{"id":75270,"date":"2026-03-31T03:13:14","date_gmt":"2026-03-31T03:13:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/75270\/"},"modified":"2026-03-31T03:13:14","modified_gmt":"2026-03-31T03:13:14","slug":"ki-modelle-diagnostizieren-krankheiten-auf-bildern-die-nie-existierten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/75270\/","title":{"rendered":"KI-Modelle diagnostizieren Krankheiten auf Bildern, die nie existierten"},"content":{"rendered":"<p>Um das Ausma\u00df zu quantifizieren, entwickelte das Team den Benchmark &#8222;Phantom-0&#8220; mit 200 visuellen Fragen aus 20 Kategorien, die ohne begleitendes Bild gestellt wurden. Alle getesteten Frontier-Modelle, darunter GPT-5, GPT-5.1, GPT-5.2, Gemini 3 Pro, Claude Opus 4.5 und Claude Sonnet 4.5, beschrieben laut der Studie in \u00fcber 60 Prozent der F\u00e4lle selbstbewusst visuelle Details. Mit zus\u00e4tzlichen Prompt-Instruktionen, wie sie in typischen Evaluierungs-Workflows \u00fcblich sind, stieg diese Rate auf 90 bis 100 Prozent.<\/p>\n<p>Medizinische Diagnosen ohne Bild sind schwer pathologisch verzerrt<\/p>\n<p>Besonders brisant sind die Ergebnisse im medizinischen Bereich. Die Forscher lie\u00dfen Gemini 3 Pro in f\u00fcnf klinischen Kategorien, R\u00f6ntgen, Hirn-MRT, EKG, Pathologie und Dermatologie, nicht existierende Bilder beschreiben und Diagnosen stellen. Jede Frage wurde mit 200 verschiedenen Seeds wiederholt.<\/p>\n<p>Das Ergebnis zeigt, dass die Mirage-Diagnosen stark in Richtung schwerer Pathologien verzerrt sind. Unter den h\u00e4ufigsten generierten Diagnosen finden sich laut der Studie ST-Hebungsinfarkte (STEMI), Melanome und Karzinome. Obwohl &#8222;Normal&#8220; und &#8222;Keine Diagnose&#8220; unter den Top-Antworten vorkommen, \u00fcberwiegen kumulativ die pathologischen Befunde deutlich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/the-decoder.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/gemini-3-pro-mirage-diagnosis-distribution.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-53953\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/gemini-3-pro-mirage-diagnosis-distribution-1200x648.png\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"648\"\/><\/a>Die Grafik zeigt die Verteilung der Antworten von Gemini-3-Pro bei Anfragen zu nicht existierenden medizinischen Bildern. Obwohl &#8222;Normal&#8220; und &#8222;Keine Diagnose&#8220; h\u00e4ufige Antworten sind, \u00fcberwiegen kumulativ die Diagnosen spezifischer Pathologien. | Bild: Asadi, O\u2019Sullivan, Cao et al.<\/p>\n<p>In der Praxis k\u00f6nnte das bedeuten: Ein fehlgeschlagener Bild-Upload f\u00fchrt zu einer dringenden Handlungsempfehlung f\u00fcr eine Erkrankung, die gar nicht vorliegt. Besonders bei API-Anwendungen und agentischen Tools sei es schwer nachzuvollziehen, ob das Bild tats\u00e4chlich angekommen sei.<\/p>\n<p>70 bis 80 Prozent der Benchmark-Leistung ohne jedes Bild<\/p>\n<p>Die Studie zeigt auch die Auswirkung auf die Evaluation multimodaler Modelle. Die Forscher testeten vier Frontier-Modelle (Gemini 3 Pro, Gemini 2.5 Pro, GPT-5.1, Claude Opus 4.5) auf sechs etablierten Benchmarks: MMMU-Pro, Video-MMMU und Video-MME f\u00fcr allgemeines visuelles Verst\u00e4ndnis sowie VQA-Rad, MicroVQA und MedXpertQA-MM f\u00fcr medizinische Bildanalyse.<\/p>\n<p>Das zentrale Ergebnis: Die Modelle erzielten im Durchschnitt 70 bis 80 Prozent ihrer vollen Benchmark-Genauigkeit, ohne je ein Bild gesehen zu haben. Das tats\u00e4chliche Bild steuerte also nur die verbleibenden 20 bis 30 Prozent der Gesamtleistung bei. Der Gro\u00dfteil der Ergebnisse, f\u00fcr die diese Modelle als visuell kompetent gelten, stammt aus Textmustern, Vorwissen und strukturellen Hinweisen in den Fragen.