{"id":70871,"date":"2026-03-28T14:40:14","date_gmt":"2026-03-28T14:40:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/70871\/"},"modified":"2026-03-28T14:40:14","modified_gmt":"2026-03-28T14:40:14","slug":"wohnen-in-stuttgart-so-verwandelt-ein-junger-mann-ein-haus-aus-den-1930ern-in-schicke-apartments","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/70871\/","title":{"rendered":"Wohnen in Stuttgart: So verwandelt ein junger Mann ein Haus aus den 1930ern in schicke Apartments"},"content":{"rendered":"<p>Nebenan im Haus roch es lecker, manchmal nach Sp\u00e4tzle mit So\u00df\u2019. Manchmal gab es auch Linsen mit Sp\u00e4tzle. Jedenfalls meistens schw\u00e4bische Kost. Benedikt Karow war als Kind regelm\u00e4\u00dfig zu Besuch bei den<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.streit-zwischen-nachbarn-mediatorin-es-geht-selten-nur-um-den-zu-hohen-zaun-oder-den-bellenden-hund.9eef5a8e-7aad-447a-99e0-58c88d6892b1.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Nachbarn<\/a>, als deren Kinder bereits ausgezogen waren. So war er als Kind bestens versorgt, wenn er nicht mit den Eltern in Urlaub fahren wollt. Als Jahrzehnte sp\u00e4ter die Frage der Familie aufkam: \u201eWillst Du das Haus kaufen?\u201c antwortete er mit Ja. <\/p>\n<p> Aber nicht nur aus <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.schoen-wohnen-in-stuttgart-zwei-brueder-bauen-das-denkmalgeschuetzte-haus-der-oma-um.d17d94f6-94b3-415e-a2b3-533b78826afb.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">nostalgischen Gr\u00fcnden <\/a>hat er sich, inzwischen ein gut verdienender Erwachsener, 2024 zum Kauf der Haush\u00e4lfte entschlossen. \u201eEs ist auch eine <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.wohnen-in-stuttgart-mieten-kaufen-abwarten-wie-entwickelt-sich-der-stuttgarter-wohnungsmarkt.b706ee46-e2b1-4bec-aa85-500f521e595c.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Investition<\/a>\u201c, sagt der 37-J\u00e4hrige. Die <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.wohnhaus-einer-familie-am-bodensee-ade-liebes-haus-am-see.892ad0e8-4088-4027-9fb9-d79435d60bbc.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Liebe zur heimischen Scholle<\/a> spielt aber schon eine bedeutende Rolle, seine Eltern wohnen immer noch in der anderen Haush\u00e4lfte. Und er selbst hat schr\u00e4g gegen\u00fcber ein kleines Haus gemietet, \u00e4hnlich diesem, das er gekauft hat, aber im modernisierten Zustand.<\/p>\n<p>Ein junger Stuttgarter und sein <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Umbau\" title=\"Umbau\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Umbau<\/a>-Projekt <\/p>\n<p> Die Idee selbst in das 1935 gebaute Haus einzuziehen hat er verworfen f\u00fcr einen anderen Plan \u2013 <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.wohnen-in-stuttgart-cooler-klinker-eines-der-schoensten-mietshaeuser-der-stadt-steht-in-feuerbach.02911c87-3fbb-4275-9d97-3f7a17ce4816.