{"id":74222,"date":"2026-03-30T13:30:09","date_gmt":"2026-03-30T13:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/74222\/"},"modified":"2026-03-30T13:30:09","modified_gmt":"2026-03-30T13:30:09","slug":"github-store-1-7-0-updates-ohne-klick-sicherheit-ohne-root","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/74222\/","title":{"rendered":"GitHub Store 1.7.0: Updates ohne Klick, Sicherheit ohne Root"},"content":{"rendered":"<p>GitHub Store baut in Version 1.7.0 seine Open-Source-Software deutlich in Richtung Automatisierung und Power-User-Funktionen aus. Im Mittelpunkt stehen automatische Hintergrund-Updates mit optionaler Silent-Installation unter Android, eine neue Funktion zum Verkn\u00fcpfen installierter Apps mit ihren GitHub-Repositories (genannt \u201eLink Apps\u201c) sowie eine \u00fcberarbeitete Einstellungsoberfl\u00e4che. Hinzu kommen Sicherheitsfunktionen wie eine APK-Signaturpr\u00fcfung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr GitHub Artifact Attestations.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Der GitHub Store nutzt GitHub-Repositories als Quelle f\u00fcr Anwendungen. Nutzer installieren Apps direkt aus den Release-Artefakten, verfolgen Updates und beziehen Open-Source-Software ohne klassischen App-Store. Das Projekt versteht sich als Alternative zu Plattformen wie F-Droid, allerdings mit GitHub als zentralem Distributionskanal. Das Projekt ist trotz des Namens kein offizielles Microsoft-Produkt.<\/p>\n<p>Updates im Hintergrund \u2013 ohne Antippen<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Neuerungen geh\u00f6rt die Kombination aus automatischen Update-Pr\u00fcfungen und Silent-Installation. Nutzer legen fest, in welchem Intervall \u2013 zwischen drei und 24 Stunden \u2013 der Client nach neuen Versionen sucht. In Verbindung mit Shizuku installiert er Updates unter Android ohne weitere Interaktion. Shizuku erm\u00f6glicht den Zugriff auf privilegierte System-APIs, ohne dass Root-Rechte n\u00f6tig sind. So bleiben auch h\u00e4ufig aktualisierte Tools oder Nightly-Builds automatisch auf dem neuesten Stand, ohne dass APK-Dateien manuell installiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die neue Funktion \u201eLink Apps\u201c verkn\u00fcpft lokal installierte Anwendungen mit ihren GitHub-Repositories. Nutzer w\u00e4hlen eine installierte App aus, hinterlegen die Repository-URL und ordnen das passende Release-Asset zu. Der Client pr\u00fcft Paketname und Signaturschl\u00fcssel, um die korrekte Zuordnung sicherzustellen. Das l\u00f6st ein h\u00e4ufiges Problem bei GitHub-basierten Installationen: Releases lassen sich nicht immer eindeutig einer installierten App zuordnen. Nach der Verkn\u00fcpfung \u00fcbernimmt der Store das Update-Tracking automatisch. Verkn\u00fcpfungen lassen sich au\u00dferdem exportieren und wieder importieren \u2013 praktisch beim Ger\u00e4tewechsel.<\/p>\n<p>Zum Verbessern der Sicherheit pr\u00fcft Version 1.7.0 vor jeder Installation die APK-Signatur. Der Client gleicht Fingerprints ab, um Manipulationen oder inkonsistente Releases zu erkennen. Zus\u00e4tzlich unterst\u00fctzt er GitHub Artifact Attestations. Hierbei handelt es sich um signierte Metadaten, mit denen sich Herkunft und Integrit\u00e4t eines Build-Artefakts nachvollziehen lassen, etwa im Sinne von SLSA. Stimmen Signaturschl\u00fcssel nicht \u00fcberein, zeigt der Client eine Warnung an.<\/p>\n<p>Einstellungen zentral geb\u00fcndelt<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die Einstellungen hat das Projekt in einem neuen \u201eTweaks Screen\u201c zusammengefasst. Kategorien wie Netzwerk, Updates, Installation oder Darstellung sind dort zentral konfigurierbar. Der Profilbereich beschr\u00e4nkt sich nun auf Account- und Sammlungsfunktionen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem bringt das Release eine Reihe von Komfort- und Discovery-Verbesserungen. Der Client speichert Suchverl\u00e4ufe lokal und l\u00f6st Suchanfragen nur noch bei expliziter Best\u00e4tigung aus \u2013 das spart unn\u00f6tige API-Aufrufe. Eine Zuletzt-Angesehen-\u00dcbersicht (Recently Viewed) zeigt zuletzt ge\u00f6ffnete Repositories an. Au\u00dferdem unterst\u00fctzt der Home-Bildschirm nun themenbasiertes Filtern von Projekten anhand von GitHub Topics \u2013 Caching sorgt dabei f\u00fcr schnelle Ergebnisse. Bereits betrachtete Repositories lassen sich als \u201egesehen\u201c markieren und aus dem Feed ausblenden.<\/p>\n<p>Neben den neuen Funktionen behebt Version 1.7.0 zahlreiche Fehler, unter anderem bei Netzwerk- und Proxy-Verbindungen auf dem Desktop sowie beim Umgang mit Downloads und Paketinstallationen. F\u00fcr Linux-Desktop-Nutzer f\u00fchrt das Release au\u00dferdem Flatpak-Unterst\u00fctzung ein. Die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/GitHub-Store-1-6-0-Plattformuebergreifender-App-Store-fuer-Open-Source-11196528.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vorg\u00e4ngerversion 1.6.0<\/a> hatte den Linux-Support deutlich ausgebaut. Auch die Build-Infrastruktur wurde \u00fcberarbeitet: Das Projekt integriert ktlint und f\u00fchrt Gradle-Builds nun parallel aus. Alle \u00c4nderungen im Detail listen die <a href=\"https:\/\/github.com\/OpenHub-Store\/GitHub-Store\/releases\/tag\/1.7.0\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Release Notes auf GitHub<\/a> auf.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fo@heise.de\" title=\"Moritz F\u00f6rster\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fo<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"GitHub Store baut in Version 1.7.0 seine Open-Source-Software deutlich in Richtung Automatisierung und Power-User-Funktionen aus. 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