<\/p>\n<p>Bei medizinischen Benchmarks war die Diskrepanz am gr\u00f6\u00dften. Hier erreichten die Modelle bis zu 99 Prozent ihrer Bildmodus-Genauigkeit allein durch Text, das eigentliche Bild trug fast nichts bei.<\/p>\n<p>Diese Zahlen haben direkte Konsequenzen f\u00fcr die Praxis. Unternehmen und Kliniken w\u00e4hlen KI-Modelle auf Basis von Benchmark-Rankings aus. Wenn diese Rankings zu einem Gro\u00dfteil auf nicht-visuellem Reasoning basieren, sagt die Rangfolge wenig \u00fcber die tats\u00e4chlichen visuellen F\u00e4higkeiten der Modelle aus.<\/p>\n<p>Textmodell mit 3 Milliarden Parametern schl\u00e4gt alle Frontier-Modelle und Radiologen<\/p>\n<p>Um zu demonstrieren, wie weit textbasierte Abk\u00fcrzungen tragen, trainierten die Forscher einen &#8222;Super-Guesser&#8220;: ein reines Textmodell auf Basis von Qwen 2.5 mit 3 Milliarden Parametern, feingetunt auf dem \u00f6ffentlichen Trainingsset des ReXVQA-Benchmarks f\u00fcr R\u00f6ntgen-Bildanalyse, wobei s\u00e4mtliche Bilder entfernt wurden. Das Basismodell wurde ein Jahr vor dem Benchmark ver\u00f6ffentlicht, um Datenkontamination zu minimieren.<\/p>\n<p>Dieses reine Textmodell \u00fcbertraf laut der Studie auf dem gehaltenen Testset alle Frontier-Multimodal-Modelle, einschlie\u00dflich solcher mit hunderten Milliarden Parametern, und \u00fcbertraf menschliche Radiologen um mehr als 10 Prozent im Durchschnitt. Zudem generierte es Begr\u00fcndungen, die in einige F\u00e4llen von echten Ground-Truth-Erkl\u00e4rungen nicht unterscheidbar waren. Ein Modell ohne jeglichen Zugang zu Bildern liefert also sowohl die richtige Antwort als auch eine plausible visuelle Begr\u00fcndung.<\/p>\n<p>Benchmarks messen nicht, was sie versprechen<\/p>\n<p>Das Super-Guesser-Experiment offenbart ein doppeltes Problem. Auf der einen Seite stehen Modelle, die textuelles Vorwissen und statistische Muster als Abk\u00fcrzung nutzen, statt Bilder tats\u00e4chlich zu verarbeiten. Auf der anderen Seite stehen Benchmarks, die genau das erm\u00f6glichen: Ihre Fragen enthalten gen\u00fcgend sprachliche Hinweise, strukturelle Regelm\u00e4\u00dfigkeiten und implizite Antwortverteilungen, dass ein reines Textmodell sie l\u00f6sen kann. Beide Seiten bedingen einander.<\/p>\n<p>Die Studie betont, dass damit unklar ist, wie gut multimodale Modelle tats\u00e4chlich sehen. Eine hohe Benchmark-Genauigkeit belegt weder, dass ein Modell ein Bild verarbeitet hat, noch l\u00e4sst sich aus den Reasoning-Traces ablesen, ob die visuelle Begr\u00fcndung auf echtem Input oder auf einer Mirage basiert. Die Forscher stellen nicht in Abrede, dass die Modelle Bilder grunds\u00e4tzlich verarbeiten k\u00f6nnen. Ihr Befund ist spezifischer: Die g\u00e4ngigen Benchmarks k\u00f6nnen nicht unterscheiden, ob ein Modell ein Bild tats\u00e4chlich nutzt oder die Antwort aus dem Text ableitet. Und dieser stille Fehlermodus variiert laut der Studie je nach Dom\u00e4ne. Ein Modell, das bei nat\u00fcrlichen Bildern visuell fundiert arbeitet, tut das nicht zwangsl\u00e4ufig auch bei R\u00f6ntgenaufnahmen oder Pathologie-Slides.<\/p>\n<p>Explizites Raten liefert schlechtere Ergebnisse als der Mirage-Modus<\/p>\n<p>Ein weiteres Experiment verdeutlicht, dass der Mirage-Effekt kein simples Raten ist. Die Forscher verglichen GPT-5.1 in zwei Konfigurationen: Im Mirage-Modus erhielt das Modell die visuelle Frage ohne Bild und ohne Hinweis auf das fehlende Bild. Im Rate-Modus wurde explizit darauf hingewiesen, dass kein Bild vorliegt, und das Modell aufgefordert, die beste Antwort zu erraten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/the-decoder.