{"id":75551,"date":"2026-03-31T07:04:08","date_gmt":"2026-03-31T07:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/75551\/"},"modified":"2026-03-31T07:04:08","modified_gmt":"2026-03-31T07:04:08","slug":"tribute-bands-wie-sie-die-musikalische-nostalgie-am-leben-halten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/75551\/","title":{"rendered":"Tribute-Bands: Wie sie die musikalische Nostalgie am Leben halten"},"content":{"rendered":"<p>Sie schenken Fans noch einmal die gro\u00dfen Songs, die passende Show und das Schwelgen in Erinnerungen: Tribute-Bands sorgen f\u00fcr volle Hallen. Manche werden sogar von den Originalen bewundert.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Wer Gott zum Lachen bringen m\u00f6chte, tr\u00e4gt am besten eine rote Lackhose. Die glitzert, zum Beispiel von einer B\u00fchne, bis weit in die hinteren Reihen. Der Berliner Frank Schr\u00f6der liebt seine rote Lackhose. Er springt in ihr umher und singt \u201eStart Me Up\u201c, einen Song der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/rolling-stones\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/rolling-stones\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rolling Stones<\/a> aus dem Jahr 1981, der nicht weniger plakativ wirkt wie die alarmierende Hose Schr\u00f6ders.<\/p>\n<p>Das Lied besteht im Grundmuster nur aus den Dur-Akkorden C, F und B. Ein wunderbar simpler Auftakt f\u00fcr das gut besuchte Konzert auf einer B\u00fchne im Berliner Ortsteil Biesdorf, und die Zuschauer k\u00f6nnen sich ganz auf Schr\u00f6der und seine rote Lackhose konzentrieren. Er ist S\u00e4nger von Ed Stone, der angeblich besten Rolling-Stones-Tribute-Band Deutschlands \u2013 und das ist vor allem sein Verdienst.<\/p>\n<p>Schr\u00f6der singt n\u00e4mlich nicht nur wie <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/mick-jagger\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/mick-jagger\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mick Jagger,<\/a> er bewegt sich auch so. \u201eIch gehe da sehr humorvoll ran\u201c, sagt der 61-J\u00e4hrige. \u201eAch was: Ich verschei\u00dfere mich selbst.\u201c Er muss lachen, als er das sagt. \u201eWenn wir auftreten, feiern wir eine gro\u00dfe Party und haben selber viel Spa\u00df dabei.\u201c Zu oft habe er Tribute-Bands gesehen, die versuchen w\u00fcrden, die Originale komplett zu kopieren \u2013 sogar au\u00dferhalb der B\u00fchne. \u201eDas finde ich albern\u201c, sagt Schr\u00f6der, der hauptberuflich Standesbeamter war und sich k\u00fcrzlich vorzeitig pensionieren lie\u00df. \u201eWir machen unser eigenes Ding\u201c, und das kommt an. Seit ihrer Gr\u00fcndung vor 27 Jahren sind Ed Stone schon im Vorprogramm von Veteranen wie Uriah Heep, Saxon und den Puhdys aufgetreten, beim Sommerfest der IG Metall spielten sie vor 10.000 Zuschauern. \u00a0<\/p>\n<p>Nicht wenige Musiker glauben, erkannt zu haben, dass die Zeit nach den Originalen ihre Zeit werden k\u00f6nnte. Viele Idole, die ihre gr\u00f6\u00dften Erfolge in den 60er- oder 70er-Jahren feierten, sind inzwischen zu alt zum Touren oder l\u00e4ngst in den Rock\u2019n\u2019Roll-Himmel aufgefahren. Und so f\u00fcllen Tribute-Bands die L\u00fccke, die ihre Vorbilder hinterlassen. Ein Trend, der laut Schr\u00f6der nicht von ungef\u00e4hr kommt. Die meisten K\u00fcnstler st\u00fcnden irgendwann vor der Frage: Weiter die eigene Musik spielen oder lieber die Hits anderer? \u201eFinanziell lukrativer ist die zweite Variante\u201c, sagt er. \u201eTribute ist die sicherere Sache. Davon wirst du zwar nicht reich, aber du machst definitiv mehr Geld als mit deinen eigenen St\u00fccken.