{"id":70023,"date":"2026-03-28T01:38:11","date_gmt":"2026-03-28T01:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/70023\/"},"modified":"2026-03-28T01:38:11","modified_gmt":"2026-03-28T01:38:11","slug":"bundestag-beschliesst-reform-der-privaten-altersvorsorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/70023\/","title":{"rendered":"Bundestag beschlie\u00dft Reform der privaten Altersvorsorge"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/bundestag-plenum-190.jpg\" alt=\"Blick ins Plenum des Bundestags in Berlin.\" title=\"Blick ins Plenum des Bundestags in Berlin. | Kay Nietfeld\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 27.03.2026 \u2022 11:56 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Die Koalition hat eine Reform der privaten Altersvorsorge auf den Weg gebracht: Ab 2027 soll ein staatlich gef\u00f6rdertes Modell die Riester-Rente ersetzen. Es soll g\u00fcnstiger und renditest\u00e4rker sein &#8211; doch vieles ist noch offen.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Bundestag hat die Reform der privaten Altersvorsorge beschlossen. Mit den Stimmen der schwarz-roten Koalition entschied das Parlament, die Riester-Rente ab 2027 durch ein neues, staatlich gef\u00f6rdertes Vorsorgemodell abzul\u00f6sen. Die neuen Produkte seien kosteng\u00fcnstiger, flexibler und vor allem renditest\u00e4rker, erkl\u00e4rten Union und SPD.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sagte kurz vor der Abstimmung, die Reform sei &#8222;ein wirklicher Meilenstein&#8220;. Mit ihr werde die private Altersvorsorge f\u00fcr kleinere Einkommen und Familien attraktiver gemacht. Sie lohne sich nun &#8222;wirklich ab dem ersten Euro&#8220;, betonte der Minister.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Bundesregierung will erreichen, dass mehr Menschen privat Geld f\u00fcr die Rente zur\u00fccklegen. Gegen die Pl\u00e4ne der Regierungskoalition stimmte die Linkspartei. Gr\u00fcne und AfD enthielten sich. Nun muss sich der Bundesrat mit der Reform befassen. Sie soll ab 1. Januar 2027 gelten.<\/p>\n<p>    Ber\u00fccksichtigung von Selbstst\u00e4ndigen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die genaue Ausgestaltung muss noch \u00fcber eine Verordnung geregelt werden. Neben einer Altersvorsorge, bei der 100 Prozent der eingezahlten Beitr\u00e4ge garantiert auch ausgezahlt werden, soll es k\u00fcnftig auch eine Variante mit 80-prozentiger Garantie und ein Altersvorsorgedepot ohne Garantien geben, das h\u00f6here Renditen am Kapitalmarkt erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dazu soll insbesondere ein leicht verst\u00e4ndliches Standardprodukt mit gedeckelten Verwaltungskosten eingef\u00fchrt werden, das Geringverdienern den Einstieg in die private Vorsorge erleichtern soll. Dieses soll von einem \u00f6ffentlichen Tr\u00e4ger angeboten werden. Anders als bisher sollen auch alle Selbstst\u00e4ndigen einbezogen werden.<\/p>\n<p>    Maximale Grundzulage von 540 Euro j\u00e4hrlich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei einem Sparbetrag bis zu 360 Euro im Jahr gibt der Staat pro eingezahltem Euro 50 Cent dazu. F\u00fcr Sparbetr\u00e4ge von 360 bis 1.800 Euro wird jeder privat eingezahlte Euro staatlich um 25 Cent aufgestockt. Damit ist eine maximale Grundzulage von 540 Euro j\u00e4hrlich m\u00f6glich. Der Kinderzuschlag von 300 Euro im Jahr kann bereits ab einem Sparbeitrag von 25 Euro im Monat erreicht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 27.03.2026 \u2022 11:56 Uhr Die Koalition hat eine Reform der privaten Altersvorsorge auf den Weg gebracht: Ab&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":70024,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[27273,3094,40,41,39,66,65,64],"class_list":{"0":"post-70023","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-altersvorsorge","9":"tag-bundestag","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-welt","14":"tag-world","15":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116304249035775288","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70023","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70023"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70023\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/70024"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70023"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70023"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70023"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}