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wohnraum schaffen,<\/a> steuerliche Vorteile nutzen, um die hohen Baukosten zu finanzieren, und an sp\u00e4tere Zeiten denken. Falls die Eltern einmal Pflege ben\u00f6tigten, sagt Benedikt Karow bei einem Besuch auf der fast fertigen Baustelle, k\u00f6nnten sie zum Beispiel ins Erdgeschoss ziehen, wo es auch eine bodengleiche Dusche gibt. Und oben k\u00f6nnte eine pflegende Person wohnen. <\/p>\n<p>Die Mutter Cornelia Karow steht neben ihrem Sohn mit verschr\u00e4nkten Armen und l\u00e4chelt, macht aber auch klar: Wir bleiben dr\u00fcben. Die Idee ihres Sohnes haben die Eltern gleichwohl finanziell und durch Mitarbeit unterst\u00fctzt, wie auch an diesem Vormittag zu sehen ist, als der Papa Alfred Karow am Treppenaufgang werkelt. <\/p>\n<p>Das Haus in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> ist Jahrgang 1935  <\/p>\n<p>\u201eEs war eine anstrengende Zeit, aber wir freuen uns \u00fcber den gelungenen Umbau\u201c, sagt die Mutter. Benedikt Karow und seine Eltern haben sich bei einem h\u00f6chst verdienstvollen, aber auch fordernden Umbauprojekt die Bauleitung mit der Architektin Nicole Schuchmann geteilt. \u201eDas war nat\u00fcrlich sehr praktisch, dass wir vieles auf kurzen Wegen entscheiden konnten\u201c, sagt Benedikt Karow. \u201eWenn ich bei der Arbeit war, hat mein Vater via SMS Bilder vom Bad geschickt mit der Frage, wo der Duschkopf hinkommen soll.\u201c<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/media.media.d5a6945b-033e-4533-bcdb-6b084f8aaad3.original1024.media.jpeg\"\/>     Architektin Nicole Schuchmann und Bauherr Benedikt Karow in dem Haus in Stuttgart.    Foto: LICHTGUT\/Max Kovalenko    <\/p>\n<p>Aus einer 80 Quadratmeter gro\u00dfen Doppelhaush\u00e4lfte haben sie drei etwas kleinere Wohnungen gemacht \u2013 80 Quadratmeter im Erdgeschoss mit Gartengeschoss, 50 Quadratmeter im ersten Stock, 20 Quadratmeter im ausgebauten Dachgeschoss. Der Giebel wurde erweitert und aufgestockt, damit das 20 Quadratmeter kleine Einraum-Studio mit Dachfenster gro\u00dfz\u00fcgiger wirkt. <\/p>\n<p> F\u00f6rderung f\u00fcr die Verwendung \u00f6kologischer Baustoffe <\/p>\n<p>F\u00fcr die Umwandlung in ein KfW 55-Effizienzhaus haben sie das Geb\u00e4ude ged\u00e4mmt, mit Photovoltaik und <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.wohnen-in-stammheim-stuttgarts-modernste-siedlung-gemessen-an-der-zahl-der-waermepumpen.544bb296-016f-481c-8e55-459f08840e87.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Luft-W\u00e4rmepumpe<\/a> auf den energetisch aktuellen Stand gebracht. Kommunale F\u00f6rderungen gab es beispielsweise f\u00fcr den Fenstertausch und die Holzfaser-D\u00e4mmung, auf 100.000 Euro Kosten bis zu 25 Prozent pro Wohnung je nach KfW-Effizienzhaus-Standard. Zus\u00e4tzlich gab es F\u00f6rderung bei Verwendung \u00f6kologischer Baustoffe. <\/p>\n<p>Gemeinsam mit Nicole Schuchmann hat die Bauherrenfamilie geplant, Vorgaben der F\u00f6rderung f\u00fcr die energetische <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Sanierung\" title=\"Sanierung\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sanierung<\/a> erf\u00fcllt, Materialien ausgew\u00e4hlt, Handwerkertermine koordiniert, selbst auf dem Bau geschafft. Und erlebt, wie viel in einem kleinen Haus bei einem Umbau <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.entruempler-aus-stuttgart-was-vom-leben-uebrig-bleibt.ad1dbc02-887b-4ec9-a761-fbfea49ef9a4.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">an Abfall anf\u00e4llt<\/a>, vom nicht mehr ben\u00f6tigten Schornstein, der alten Innentreppe bis zu alten Fenstern.<\/p>\n<p> Tonnen, um genau zu sein. Das sind 30 Fahrten, bei denen jeweils rund 800 Kilogramm im Anh\u00e4nger abtransportiert wurden. Die Entkernung allein dauerte drei Monate. Ein gutes Jahr dann noch der Umbau.