelegen, im Januar bei 2,1 Prozent. Das Statistische Bundesamt will am Montag eine erste offizielle Sch\u00e4tzung vorlegen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der seit vier Wochen andauernde Krieg der USA und Israel gegen den Iran hat die \u00d6l- und Gaspreise in die H\u00f6he getrieben. Der Iran hat die Stra\u00dfe von Hormus weitgehend geschlossen: \u00dcber die Meerenge wird ein F\u00fcnftel des globalen \u00d6lverbrauchs transportiert. Das sorgt f\u00fcr Knappheiten, weshalb die Preise gestiegen sind.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Angesichts hoher Energiepreise infolge des\u00a0Iran-Krieges pr\u00fcfen die Koalitionsfraktionen von CDU\/CSU und SPD weitere Entlastungen f\u00fcr B\u00fcrger und Unternehmen. Dazu z\u00e4hlen eine \u00dcbergewinnsteuer, ein an den \u00d6lpreis gekoppelter Spritpreisdeckel sowie eine Senkung der Energiesteuer. Die Bundesregierung solle diese und weitere Ma\u00dfnahmen pr\u00fcfen, sagten die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sepp M\u00fcller von der CDU und Armand Zorn von der SPD in Berlin. Es gebe kein Versorgungsproblem, sondern ein Preisproblem, sagte Zorn nach der dritten Sitzung der gemeinsamen Taskforce. Die Entlastungen m\u00fcssten pr\u00e4zise, zielgenau und nachhaltig sein.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Grundlage f\u00fcr die \u00dcberlegungen sei das vom Bundesrat beschlossene Kraftstoffma\u00dfnahmenpaket. Dieses wirke bereits, sagte M\u00fcller. Als weitere Pr\u00fcfauftr\u00e4ge an die Regierung nannten die Politiker die Reaktivierung von Kohlekraftwerken aus der Reserve zur Senkung des Gasverbrauchs, eine Entlastung \u00fcber die Kfz-Steuer sowie eine Senkung der Stromsteuer f\u00fcr alle. Hintergrund seien Szenarien, bei denen der\u00a0Iran-Krieg l\u00e4nger andauere und die Stra\u00dfe von Hormus geschlossen bleibe. Die Ergebnisse der Pr\u00fcfung sollen bis Freitag vor der n\u00e4chsten Bundestagssitzungswoche vorliegen, die am 13. April beginnt.<\/p>\n<p>&#8222;Inflationsrate wird deutlich anziehen&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Eine schnelle Entspannung erwartet auch die Bundesbank nicht. &#8222;Die Inflationsrate wird in den kommenden Monaten deutlich anziehen&#8220;, hei\u00dft es im aktuellen Monatsbericht der deutschen Notenbank. Der h\u00f6here Roh\u00f6lpreis verteuere kurzfristig insbesondere Kraftstoffe und Heiz\u00f6l f\u00fcr die Verbraucher. &#8222;Infolgedessen d\u00fcrfte die Inflationsrate in n\u00e4chster Zeit deutlich in Richtung drei Prozent ansteigen&#8220;, so die Bundesbank.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das hat auch Folgen f\u00fcr den erhofften Aufschwung. &#8222;Das h\u00f6here Preisniveau schw\u00e4cht die Konjunktur vor allem dadurch, dass der private Konsum belastet wird&#8220;, erkl\u00e4rten die Helaba-\u00d6konomen. Die Teuerung senke die Kaufkraft der Haushalte, wodurch die privaten Konsumausgaben weniger stark zunehmen d\u00fcrften als bislang gedacht. Viele Institute und Banken haben deshalb ihre Wachstumsprognose f\u00fcr die deutsche Wirtschaft gesenkt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bei den Lebensmittelpreisen sehen die Koalitionsfraktionen jedoch keinen Handlungsbedarf. Dort seien Auswirkungen durch die hohen Energiepreise kurzfristig nicht sp\u00fcrbar, sagte M\u00fcller. &#8222;Derzeit ist das nicht zu beobachten&#8220;, sagte auch Zorn.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, gut\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keine schnelle EntspannungExperten prognostizieren durch Iran-Krieg gr\u00f6\u00dften Preisschub seit 2022 27.03.2026, 17:52 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:38 min) Die Angriffe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":69761,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[11724,1311,1010,10181,27535,40,41,10480,39,8028,66,255,65,64],"class_list":{"0":"post-69760","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-gaspreis","9":"tag-inflation","10":"tag-iran","11":"tag-iran-krieg","12":"tag-lebensmittelpreise","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-oelpreis","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-verbraucherpreise","18":"tag-welt","19":"tag-wirtschaft","20":"tag-world","21":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116303340934804329","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69760"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69760\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/69761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}