{"id":70666,"date":"2026-03-28T11:46:06","date_gmt":"2026-03-28T11:46:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/70666\/"},"modified":"2026-03-28T11:46:06","modified_gmt":"2026-03-28T11:46:06","slug":"herz-drei-kleine-verhaltensaenderungen-senken-das-herz-kreislauf-risiko-um-zehn-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/70666\/","title":{"rendered":"Herz: Drei kleine Verhaltens\u00e4nderungen senken das Herz-Kreislauf-Risiko um zehn Prozent"},"content":{"rendered":"<p>Wissenschaftler haben herausgefunden: Um die Herz-Kreislauf-Gesundheit zu verbessern, braucht es keine radikalen Ver\u00e4nderungen. Kleine Anpassungen k\u00f6nnen gro\u00dfe gesundheitlichen Nutzen \u2013 manchmal reichen Minuten.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Schon elf Minuten mehr Schlaf pro Nacht, viereinhalb Minuten z\u00fcgiges Gehen und 50 Gramm Gem\u00fcse extra jeden Tag k\u00f6nnen das Risiko f\u00fcr Herzinfarkte deutlich senken, wie eine neue Studie ergab.<\/p>\n<p>Wissenschaftler fanden heraus, dass bereits diese kleinen \u00c4nderungen helfen k\u00f6nnten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermeiden, darunter Schlaganf\u00e4lle und Infarkte, und ihre Wahrscheinlichkeit um zehn Prozent zu reduzieren. Solche kleineren Verhaltens\u00e4nderungen seien \u201eeinfacher zu erreichen und langfristig zu halten\u201c, <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.escardio.org\/news\/press\/press-releases\/combining-small\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.escardio.org\/news\/press\/press-releases\/combining-small\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">schrieb das Team<\/a>.<\/p>\n<p>Die Forscher aus Australien, Brasilien und Chile ver\u00f6ffentlichten <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/41871870\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/41871870\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">ihre Studie<\/a> im European Journal of Preventive Cardiology. Darin untersuchten sie etwa 53.000 Menschen mittleren Alters aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich. Die Teilnehmer des Langzeit-Forschungsprojekts UK Biobank wurden \u00fcber acht Jahre begleitet.<\/p>\n<p>Die Forscher werteten Daten von Wearables wie Smartwatches zu Schlaf- und Sportmengen aus. Zudem machten die Probanden Angaben zu ihren Essgewohnheiten.<\/p>\n<p>Im Laufe der Studienzeit kam es unter den Beteiligten zu ungef\u00e4hr 2000 gr\u00f6\u00dferen Herz-Kreislauf-Vorf\u00e4llen. Aus diesen Beobachtungen leiteten die Wissenschaftler Empfehlungen ab, wie sich das Risiko am besten senken lie\u00dfe. Dazu geh\u00f6rten eine gesunde Ern\u00e4hrung, acht bis neun Stunden Schlaf sowie ein Minimum von 42 Minuten moderater bis kr\u00e4ftiger Bewegung am Tag. Eine Kombination dieser Ma\u00dfnahmen senkte das Risiko f\u00fcr Herzinfarkte und Schlaganf\u00e4lle sogar um 57 Prozent. <\/p>\n<p>Was st\u00e4rkt das Herz?<\/p>\n<p>Eine gesunde Ern\u00e4hrung war dabei definiert als mehr Gem\u00fcse, Fr\u00fcchte, Fisch, Milchprodukte, Vollkorngetreide sowie pflanzliche \u00d6le \u2013 und weniger Wei\u00dfmehl, verarbeitetes Fleisch, rotes Fleisch oder zuckerhaltige Getr\u00e4nke.<\/p>\n<p>Als moderate Bewegung gilt z\u00fcgiges Gehen und tanzen, aber auch den Rasen m\u00e4hen oder Fahrradfahren. Kr\u00e4ftige Bewegung umfasst beispielsweise Joggen, Schwimmen, Seilspringen oder rhythmische Gymnastik. Nicholas Koemel, Hauptautor und Forscher an der Universit\u00e4t Sydney sagte: \u201eWir zeigen, dass die Kombination von kleinen Ver\u00e4nderungen in einigen wenigen Bereichen unseres Lebens \u00fcberraschend gro\u00dfe Wirkung auf unsere Herz-Kreislauf-Gesundheit haben kann.\u201c<\/p>\n<p>Dies seien \u201esehr ermutigende Neuigkeiten\u201c, da kleinere Verhaltens\u00e4nderungen f\u00fcr die meisten Menschen leichter zu erreichen und langfristiger zu halten seien, als grundlegende Ver\u00e4nderungen in einzelnen Bereichen zu versuchen. <\/p>\n<p>So k\u00f6nnten selbst moderate \u00c4nderungen in der t\u00e4glichen Routine die Herzgesundheit verbessern und Potenzial f\u00fcr weitere Ver\u00e4nderungen in der Zukunft schaffen, sagt Koemel. Er w\u00fcrde daher dazu anhalten, nicht zu untersch\u00e4tzen wie wichtig es ist, ein oder zwei kleine \u00c4nderungen in der Tagesroutine zu machen. \u201eEgal wie klein diese scheinen.\u201c<\/p>\n<p>Emmanuel Stamatakis ist ebenfalls Studienautor und Professor f\u00fcr Bewegung und Bev\u00f6lkerungsgesundheit an der Universit\u00e4t Sidney. Er erkl\u00e4rte, wie die Forschergruppe aus ihren Erkenntnissen neue Hilfsmittel schaffen will. So sollen digitale Werkzeuge Menschen k\u00fcnftig dabei unterst\u00fctzen, positive Lebensstil-\u00c4nderungen vorzunehmen und gesundheitsf\u00f6rdernde Gewohnheiten in ihrem Alltag zu verankern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wissenschaftler haben herausgefunden: Um die Herz-Kreislauf-Gesundheit zu verbessern, braucht es keine radikalen Ver\u00e4nderungen. 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