\u201c Der Unterschied zur Cover-Band: Es wird kein bunter Oldie-Mix nachgespielt, sondern bewusst nur eine Band imitiert, oft handelt es sich dabei um die Lieblingsband der beteiligten Musiker. Wobei eingefleischte Fans ein detailgetreues Abziehbild des Originals erwarten. Da wird alles am Vorbild gemessen \u2013 Optik wie Sound.<\/p>\n<p>Derzeit auf Tour: Kopien von Abba, Pink Floyd und Genesis<\/p>\n<p>Tribute-Bands, bei denen die Vorbilder nicht mehr auftreten, stehen deutlich h\u00f6her im Kurs bei den Fans. Ed Stone haben es da nicht einfach, denn trotz ihres biblischen Rock\u2019n\u2019Roll-Alters denken Mick Jagger und Keith Richards, beide 82, nicht an den Ruhestand. Ein neues Album sei in Produktion, hei\u00dft es aus dem Umfeld der Band. Allerdings musste eine geplante Stadion-Tour durch Europa abgesagt werden, weil die Arthritis von Keith Richards das nicht mehr zul\u00e4sst. Daf\u00fcr touren derzeit die Beatles, Pink Floyd, Fleetwood Mac, Genesis, Abba und die Bee Gees durch Deutschland. Als Kopie, versteht sich. Sie hei\u00dfen inzwischen Brit Floyd (Pink Floyd), The Musical Box (Genesis) oder The Fab Four (Beatles).\u00a0<\/p>\n<p>Der Markt f\u00fcr Tribute-Shows ist auch deshalb ein wachsendes Segment, weil sie f\u00fcr Veranstalter ein geringes finanzielles Risiko bei hoher Anziehungskraft f\u00fcrs Publikum bieten. Als popul\u00e4rste deutsche Tribute-Bands gelten derzeit The Robbie Experience (Robbie Williams), Bounce (Bon Jovi), Vier Gewinnt (Fanta 4) und vor allem das Rammstein-Double Stahlzeit. Mit bis zu 80 Shows im Jahr z\u00e4hlen die N\u00fcrnberger zu den meistgebuchten Tribute-Bands des Landes. Mit Flammenwerfern, Funkenregen und Explosionen werden die spektakul\u00e4ren B\u00fchneneffekte von Rammstein detailgenau nachempfunden. Der brachiale Sound klingt wie beim Original, und S\u00e4nger Helfried \u201eHeli\u201c Rei\u00dfenweber ist stimmlich sehr nah an Vorbild Till Lindemann.<\/p>\n<p class=\"c-citation__text\">Tribute ist die sicherere Sache. Damit wirst Du zwar nicht reich, aber du machst definitiv mehr Geld als mit deinen eigenen St\u00fccken.<\/p>\n<p>Anders als viele andere Tribute-Musiker ist Rei\u00dfenweber nicht unbedingt aus Liebe zur Band in seine Rolle gewachsen. Als Jugendlicher stand er mehr auf typischen 80er-Jahre-Poprock wie Supertramp und Toto. Musik gemacht hat er irgendwie immer, erz\u00e4hlt er. Mit anderen Musikern nahm er sogar zwei Alben auf, dann ging das Geld aus. Sie hielten sich mit Auftritten in kleineren Clubs \u00fcber Wasser, bauten immer mehr Cover-Songs in ihr Programm ein, weil sich Veranstalter ein abendf\u00fcllendes Programm w\u00fcnschten. Eines Tages sagte jemand, er w\u00fcrde klingen wie Lindemann, also spielten sie testweise den Rammstein-Song \u201eDu hast\u201c \u2013 \u201eund den Leuten gefiel das sehr\u201c, erinnert sich Rei\u00dfenweber.