<\/p>\n<p> Wiederverwendung von Abf\u00e4llen spart Geld  <\/p>\n<p>Manche Funde \u2013 beispielsweise in den Gips-Torf-Stroh-Decken \u2013 wurden nach Material getrennt und der Torf wieder im Garten verwendet. Aus \u00f6kologischen und finanziellen Gr\u00fcnden lohnte die M\u00fclltrennung, wie Benedikt Karow gelernt hat: \u201eGemischte Abf\u00e4lle sind in der Entsorgung teurer.\u201c<\/p>\n<p> \u201eDas ist nat\u00fcrlich ein gro\u00dfartiges Beispiel, das wir auch k\u00fcnftigen Umbauwilligen als gutes Beispiel vorstellen k\u00f6nnen\u201c, sagt Christian Schmidt, Projektmanager der gemeinn\u00fctzigen GmbH co2online. F\u00fcr ihn ist der Umbau ein Vorzeigeprojekt. \u201eAufgrund unserer F\u00f6rderung vom Klima-Innovationsfond der Stadt Stuttgart k\u00f6nnen wir die Beratung aktuell kostenfrei anbieten.\u201c Dazu geh\u00f6rt auch, auf st\u00e4dtische F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten hinzuweisen.<\/p>\n<p> Aus einem Haus drei Wohnungen machen? Liegt nicht im Trend <\/p>\n<p>G\u00fcnstig ist das alles trotzdem nicht: 900.000 Euro kostete die Sanierung samt Umbau, plus 40.000 Euro f\u00fcr die drei K\u00fcchen. Dennoch, dass diese Art des <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.wohnen-in-horb-am-neckar-eine-stuttgarter-familie-zeigt-ihr-umgebautes-landjuwel.3b54f5e3-a852-468e-9e9c-ef0269fd9ddf.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Umbaus<\/a>, bei dem aus einem nicht einmal allzugro\u00dfen Haus mehrere Wohnungen geschaffen werden, Schule machen k\u00f6nnte, finden nicht nur alle Beteiligen w\u00fcnschenswert. Sondern kommt auch Mietern zugute. Kleine Wohnungen sind in Stuttgart besonders gefragt. <\/p>\n<p>Im Trend liegt die Familie Karow mit ihrem Umbau nicht. \u201eIch habe \u00f6fter den Fall, dass so ein Haus weiterhin nur von einer Familie bewohnt und maximal eine Einliegerwohnung eingebaut wird\u201c, sagt die Architektin, die h\u00e4ufig in die Jahre gekommene H\u00e4user f\u00fcr die Zukunft fit macht, auch im Wolfbusch, einer in den 1930ern entstandenen Wohnsiedlung mit kleinen H\u00e4usern, daf\u00fcr gro\u00dfz\u00fcgigeren G\u00e4rten samt Schuppen f\u00fcr die H\u00fchner- oder Kaninchenhaltung. Bis heute ist die Siedlung intakt, viel Gr\u00fcn, wenig Verkehr. <\/p>\n<p> Gute Erfahrungen mit dem Stuttgarter Baurechtsamt <\/p>\n<p>\u00dcber pers\u00f6nliche Verbindungen kam der Kontakt zwischen Bauherrschaft und Architektin zustande. \u201e\u00dcberraschungen bei so einem Umbau gibt es immer wieder\u201c, sagt Nicole Schuchmann. Mal m\u00fcssen Decken verst\u00e4rkt werden, dann ist es leider wegen der Abstandsfl\u00e4chen nicht m\u00f6glich, seitlich noch einen kleinen Balkon anzubauen. <\/p>\n<p>Und dann gab es noch eine kleine, aber auch sehr lustige \u00dcberraschung im Sanit\u00e4rbereich, erinnert sich Benedikt Karow: \u201eWarm- und Kaltwasser waren vertauscht worden \u2013 die Toilette wurde im Dachgeschoss mit Warmwasser betrieben. Das wurde bemerkt, als hei\u00dfer Dampf aus der Toilettensch\u00fcssel aufstieg. Aber der zust\u00e4ndige Handwerker hat es wirklich schnell und sauber gel\u00f6st. Solche Dinge passieren und man sollte darauf vorbereitet sein. Auch hier zahlt sich Qualit\u00e4t der Handwerker aus, da Probleme in der Regel dann auch schnell gel\u00f6st werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p> Gute Erfahrungen mit dem Stuttgarter Baurechtsamt <\/p>\n<p>Charmante \u00dcberraschungen gab es auch, Teenager-Liebesstorys, die hinter freigelegten Balken zum Vorschein kamen. \u201eWir haben sie ausges\u00e4gt und den fr\u00fcheren Bewohnerinnen \u00fcberreicht\u201c, sagt Benedikt Karow. Gute Erfahrungen gemacht h\u00e4tten sie sowohl mit dem Baurechtsamt, das recht schnell die Baugenehmigung erteilt habe und mit den Handwerkern. Mit einigen arbeitet Nicole Schuchmann regelm\u00e4\u00dfig zusammen.