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/gpt-5-1-performance-mirage-guess-mode-2.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-53955\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/gpt-5-1-performance-mirage-guess-mode-2-1200x873.png\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"873\"\/><\/a>Der Vergleich zwischen &#8222;Mirage-Mode&#8220; und &#8222;Guess-Mode&#8220; verdeutlicht, dass GPT-5.1 bei fehlenden Bildern konsistent bessere oder vergleichbare Ergebnisse erzielt, wenn das Modell dazu verleitet wird, visuelle Informationen zu halluzinieren, anstatt explizit zu raten. | Bild: Asadi, O\u2019Sullivan, Cao et al.<\/p>\n<p>Die Leistung sank im Rate-Modus \u00fcber fast alle Benchmark-Kategorien deutlich. Dabei hat das Modell in beiden F\u00e4llen Zugang zu denselben Informationen: dem Fragetext und seinem trainierten Weltwissen. Der Unterschied liegt laut den Forschern im Verarbeitungsregime. Im Rate-Modus wei\u00df das Modell, dass kein Bild vorliegt, und agiert konservativ: Es leitet die Antwort aus offensichtlichen Hinweisen im Fragetext ab. Im Mirage-Modus hingegen verh\u00e4lt sich das Modell so, als existiere ein Bild, konstruiert ein visuelles Narrativ und aktiviert dabei Assoziationen und Muster, die es im bewusst bildlosen Modus nicht abruft.<\/p>\n<p>Bisherige Benchmarking-Kontrollen, die explizites Raten nutzen, um bildunabh\u00e4ngige Fragen zu identifizieren, untersch\u00e4tzen das Problem damit systematisch: Sie erfassen nur, was ein Modell im konservativen Modus ohne Bild l\u00f6sen kann, nicht was es im Mirage-Modus schafft.<\/p>\n<p>B-Clean: Bereinigte Benchmarks \u00e4ndern die Modell-Rankings<\/p>\n<p>Als Ansatz schlagen die Forscher das Framework &#8222;B-Clean&#8220; vor. Es evaluiert jedes Kandidatenmodell zun\u00e4chst im Mirage-Modus und entfernt anschlie\u00dfend alle Fragen, die mindestens eines der Modelle ohne Bild korrekt beantworten konnte. \u00dcbrig bleiben nur Fragen, die keines der getesteten Modelle ohne visuellen Input l\u00f6sen konnte.<\/p>\n<p>Die Forscher wandten B-Clean auf drei Benchmarks an, mit GPT-5.1, Gemini 2.5 Pro und Gemini 3 Pro als Kandidaten. Dabei wurden 74 bis 77 Prozent aller Fragen entfernt. Das bedeutet laut den Forschern nicht zwangsl\u00e4ufig, dass diese Fragen schlecht konstruiert sind. Die hohen Filterraten spiegeln eine Mischung aus unbeabsichtigter Datenkontamination, versteckten statistischen Mustern in den Fragestellungen und Pr\u00e4valenzverteilungen wider, die den Modellen erlauben, ohne Bild richtig zu antworten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/the-decoder.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/b-clean-method-benchmark-evaluation.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-53956\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/b-clean-method-benchmark-evaluation-1200x559.png\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"559\"\/><\/a>Die &#8222;B-Clean&#8220;-Methode identifiziert und entfernt kompromittierte Fragen aus Benchmarks, um eine reine Evaluierung des visuellen Verst\u00e4ndnisses von KI-Modellen zu erm\u00f6glichen. Der Prozess reduziert die Anzahl der Testfragen signifikant und f\u00fchrt zu einer ver\u00e4nderten Leistungsbewertung. | Bild: Asadi, O\u2019Sullivan, Cao et al.