<\/p>\n<p>Eigentlich ist Rei\u00dfenweber gelernter Landmaschinen-Mechaniker. Er arbeitete aber auch schon als Lkw-Fahrer und besa\u00df eine Kneipe. Die gab er schlie\u00dflich f\u00fcr das Projekt Stahlzeit auf. Sein Motto: \u201eWenn ich so etwas mache, dann mache ich es richtig.\u201c Also begann er, mit Freunden Feueranlagen zu bauen. \u201eDen Lichtmann haben wir mal eben zum Pyrotechniker umfunktioniert\u201c. Finanziell mussten sie in gro\u00dfe Vorleistung gehen.<\/p>\n<p>Heute ist das anders: Stahlzeit erreicht ein Publikum, von dem viele Bands nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen, die mit ihren eigenen Songs unterwegs sind. Zuletzt spielten sie vor mehr als 4000 Zuschauern in der Porsche-Arena in Stuttgart. In Berlin ist das Tempodrom f\u00fcr sie gebucht, das bis zu 4200 Besucher fasst. Sie kommen dann mit vier 40-Tonnern voller Equipment und einer gigantischen Licht- und Pyroshow. Der Eintritt kostet bis zu 60 Euro. Das klingt viel, aber die Fixkosten liegen im sechsstelligen Bereich. Etwa 70 Leute sind mit einem Stahlzeit-Konzert besch\u00e4ftigt: \u201e36 geh\u00f6ren zu unserer Crew, 34 kommen \u00f6rtlich noch dazu\u201c, sagt Rei\u00dfenweber. Das muss bezahlt werden.<\/p>\n<p>Auch Tantiemen an die Originalmusiker geh\u00f6ren zu den festen Kosten. Rammstein bekommt das, was sonst die GEMA erhalten w\u00fcrde. \u201eF\u00fcr mich ist das mehr als okay, es sind schlie\u00dflich ihre Songs\u201c, sagt Rei\u00dfenweber. L\u00e4ngst kann er von der Musik leben. \u201eIch verdiene mehr, als wenn ich noch Lkw-Fahrer w\u00e4re\u201c, sagt er. \u201eReich werde ich davon aber nicht. Ich bin kein Million\u00e4r, das schw\u00f6re ich.\u201c Rei\u00dfenweber bem\u00fcht sich, auf der B\u00fchne nicht krampfhaft wie Till Lindemann zu wirken. \u201eIch habe ein bisschen meine eigene Personality eingebaut, das gibt mir ein besseres Gef\u00fchl\u201c, sagt er. Seine Stimme ist ein wenig tiefer als die Lindemanns. \u201eIch singe so, wie ich es f\u00fchle. Wer versucht, eins zu eins das Original zu kopieren, l\u00e4uft Gefahr, dass es zum Kasperletheater mutiert.\u201c<\/p>\n<p>Frauengruppen wollten Stahlzeit-Shows verbieten lassen<\/p>\n<p>Wie eng der Zusammenhang zwischen Original und Kopie sein kann, bekamen Stahlzeit zu sp\u00fcren, als Frauen Rammstein-S\u00e4nger Till Lindemann sexuelle \u00dcbergriffe vorwarfen und das durch die Medien ging. \u201eDamals haben Frauengruppen auch bei uns versucht, Shows verbieten zu lassen\u201c, sagt Rei\u00dfenweber. \u201eDrau\u00dfen vor den Hallen gab es Demos.\u201c F\u00fcr ihn sei das schwer nachvollziehbar gewesen, schlie\u00dflich habe sich die Kritik nicht gegen die Musik von Rammstein gerichtet, sondern gegen die pers\u00f6nlichen Verfehlungen einzelner Bandmitglieder.<\/p>\n<p>Rei\u00dfenweber nennt das, was er und seine Mitstreiter tun, \u201eeine Verneigung vor dem musikalischen Kunstwerk Rammstein\u201c. So etwas h\u00f6rt die Original-Band gern. Rammstein-Schlagzeuger Christoph Schneider sagt WELT: \u201eIch empfinde es als gro\u00dfe Ehre, dass uns jemand detailgetreu nachempfindet. Dahinter stecken gro\u00dfer Aufwand und viel Arbeit. Ich g\u00f6nne deshalb jeder Cover-Band ihren Erfolg.