{"id":72029,"date":"2026-03-29T09:07:09","date_gmt":"2026-03-29T09:07:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/72029\/"},"modified":"2026-03-29T09:07:09","modified_gmt":"2026-03-29T09:07:09","slug":"no-kings-millionen-menschen-protestierten-in-us-staedten-gegen-trump","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/72029\/","title":{"rendered":"\u201eNo Kings\u201c: Millionen Menschen protestierten in US-St\u00e4dten gegen Trump"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c2774165546=\"\" data-cy=\"preamble\">Der Widerstand gegen den Iran-Krieg und die Einwanderungspolitik des US-Pr\u00e4sidenten wird immer massiver. Unter dem Motto \u201eNo Kings\u201c (\u201eKeine K\u00f6nige\u201c) protestierten am Samstag landesweit Millionen Menschen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Washington \u2013 Kein Krieg gegen den Iran, keine Razzien in US-St\u00e4dten und ein Nein zu steigenden Preisen: In den USA sind in zahlreichen St\u00e4dten B\u00fcrger gegen die Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf die Stra\u00dfe gegangen. Unter dem Motto &#8222;No Kings&#8220; (&#8222;Keine K\u00f6nige&#8220;) fanden laut Veranstaltern am Samstag Proteste in allen 50 Bundesstaaten statt. US-Medien sprachen am Abend (Ortszeit) von sch\u00e4tzungsweise mehreren Millionen Teilnehmern.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das Wei\u00dfe Haus kritisierte die Proteste. Eine Sprecherin hatte die Veranstaltungen laut Medienberichten im Vorfeld als Treffen einer kleinen, von linken Netzwerken unterst\u00fctzten Gruppe ohne breite Unterst\u00fctzung in der Bev\u00f6lkerung bezeichnet.<\/p>\n<p>Vorwurf Faschismus<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Neben gro\u00dfen Protesten in New York zogen auch in der US-Hauptstadt Washington am Samstagmorgen nach Beobachtung einer dpa-Reporterin allein in der ersten Stunde gesch\u00e4tzt Zehntausende Demonstrierende, darunter viele \u00e4ltere Menschen, \u00fcber die Memorial Bridge in Richtung Innenstadt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Organisatoren, ein B\u00fcndnis zivilgesellschaftlicher Gruppen, hatten Medienberichten zufolge landesweit etwa 3000 Kundgebungen mit insgesamt rund neun Millionen Teilnehmern erwartet. Sie sprachen von einer der gr\u00f6\u00dften Protestmobilisierungen in der Geschichte des Landes &#8211; unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft sind die Zahlen bisher nicht. Bereits im vergangenen Jahr hatten \u00e4hnliche Aktionen Millionen Menschen auf die Stra\u00dfe gebracht.<\/p>\n<p>Proteste in mehreren US-St\u00e4dten. Fotos: AFP, imago<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In Sprechch\u00f6ren warnten Demonstranten in Washington vor &#8222;Faschisten im Wei\u00dfen Haus&#8220;. Einer Pappfigur, die Trumps Vizestabschef und rechten Hardliner Stephen Miller darstellen sollte, hing das Namensschild &#8222;Adolf&#8220; f\u00fcr Adolf Hitler um.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Proteste richten sich neben der Migrationspolitik der US-Regierung auch gegen au\u00dfenpolitische Entscheidungen sowie steigende Lebenshaltungskosten. Kritiker werfen Trump vor, demokratische Prinzipien wie Meinungsfreiheit, B\u00fcrgerrechte und das Wahlrecht zu untergraben. &#8222;Trump will wie ein Tyrann \u00fcber uns herrschen. Aber dies ist Amerika, und die Macht liegt beim Volk &#8211; nicht bei M\u00f6chtegern-K\u00f6nigen oder ihren milliardenschweren Kumpanen&#8220;, erkl\u00e4rten die Organisationen im Vorfeld.<\/p>\n<p>Zentrale Veranstaltung in Minnesota<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Als zentrale Veranstaltung der landesweiten Proteste galt eine Gro\u00dfkundgebung in St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota im Norden der USA, wo sich eine riesige Menge an Demonstranten versammelte. Hintergrund sind unter anderem umstrittene Eins\u00e4tze von Bundesbeh\u00f6rden im Zuge versch\u00e4rfter Ma\u00dfnahmen gegen Migranten, die in der Region zuvor zu wochenlangen Protesten gef\u00fchrt hatten. Bei den Eins\u00e4tzen kamen auch zwei US-B\u00fcrger durch Sch\u00fcsse von Bundesbeamten ums Leben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zu den angek\u00fcndigten Teilnehmern in St. Paul z\u00e4hlten prominente Unterst\u00fctzer aus Kultur und Politik. US-Rocklegende Bruce Springsteen war darunter, der zu den Demonstranten sprach. Er hatte nach dem Tod der zwei US-B\u00fcrger eine Protesthymne (&#8222;Streets of Minneapolis&#8220;) kreiert, die sich gegen die umstrittenen Abschiebe-Razzien von teils vermummten Bundesbeamten richtet. Springsteen bezeichnet sie im Song als &#8222;Privatarmee von K\u00f6nig Trump&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auch in zahlreichen weiteren St\u00e4dten &#8211; von gro\u00dfen Metropolen bis hin zu kleineren Orten &#8211; gab es Demonstrationen. Protestiert wurde etwa in den US-Bundesstaaten Michigan und North Carolina. Ebenso gingen Leute in San Francisco an der Westk\u00fcste auf die Stra\u00dfe.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach Angaben der Organisatoren in US-Medienberichten stammt ein Teil der Anmeldungen auch aus konservativ gepr\u00e4gten l\u00e4ndlichen Regionen und Vororten, nicht nur aus klassischen Hochburgen der Demokraten. (APA\/Reuters\/dpa) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Widerstand gegen den Iran-Krieg und die Einwanderungspolitik des US-Pr\u00e4sidenten wird immer massiver. 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