{"id":76260,"date":"2026-03-31T14:27:08","date_gmt":"2026-03-31T14:27:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/76260\/"},"modified":"2026-03-31T14:27:08","modified_gmt":"2026-03-31T14:27:08","slug":"zukunft-der-hiv-versorgung-science-slam-liefert-sechs-perspektiven-und-klare-appelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/76260\/","title":{"rendered":"Zukunft der HIV-Versorgung: Science Slam liefert sechs Perspektiven und klare Appelle &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">31.03.2026 \u2013 16:02<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von ViiV Healthcare GmbH\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/126303\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ViiV Healthcare GmbH<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/4e3afaaa-bdf1-46fc-9990-9807083d59a9\/GSK-ViiV%20brand%20hub%20i~e_ASSET-2533582.jpg.jpg\" data-description=\"Gruppe von Menschen \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/126303 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69cbd1a3270000fd2c21166c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zukunft-der-hiv-versorgung-science-slam-liefert-sechs-perspektiven-und-klare-appelle-f-r-2030.jpeg\"   alt=\"Zukunft der HIV-Versorgung: Science Slam liefert sechs Perspektiven und klare Appelle f\u00fcr 2030\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/M%FCnchen\" title=\"News aus M\u00fcnchen \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Science Slam bei den M\u00fcnchner AIDS-Tagen 2026 bringt Experten*innen aus Medizin, Community, Apotheke und Industrie auf die B\u00fchne Sechs Perspektiven auf die zentrale Frage: Wenn Sie eine Sache bis 2030 ver\u00e4ndern k\u00f6nnten, um die Versorgung von Menschen mit HIV zu verbessern &#8211; was w\u00e4re das? Impulse f\u00fcr eine patientenzentrierte, nachhaltige Versorgung von Menschen mit HIV<\/p>\n<p>Sechs Expert*innen &#8211; eine zentrale Frage: Was braucht die HIV-Versorgung jetzt?<\/p>\n<p> Welche Weichen m\u00fcssen wir heute stellen, damit Menschen mit HIV auch 2030 ein selbstbestimmtes und gesundes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen? Dieser zentralen Frage widmete sich der Science Slam &#8222;Gemeinsam wirksam &#8211; Was braucht es jetzt?&#8220;, der im Rahmen der M\u00fcnchner AIDS- und Infektiologie-Tage (MAIT) 2026 stattfand. Statt klassischer Vortr\u00e4ge skizzierten sechs Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen der HIV-Versorgung in pointierten &#8222;Slams&#8220; ein vielschichtiges Bild der notwendigen Ver\u00e4nderungen und formulierten klare Appelle f\u00fcr die Zukunft. Mit unterschiedlichen Perspektiven pr\u00e4sentierten sie ihre Vision f\u00fcr die dr\u00e4ngendsten Ver\u00e4nderungen &#8211; vom Zugang zu Informationen und niederschwelligen Versorgungsstrukturen, Ausbau von Testangeboten bis hin zur Sicherung der Therapievielfalt. <\/p>\n<p>Fr\u00fcher testen, gezielter ansprechen: Ein Appell an Praxis und Politik<\/p>\n<p> Ein zentraler Fokus lag auf dem Abbau von H\u00fcrden beim Zugang zu Testung und Versorgung. Dr. Andr\u00e9 Fuchs, Oberarzt am Universit\u00e4tsklinikum Augsburg, machte deutlich, dass sp\u00e4te Diagnosen nach wie vor ein ernstes Problem darstellen. &#8222;Die Zahl der sp\u00e4ten HIV-Diagnosen ist, gerade im l\u00e4ndlichen Raum, weiterhin besorgniserregend. Um die 95-95-95-Ziele zu erreichen, m\u00fcssen wir das Bewusstsein sch\u00e4rfen und HIV-Tests als selbstverst\u00e4ndlichen Teil der medizinischen Routine etablieren, um lebensbedrohliche Verz\u00f6gerungen zu vermeiden und der Stigmatisierung entgegenzuwirken, die durch jede Form von Testbeschr\u00e4nkung aufrechterhalten wird &#8222;, so Fuchs. Dass diese Routineangebote die spezifischen Bed\u00fcrfnisse verschiedener Communities ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen, betonte Melike Yildiz, Sprecherin der BeKAM &#8211; Berliner Aids-Hilfe e.V. Sie forderte, gezielt auf vulnerable Gruppen zuzugehen: &#8222;Wir m\u00fcssen die Zugangsbarrieren zu Tests, Therapie und gesundheitlicher Versorgung f\u00fcr Menschen mit Migrationshintergrund konsequent abbauen. Nur wenn wir Angebote schaffen, die ihre Lebensrealit\u00e4ten ber\u00fccksichtigen, k\u00f6nnen wir eine wirklich inklusive Versorgung gew\u00e4hrleisten und Partizipation erm\u00f6glichen.&#8220; Diesen Gedanken f\u00fchrte Carsten Gehrig, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der AIDS-Hilfe Frankfurt, weiter aus und kritisierte, dass queere Menschen in den bestehenden Strukturen oft nicht ausreichend gesehen und entsprechend unterversorgt seien. Sein Appell richtete sich direkt an die Politik: &#8222;Die aktuellen Versorgungsstrukturen werden den Bed\u00fcrfnissen queerer Menschen oft nicht gerecht. Wir brauchen eine \u00d6ffnung der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigungen f\u00fcr innovative, queersensible Modelle, die niedrigschwellige Testangebote in den lokalen AIDS-Hilfen oder auch Checkpoints fest in die Regelversorgung integrieren.