\u201c Schneider schaut sich selbst gern solche Bands an. \u201eIch habe mir schon mehrfach AC\/DC- oder Led-Zeppelin-Cover-Bands angeguckt. Das hat mir richtig gut gefallen.\u201c Bei Rammstein-Doubles sei das ein bisschen anders. \u201eEs ist ein komisches Gef\u00fchl, sich quasi selbst zu sehen\u201c, sagt Schneider. Eine tolle Anekdote f\u00e4llt ihm aus S\u00fcdamerika ein: \u201eEinmal spielte in Brasilien auf einer Party eine Cover-Band. Ich fand das so stark, dass sie Portugiesisch sprachen, aber unsere Lieder auf Deutsch gesungen haben, dass ich spontan bei einem Song mitgespielt habe.\u201c \u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>Den J\u00fcngeren ist es egal, wer auf der B\u00fchne steht<\/p>\n<p>Von so einem gemeinsamen Moment tr\u00e4umen Tribute-Bands auf der ganzen Welt. \u201eHeli\u201c Rei\u00dfenweber hatte bislang nicht die Gelegenheit, ein Original-Bandmitglied zu treffen, geschweige denn, mit ihm gemeinsam zu spielen. Einmal, da wurde Stahlzeit vom Rammstein-Management nach Prag zum Konzert eingeladen. Zu einem Treffen kam es allerdings nicht. Dennoch, betont Rei\u00dfenweber, habe er sich \u00fcber die Jahre in diese Band verliebt. Auch deshalb m\u00f6chte der 61-J\u00e4hrige als Tribute-S\u00e4nger weitermachen, \u201ebis mich keiner mehr will\u201c. 20 Jahre ist das immerhin schon mehr als gut gegangen.<\/p>\n<p>Tribute-Bands erf\u00fcllen die nostalgischen Bed\u00fcrfnisse der \u00e4lteren Fans, und j\u00fcngeren H\u00f6rern ist es ohnehin egal, wer da auf der B\u00fchne steht. Hauptsache, es gef\u00e4llt. Sie haben die Originale gr\u00f6\u00dftenteils nicht selbst erlebt. Zudem haben gro\u00dfe Bands der 70er- und 80er-Jahre manchmal nur noch ein Originalmitglied, da ist der Sprung zur Tribute-Band gar nicht gro\u00df. \u00a0<\/p>\n<p>Beim Konzert von Ed Stone auf der Parkb\u00fchne Biesdorf hat Frank Schr\u00f6der sich inzwischen umgezogen. Er tr\u00e4gt einen Frack mit Tigerstreifen, zieht ihn mit der Hand leicht hoch, dreht sich um und greift sich an den Hintern. Dann schwingt er den Po wie Mick Jagger im Takt von rechts nach links. Schr\u00f6der spielt mit dem Publikum, auch das geh\u00f6rt zu einem guten Tribute-Performer. Es funktioniert, die Leute johlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie schenken Fans noch einmal die gro\u00dfen Songs, die passende Show und das Schwelgen in Erinnerungen: Tribute-Bands sorgen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":75552,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[46,42,147,17604,29381,29384,29383,153,154,44,4463,8973,29382,210,29386,29385,148],"class_list":{"0":"post-75551","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-entertainment","11":"tag-jagger","12":"tag-konzerte-ks","13":"tag-lindemann","14":"tag-mick","15":"tag-music","16":"tag-musik","17":"tag-oesterreich","18":"tag-parkraum-inbox","19":"tag-rammstein","20":"tag-rocknroll-ks","21":"tag-texttospeech","22":"tag-the-rolling-stones","23":"tag-till","24":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116322517825972472","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75551"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75551\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75552"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}