<\/p>\n<p>Auf den bereinigten Benchmarks sanken die Genauigkeiten teils drastisch, teils kaum. Bei MicroVQA fiel GPT-5.1 von 61,5 auf 15,4 Prozent, Gemini 3 Pro von 68,8 auf 23,2 Prozent. Bei MMMU-Pro hingegen blieb Gemini 2.5 Pro nahezu stabil (68,0 auf 68,2 Prozent), w\u00e4hrend GPT-5.1 von 76,0 auf 67,1 Prozent fiel. In zwei von drei Benchmarks \u00e4nderten sich die Modell-Rankings, was laut den Forschern darauf hindeutet, dass die urspr\u00fcnglichen Rankings teilweise durch nicht-visuelles Reasoning aufgebl\u00e4ht waren.<\/p>\n<p>Die Forscher weisen darauf hin, dass B-Clean keine absoluten Werte liefert: Die bereinigten Ergebnisse gelten nur f\u00fcr den Vergleich zwischen den getesteten Modellen und sind nicht auf andere Modelle \u00fcbertragbar. B-Clean biete aber eine Methode f\u00fcr relative, visuell fundierte Vergleiche auf bestehenden Benchmarks, ohne st\u00e4ndig neue Benchmarks erstellen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus formulieren die Forscher drei Forderungen: Modality-Ablation-Tests sollten zum Standard jeder multimodalen Evaluation werden. Die Branche sollte zu privaten oder dynamisch aktualisierten Benchmarks \u00fcbergehen, die nicht in Pretraining-Daten absorbiert werden k\u00f6nnen. Und Evaluierungsmetriken sollten nicht absolute Genauigkeit, sondern die Differenz zwischen bildgest\u00fctzter und bildloser Leistung messen.<\/p>\n<p>Warum Sprachf\u00e4higkeit visuelle Defizite maskiert<\/p>\n<p>Die Forscher vermuten, dass der Mirage-Effekt aus der Trainingsmethodik entsteht. Moderne multimodale Modelle basieren auf vortrainierten Sprachmodellen, die auf Web-Scale-Korpora trainiert wurden und dadurch statistische Regelm\u00e4\u00dfigkeiten abrufen und aus wenigen Hinweisen plausible Kontexte rekonstruieren k\u00f6nnen. Beim multimodalen Training erhalten die Modelle Bild, Frage und Antwort. Ein Mensch w\u00fcrde in dieser Konstellation intuitiv das Bild als Grundlage nehmen, weil er keinen Zugang zu einem riesigen Textkorpus hat. Ein Sprachmodell hat dieses Vorwissen jedoch bereits internalisiert. Optimiert auf korrekte Token-Vorhersage, kann es den k\u00fcrzeren Weg nehmen und die visuelle Information ignorieren, wenn das sprachliche Vorwissen bereits zur richtigen Antwort f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Dass dieser Effekt kein statisches Problem ist, zeigen die Mirage-Raten \u00fcber Modellgenerationen hinweg: Neuere Versionen desselben Modells wiesen laut der Studie tendenziell h\u00f6here Mirage-Raten auf als \u00e4ltere. Bessere Sprachf\u00e4higkeiten scheinen den Effekt also zu verst\u00e4rken statt zu beheben.<\/p>\n<p>&#8222;Je f\u00e4higer Modelle als sprachliche Reasoner werden, desto gr\u00f6\u00dfer wird das Risiko, dass ihre Sprachf\u00e4higkeiten Defizite in anderen Modalit\u00e4ten maskieren&#8220;, schreiben die Forscher. Die Studie stellt damit nicht die generellen Textf\u00e4higkeiten der Frontier-Modelle in Frage, sondern deren beanspruchtes visuelles Verst\u00e4ndnis, und die Eignung der g\u00e4ngigen Benchmarks, dieses zu messen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Um das Ausma\u00df zu quantifizieren, entwickelte das Team den Benchmark &#8222;Phantom-0&#8220; mit 200 visuellen Fragen aus 20 Kategorien,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":75271,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,29290,29289,124,123,44],"class_list":["post-75270","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-computer-vision","tag-generative-ki","tag-gesundheit","tag-health","tag-oesterreich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116321609607423744","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75270"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75270\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75271"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}