{"id":75910,"date":"2026-03-31T10:46:07","date_gmt":"2026-03-31T10:46:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/75910\/"},"modified":"2026-03-31T10:46:07","modified_gmt":"2026-03-31T10:46:07","slug":"anzeigen-in-oesterreich-leicht-gestiegen-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/75910\/","title":{"rendered":"Anzeigen in \u00d6sterreich leicht gestiegen \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als die H\u00e4lfte der angezeigten F\u00e4lle wurde aufgekl\u00e4rt, die Quote lag bei 53,6 Prozent. Innenminister Gerhard Karner sieht \u00d6sterreich weiterhin als eines der sichersten L\u00e4nder, warnt jedoch vor zunehmender Jugendkriminalit\u00e4t.<\/p>\n<p>38.656 Straftaten sind im vergangenen Jahr von der Polizei der Justiz angezeigt worden. 53,6 Prozent dieser F\u00e4lle wurden aufgekl\u00e4rt. Diese Zahlen pr\u00e4sentierte Innenminister Gerhard Karner (\u00d6VP) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien. \u201eWir leben nach wie vor in einem der sichersten L\u00e4nder der Welt, aber nicht auf einer Insel der Seligen\u201c, res\u00fcmierte der Ressortchef. \u201eSorgenkind\u201c bleibe allerdings die Jugendkriminalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Karner sagte, dass die polizeiliche Anzeigenstatistik eine Richtschnur f\u00fcr polizeiliche Ma\u00dfnahmen, f\u00fcr die Justiz und letztlich auch f\u00fcr politisch Verantwortliche darstelle. Die Aufkl\u00e4rungsquote \u201ehalte ich f\u00fcr einen sehr guten Wert\u201c, betonte der Innenminister. Gegen\u00fcber 2024 (52,9 Prozent Aufkl\u00e4rungsquote) gab es einen Anstieg. Es wurden auch um rund 10.000 Tatverd\u00e4chtige mehr ausgeforscht als 2024 &#8211; 2025 waren es 345.095 ausgeforschte Verd\u00e4chtige. 47,7 Prozent von ihnen waren ausl\u00e4ndische Staatsb\u00fcrgerinnen und -b\u00fcrger. Die meisten kamen aus Rum\u00e4nien vor Syrien und Deutschland. \u201eDie schlechte Nachricht ist: Es sind mehr geworden. Die gute ist: Wir kriegen sie. Und wir schieben sie auch ab\u201c, sagte Karner. Im Vorjahr seien rund 3.000 verurteilte Straft\u00e4ter abgeschoben worden.<\/p>\n<p>Bei der Internetkriminalit\u00e4t gab es zwar einen leichten Anstieg gegen\u00fcber 2024, das Niveau des Jahres 2023 wurde aber nicht ganz erreicht. \u201eDie Sensibilisierungsma\u00dfnahmen beginnen zu greifen. Die Menschen werden vorsichtiger\u201c, lautete die Interpretation des Innenministers.<\/p>\n<p>Hingegen \u201eist die Jugendkriminalit\u00e4t weiter im wahrsten Sinne des Wortes ein Sorgenkind\u201c, r\u00e4umte der Innenminister ein. Vor allem bei zehn- bis 14-j\u00e4hrigen Tatverd\u00e4chtigen h\u00e4tten sich die Zahlen mehr als verdoppelt. In dieser Altersgruppe w\u00fcrden die syrischen Tatverd\u00e4chtigen hervorstechen. Der Ressortchef verwies auf die vor zwei Jahren gegr\u00fcndete Einsatzgruppe zur Bek\u00e4mpfung der Jugendkriminalit\u00e4t, es werde weitere Schwerpunktaktionen geben. <\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sei die Umsetzung des im Regierungsprogramm enthaltenen Ma\u00dfnahmenpaketes notwendig. Das betreffe die gef\u00e4ngnis\u00e4hnliche Unterbringung von Intensivt\u00e4tern, dabei sei er der Stadt Wien sehr dankbar, die hier ein Pilotprojekt gestartet habe. Dazu soll das Messertrageverbot kommen, die polizeiliche Belehrung, die sich vor allem an die Eltern richte, sowie die sicherheitspolizeilichen Fallkonferenzen. (APA)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr als die H\u00e4lfte der angezeigten F\u00e4lle wurde aufgekl\u00e4rt, die Quote lag bei 53,6 Prozent. 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