{"id":74914,"date":"2026-03-30T21:35:06","date_gmt":"2026-03-30T21:35:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/74914\/"},"modified":"2026-03-30T21:35:06","modified_gmt":"2026-03-30T21:35:06","slug":"aus-china-nach-europa-und-bald-aus-spanien-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/74914\/","title":{"rendered":"Aus China nach Europa \u2013 und bald aus Spanien \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Man kann leicht den \u00dcberblick verlieren, wenn man die chinesischen Marken durchz\u00e4hlt, die es aktuell in \u00d6sterreich gibt. Gef\u00fchlt jedes Quartal kommt eine neue dazu. Aktuell sind es neun Hersteller, die ihre Modelle in \u00d6sterreich anbieten. Einer der j\u00fcngsten Anbieter ist Leapmotor, das erst 2025 begonnen hat, Modelle in Europa auszuliefern.<\/p>\n<p>Das Joint Venture mit Stellantis (der Vielmarkenkonzern h\u00e4lt 51 Prozent an Leapmotor International) baut noch all seine Fahrzeuge in China. Der Absatz ist dabei exponentiell gestiegen: 2020 verkaufte Leapmotor gerade einmal 8050 St\u00fcck, im vergangenen Jahr waren es fast 600.000. <\/p>\n<p>\u00c4hnlich beeindruckend sind die Exportsteigerungen. 2025 setzte Leapmotor International etwa 48.000 Modelle \u00fcber das Joint Venture mit Stellantis au\u00dferhalb Chinas ab (davon 35.000 in Europa). Heuer plant man, die Produktion auf insgesamt eine Million Fahrzeuge zu steigern. In den Export sollen dabei \u00fcber 100.000 Modelle gehen, mehr als eine Verdopplung im Vergleich zu 2025. \u201eWir sind sehr zuversichtlich, das zu erreichen\u201c, meinte Tianshu Xin, Chef von Leapmotor International, im Gespr\u00e4ch mit Journalisten.<\/p>\n<p>Heuer sei man sehr gut in das neue Jahr gestartet. In Italien habe man bei den batterieelektrischen Fahrzeugen im Februar einen Marktanteil von 40 Prozent errungen, erkl\u00e4rte Xin. Geschafft hat man das mit nur drei Modellen: Dem Kleinwagen T03 und den beiden SUVs B10 und C10.<\/p>\n<p>Die Fahrzeuge werden sowohl als vollelektrische Modelle (BEV) als auch als Hybridfahrzeuge angeboten. Wobei Leapmotor eine eigene Hybridtechnik verwendet, n\u00e4mlich einen Range Extender. Das Fahrzeug f\u00e4hrt dabei elektrisch, aber nicht emissionsfrei. Ein 1,5 Liter Verbrennungsmotor fungiert als Generator, der bei Bedarf w\u00e4hrend der Fahrt einen kleinen Akku aufl\u00e4dt. Die Technik sei vielversprechend, weil es den Kunden ein elektrisches Fahrgef\u00fchl gebe, ohne Reichweitenangst, betonte der Leapmotor-International-Chef. <\/p>\n<p>Auf die aus China importierten BEV fallen aktuell in Europa Z\u00f6lle in H\u00f6he von etwa 30 Prozent an. Dennoch kostet ein vollelektrischer B10 in \u00d6sterreich weniger als 30.000 Euro. Um die Z\u00f6lle zu umgehen, soll noch heuer mit der Fertigung des ersten Modells, vermutlich des B10, in Spanien begonnen werden. Im vergangenen Jahr baute man f\u00fcr kurze Zeit den Kleinwagen T03 in Polen, stellte die Produktion dann aber wieder ein.<\/p>\n<p>Vom B10 hofft man, derart viele Modelle zu verkaufen, dass die h\u00f6heren Kosten durch den Bau in Europa ausgeglichen werden. Xin will dabei nicht in den gro\u00dfen Teiletopf von Stellantis greifen, in dem sich bereits Marken wie <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/opel\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" china=\"\" nach=\"\" europa=\"\" und=\"\" bald=\"\" aus=\"\" spanien=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Opel<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/fiat\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" china=\"\" nach=\"\" europa=\"\" und=\"\" bald=\"\" aus=\"\" spanien=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fiat<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/peugeot\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" china=\"\" nach=\"\" europa=\"\" und=\"\" bald=\"\" aus=\"\" spanien=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Peugeot<\/a> bedienen. Die Fahrzeuge sollen ihre Eigenst\u00e4ndigkeit bewahren.<\/p>\n<p>Leapmotor muss laut <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/eu\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" china=\"\" nach=\"\" europa=\"\" und=\"\" bald=\"\" aus=\"\" spanien=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>-Vorschriften aber 40 Prozent der in den Fahrzeugen verbauten Teile lokal fertigen. Man pr\u00fcfe gerade, welche Teile das sein k\u00f6nnten, betonte der Firmenchef.<\/p>\n<p>Auf die aktuell drei Modelle folgt im Herbst der B05, ein eher kompaktes E-Auto (bei Stellantis spricht man von einem Sportcoup\u00e9). Mit dem vollelektrischen City-SUV B03X (L\u00e4nge: 4,2 Meter), das demn\u00e4chst vorgestellt wird, macht Leapmotor einen Technologiewechsel. Es ist das erste Modell auf einer v\u00f6llig neuen globalen Plattform. Parallel zum Modellportfolio w\u00e4chst auch die Vertriebsstruktur. In \u00d6sterreich gibt es aktuell 30 Partnerbetriebe.<\/p>\n<p>Dass Leapmotor mit seinem Angebot die Produkte von Stellantis konkurrenziert, glaubt Tianshu Xin nicht. \u201eLeapmotor ist ein komplement\u00e4res Angebot f\u00fcr die anderen Marken der Gruppe und keine Kannibalisierung. 70 bis 80 Prozent der K\u00e4ufer kommen nicht von anderen Marken des Konzerns, in Gro\u00dfbritannien sind sogar 95 Prozent unserer Kunden neue Kunden.\u201c<\/p>\n<p>Die wirtschaftlichen \u00dcberlebenschancen von Leapmotor beurteilt Xin naheliegenderweise hoch. Andere chinesische Marken seien gekommen und gegangen. Leapmotor sei hier, \u201eum zu bleiben\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Man kann leicht den \u00dcberblick verlieren, wenn man die chinesischen Marken durchz\u00e4hlt, die es aktuell in \u00d6sterreich gibt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":74915,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13687,76,75,74],"class_list":{"0":"post-74914","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-autoindustrie","9":"tag-eu","10":"tag-europa","11":"tag-europe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116320280410442545","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74914","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74914"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74914\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74915"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74914"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74914"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74914"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}