<\/p>\n<p>Um den Platz bestm\u00f6glich zu nutzen, entschied man, von der Erdgeschosswohnung eine Treppe ins untere Geschoss einzubauen, dort ist nun ein mit Fenstern versehener erstaunlich heller Raum entstanden. Im offenen Wohnbereich mit U-f\u00f6rmiger Einbauk\u00fcche mit dunklen Armaturen findet sich in einem Erker Platz f\u00fcr einen Esstisch. <\/p>\n<p> Alle drei Wohnungen sind vermietet <\/p>\n<p>Alle drei Wohnungen haben Vinyl-Eichenb\u00f6den, sorgf\u00e4ltig geplante Einbauk\u00fcchen erhalten sowie bodengleiche Duschen in den B\u00e4dern. \u201eMir war wichtig, dass alles wertig ist und mir auch gefallen w\u00fcrde, wenn ich selbst dort wohnen w\u00fcrde\u201c, sagt Benedikt Karow. Der Duschkopf seiner Wahl war dann eben 200 Euro teurer. <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/media.media.8c28dc90-17bd-4e27-acd2-2454923a9a6f.original1024.media.jpeg\"\/>     Blick ins ausgebaute Studio unterm Dach in dem Haus in Stuttgart.    Foto: LICHTGUT\/Max Kovalenko    <\/p>\n<p>\u201eAuch war mir wichtig die Technik auf den neuesten Stand zu bringen\u201c, sagt der Bauherr, \u201edeshalb wurden pro Wohnung mehrere Netzwerkkabel pro Wohnung in den Keller verlegt, Glasfaserkabel innerhalb des Hauses verlegt und auch in den Wohnungen Netzwerksteckdosen verbaut, sowie moderne sparsame Spots f\u00fcr die Decken.\u201c<\/p>\n<p>Kaum sind die letzten Leitungen verlegt und im Keller die Waschmaschinen aufgestellt, sind die ersten Mieter, Bekannte des Hausherrn, eingezogen. Der Schuppen und der Garten warten noch auf Versch\u00f6nerung. Gemeinsam drau\u00dfen sitzen k\u00f6nnen die neuen Bewohner aber schon jetzt \u2013 und wenn einer mal etwas besonders Gutes kocht und seinen Vermieter einl\u00e4dt, muss Benedikt Karow kaum weiter laufen als vor 30 Jahren.<\/p>\n<p> Info <\/p>\n<p class=\"infobox\"> Umbauberatung<br \/>Christian Schmidt von der gemeinn\u00fctzigen GmbH co2online ber\u00e4t Menschen, deren Immobilien zu gro\u00df (Auszug der Kinder), aufgrund der Lebenssituation einfach nicht mehr passend oder nicht auf das Leben im Alter vorbereitet sind. Zun\u00e4chst wird ein maximal 30-min\u00fctiges Vorgespr\u00e4ch per Telefon gef\u00fchrt. Bei Bedarf gibt es ein pers\u00f6nliches Beratungsgespr\u00e4ch auch vor Ort. Dort werden der Istzustand, der zuk\u00fcnftige Bedarf sowie W\u00fcnsche der Eigent\u00fcmerinnen und Eigent\u00fcmer besprochen. Dann entwickelt man gemeinsam einen Plan, welche Schritte zu gehen sind: z.B. Machbarkeitsstudie durch Architekturb\u00fcros, Energieberatung und Sanierungsfahrplan, Untervermietung (z.B. an Studierende), Barrierefreiheit, Finanzierung. Ziel ist es, die Wohnsituation so anzupassen, dass sie einem nicht zur Last f\u00e4llt (zu gro\u00dfes Haus, zu teuer), Einsamkeit (auch in jungen Jahren) vorgebeugt wird und man im Alter so lange wie m\u00f6glich in den eigenen vier W\u00e4nden bleiben kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nebenan im Haus roch es lecker, manchmal nach Sp\u00e4tzle mit So\u00df\u2019. 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