{"id":75835,"date":"2026-03-31T10:03:10","date_gmt":"2026-03-31T10:03:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/75835\/"},"modified":"2026-03-31T10:03:10","modified_gmt":"2026-03-31T10:03:10","slug":"neuer-baustein-fuer-mobilfunk-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/75835\/","title":{"rendered":"Neuer Baustein f\u00fcr Mobilfunk der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>pte20260331004 in Forschung<\/p>\n<p>Beschichtung auf Basis von Kohlenstoffnanor\u00f6hrchen kann Terahertz-Wellen b\u00e4ndigen<br \/><img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/1774951390_172_lowres.jpg\" alt=\"Kohlenstoffnanor\u00f6hrchen bahnen 6G den Weg (Bild: pixabay.com, Gerd Altmann)\" title=\"Kohlenstoffnanor\u00f6hrchen bahnen 6G den Weg (Bild: pixabay.com, Gerd Altmann)\"\/><\/p>\n<p>Kohlenstoffnanor\u00f6hrchen bahnen 6G den Weg (Bild: pixabay.com, Gerd Altmann)<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Stockholm\/Moskau (pte004\/31.03.2026\/06:15) <\/p>\n<p>Russische Forscher am <a href=\"https:\/\/www.skoltech.ru\/en\/ \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Skolkovo Institute of Science and Technology<\/a> (Skoltech) haben in Zusammenarbeit mit Kollegen der schwedischen <a href=\"https:\/\/www.kth.se\/en\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00f6niglichen Technischen Hochschule<\/a> (KTH) einen Weg gefunden, Terahertz-Lecks zu stopfen. Terahertz-Wellen spielen eine wichtige Rolle bei 6G, der k\u00fcnftigen sechsten Generation des Mobilfunks. <\/p>\n<p>Dieser Bereich, angesiedelt zwischen Infrarotlicht, das in Nachtsichtger\u00e4ten verwendet wird, und Mikrowellen, die Lebensmittel erhitzen, ist allerdings schwer zu b\u00e4ndigen. Die Wellen b\u00fcxen oft unkontrolliert aus, sodass f\u00fcr die Kommunikation weniger Leistung zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p>Interferenzen beseitigt<\/p>\n<p>Den Forschern ist es gelungen, eine neuartige Beschichtung auf Basis von Kohlenstoffnanor\u00f6hrchen zu entwickeln, die auf elektromagnetische Strahlung wie eine hochabsorbierende schwarze Farbe auf sichtbares Licht wirkt. In beiden F\u00e4llen wird das Medium weitgehend verschluckt. &#8222;So k\u00f6nnen wir elektromagnetische Strahlung in 2D-integrierten optischen Schaltkreisen steuern, Interferenzen beseitigen und zus\u00e4tzliche Funktionen erm\u00f6glichen&#8220;, erkl\u00e4rt Dmitry Krasnikov vom Skoltech.<\/p>\n<p>Die Beschichtung wird mittels chemischer Gasphasenabscheidung aus Aerosolen aufgebracht und absorbiert Terahertz-Strahlung, wodurch verhindert wird, dass diese sich in unerw\u00fcnschte Richtungen ausbreitet. Das ist besonders n\u00fctzlich f\u00fcr die Isolierung von Silizium-Wellenleitern, die elektromagnetische Signale zwischen Komponenten innerhalb eines Ger\u00e4ts \u00fcbertragen. Die Beschichtung wirkt zudem als Barriere gegen St\u00f6rungen von au\u00dfen.<\/p>\n<p>Um die Leistungsf\u00e4higkeit zu testen, untersuchten die Forscher die Auswirkungen von Schichten mit St\u00e4rken zwischen zwei und 53 Nanometern. Die dicksten waren 1800 Mal d\u00fcnner als ein menschliches Haar und dennoch so effektiv, dass selbst hochempfindliche Instrumente fast kein austretendes Signal mehr nachweisen konnten.<\/p>\n<p>Schnell erzeugt, leicht zu integrieren<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben gezeigt, dass ultrad\u00fcnne Beschichtungen auf Basis von Kohlenstoffnanor\u00f6hren als wirksames Mittel zur Steuerung von Terahertz-Strahlung dienen k\u00f6nnen&#8220;, so Albert Nasibulin, Professor im Skoltech-Zentrum f\u00fcr Photonik. &#8222;Sie lassen sich schnell synthetisieren und leicht in photonische Schaltungen integrieren, was diese Technologie vielversprechend f\u00fcr die Entwicklung neuer Generationen von Terahertz-Ger\u00e4ten macht \u2013 von 6G-Kommunikationssystemen bis hin zu Sensor- und Medizintechnologien.&#8220;<\/p>\n<p>Die Innovation hat Auswirkungen, die weit \u00fcber die Kommunikationstechnik hinausgeht: &#8222;Eine solche elektromagnetische Abschirmung kann genutzt werden, um einen Raum oder ein Geb\u00e4ude vor Telekommunikationssignalen zu sch\u00fctzen und nur elektromagnetische Strahlung bestimmter Wellenl\u00e4ngen durchzulassen&#8220;, sagt Dmitry Lioubtchenko von der KTH.<\/p>\n<p>&#8222;Das ist unter anderem f\u00fcr Gef\u00e4ngnisse von Bedeutung, um zu verhindern, dass H\u00e4ftlinge unkontrolliert mit der Au\u00dfenwelt kommunizieren. Angesichts der Aussichten auf den Einsatz von Terahertz-Strahlung in der Medizin als Alternative zu R\u00f6ntgenstrahlen brauchen wir eine M\u00f6glichkeit, Terahertz-Wellen, die m\u00f6glicherweise nicht v\u00f6llig ungef\u00e4hrlich sind, so zu manipulieren, dass sie auf den zu untersuchenden Bereich des K\u00f6rpers beschr\u00e4nkt bleiben und das medizinische Personal gesch\u00fctzt wird&#8220;, so der Forscher abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p> (Ende)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pressetext.com\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/1774951390_400_logo.jpg\" alt=\"pressetext.redaktion\" title=\"pressetext.redaktion\"\/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"pte20260331004 in Forschung Beschichtung auf Basis von Kohlenstoffnanor\u00f6hrchen kann Terahertz-Wellen b\u00e4ndigen Kohlenstoffnanor\u00f6hrchen bahnen 6G den Weg (Bild: pixabay.com,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":75836,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[29479,29480,46,42,9569,44,29481,97,96,101,98,29482,100,99],"class_list":{"0":"post-75835","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-6g","9":"tag-angewandte-physik","10":"tag-at","11":"tag-austria","12":"tag-mobilfunk","13":"tag-oesterreich","14":"tag-photonik","15":"tag-science","16":"tag-science-technology","17":"tag-technik","18":"tag-technology","19":"tag-terahertz-wellen","20":"tag-wissenschaft","21":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116323221847753936","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75835"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75835\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}