&#8220; <\/p>\n<p>Selbstbestimmt leben: Soziale Teilhabe und Therapievielfalt als Schl\u00fcssel<\/p>\n<p> \u00dcber die medizinische Versorgung hinaus wurde die Bedeutung von sozialer Teilhabe und mentaler Gesundheit hervorgehoben. Dr. Christina Engelhard, niedergelassene \u00c4rztin einer HIV-Schwerpunktpraxis in Berlin, unterstrich, dass ein selbstbestimmtes Leben mit HIV mehr als nur eine erfolgreiche Therapie erfordere. &#8222;Empowerment ist mehr als nur medizinische Behandlung. Wir m\u00fcssen die soziale Vernetzung von Menschen mit HIV aktiv f\u00f6rdern, insbesondere Frauen oder Menschen in besonderen Lebenssituationen. Anonyme und gesch\u00fctzte digitale Plattformen k\u00f6nnen hier ein wichtiger Schl\u00fcssel sein, um Isolation zu durchbrechen&#8220;, erkl\u00e4rte Engelhard. <\/p>\n<p> Die langfristige Perspektive der Behandlung und die Sicherung von Therapieoptionen bildeten einen weiteren Schwerpunkt. Claudia Neuhaus von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft HIV- und Hepatitis-kompetenter Apotheken (DAHKA), warnte davor, die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte aufs Spiel zu setzen. &#8222;Nach \u00fcber 30 Jahren HIV-Medizin wissen wir, wie entscheidend Therapievielfalt ist. Um nicht in therapeutischen Sackgassen zu landen, m\u00fcssen wir politisch daf\u00fcr Sorge tragen, dass diese Vielfalt erhalten bleibt und wir f\u00fcr alle Patient*innen die individuell passende L\u00f6sung finden k\u00f6nnen.&#8220; Nadine Stryewski von ViiV Healthcare griff diesen Punkt auf und bekr\u00e4ftigte die Verantwortung der Industrie, diese Vielfalt zu gew\u00e4hrleisten. &#8222;Die Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Therapieoptionen ist ein hohes Gut f\u00fcr Menschen mit HIV, denn ihre Lebenssituationen sind extrem unterschiedlich. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, diese Optionen auch in Zukunft zu sichern und an die sich wandelnden Bed\u00fcrfnisse der Patientinnen und Patienten anzupassen&#8220;, so Stryewski abschlie\u00dfend. <\/p>\n<p> Der Abend machte eindr\u00fccklich klar: Eine zukunftsf\u00e4hige HIV-Versorgung erfordert das Zusammenspiel aller Akteure &#8211; von der Politik \u00fcber die medizinische Praxis bis zur Community-Arbeit. <\/p>\n<p>\u00dcber ViiV Healthcare<\/p>\n<p> ViiV Healthcare ist ein globales, auf HIV spezialisiertes Unternehmen, das im November 2009 von GSK (LSE: GSK) und Pfizer (NYSE: PFE) gegr\u00fcndet wurde, um Fortschritte bei der Behandlung und Versorgung von Menschen, die mit HIV leben oder bei denen das Risiko einer HIV-Infektion besteht, zu erzielen. Seit Oktober 2012 ist Shionogi Anteilseigner von ViiV. Ziel des Unternehmens ist es, sich intensiver und umfassender mit HIV und AIDS zu befassen als jedes andere Unternehmen zuvor. ViiV Healthcare verfolgt dabei einen neuen Ansatz, um wirksame und innovative Medikamente f\u00fcr die HIV-Therapie und -Pr\u00e4vention bereitzustellen und die von HIV betroffenen Communities zu unterst\u00fctzen. Weitere Informationen unter:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.viivhealthcare.com\/de-de\">http:\/\/www.viivhealthcare.com\/de-de<\/a><\/p>\n<p>\u00dcber GSK<\/p>\n<p> GSK ist ein globales Biopharma-Unternehmen, das Wissenschaft, Technologie und Talent vereint, um Krankheiten gemeinsam voraus zu sein. Weitere Informationen unter:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/ots.de\/GetyZP\">http:\/\/ots.de\/GetyZP<\/a><\/p>\n<p>ViiV Healthcare GmbH<\/p>\n<p> Prinzregentenplatz 9, 81675 M\u00fcnchen <\/p>\n<p> Amtsgericht M\u00fcnchen HRB 150477 <\/p>\n<p> Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung: Guy Stanley <\/p>\n<p> NP-DE-HVU-PRSR-260002 <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Weber Shandwick<br \/>Steffen K\u00f6nig<br \/>Vice President Healthcare<br \/>Telefon: +49 173 4114689<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/126303\/mailto: skoenig@webershandwick.com\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> skoenig@webershandwick.com<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: ViiV Healthcare GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"31.03.2026 \u2013 16:02 ViiV Healthcare GmbH M\u00fcnchen (ots) Science Slam bei den M\u00fcnchner AIDS-Tagen 2026 bringt Experten*innen aus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":76261,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[29202,6971,46,42,6352,610,124,123,2156,125,44,58,6354,6353,4974,29587,11275],"class_list":{"0":"post-76260","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-aids","9":"tag-apotheken","10":"tag-at","11":"tag-austria","12":"tag-bild","13":"tag-forschung","14":"tag-gesundheit","15":"tag-health","16":"tag-hiv","17":"tag-medizin","18":"tag-oesterreich","19":"tag-presse","20":"tag-pressemeldung","21":"tag-pressemitteilung","22":"tag-pressemitteilungen","23":"tag-science-slam","24":"tag-veranstaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116324259879245614","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76260"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76260\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}