{"id":77013,"date":"2026-03-31T23:11:10","date_gmt":"2026-03-31T23:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/77013\/"},"modified":"2026-03-31T23:11:10","modified_gmt":"2026-03-31T23:11:10","slug":"entwicklungsministerin-177-millionen-euro-fuer-nahost-unterstuetzung-liegt-auch-im-deutschen-interesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/77013\/","title":{"rendered":"Entwicklungsministerin: 177 Millionen Euro f\u00fcr Nahost \u2013\u00a0\u201eUnterst\u00fctzung liegt auch im deutschen Interesse\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Iran-Krieg sei \u201enicht unser Krieg\u201c, aber \u201ediese Krise ist auch unsere Krise\u201c: Auf ihrer Jordanien-Reise k\u00fcndigt Entwicklungsministerin Alabali Radovan (SPD) ein umf\u00e4ngliches Finanzpaket f\u00fcr Libanon, Jordanien und die Pal\u00e4stinensergebiete an.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Reem Alabali Radovan (SPD), Bundesministerin f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat auf ihrer Jordanien-Reise umfangreiche deutsche Finanzhilfen f\u00fcr den Nahen Osten angek\u00fcndigt. Das Paket umfasst laut Ministeriumsinformationen, die POLITICO vorliegen, Mittel im Umfang von 177 Millionen Euro. Ein Teil war demnach bereits f\u00fcr die Region eingeplant, ein weiterer Teil ergebe sich durch \u201eUmschichtungen\u201c innerhalb des Haushalts. <\/p>\n<p>Die Mittel gingen an Libanon, Jordanien und die Pal\u00e4stinensergebiete, teilt das Ministerium mit. Ausl\u00f6ser ist der <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69c61eccaf187d606b8148a0\/iran-krieg-iranische-drohne-trifft-voll-beladenen-supertanker-und-entfacht-feuer-liveticker.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69c61eccaf187d606b8148a0\/iran-krieg-iranische-drohne-trifft-voll-beladenen-supertanker-und-entfacht-feuer-liveticker.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Iran-Krieg<\/a>. Dieser treffe die Region \u201ebesonders hart: durch direkte Angriffe, Zerst\u00f6rung und Flucht, aber auch durch eine Verschlechterung der Versorgungslage wegen steigender Preise und geschlossenen Grenz\u00fcberg\u00e4ngen\u201c. <\/p>\n<p>Alabali Radovan erkl\u00e4rt zu den Gr\u00fcnden f\u00fcr Deutschlands Finanzhilfe: \u201eDieser Krieg ist nicht <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus69b92a85e371598814461860\/iran-doch-dies-ist-auch-unser-krieg.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus69b92a85e371598814461860\/iran-doch-dies-ist-auch-unser-krieg.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">unser Krieg<\/a>.  Aber diese Krise ist auch unsere Krise \u2013 und sie betrifft auch uns bereits unmittelbar. Mit dramatischen Folgen, wenn wir nicht gemeinsam alles daransetzen, sie zu bek\u00e4mpfen. (&#8230;) Unsere Unterst\u00fctzung ist zuallererst Ausdruck von Solidarit\u00e4t mit den Menschen in der Region. Und zugleich liegt sie auch im deutschen Interesse, sie ist sowohl humanit\u00e4r als auch sicherheitspolitisch und wirtschaftspolitisch geboten.\u201c <\/p>\n<p>Den Angaben zufolge wird die Hilfe so aufgeteilt: <\/p>\n<p>75 Millionen Euro sind f\u00fcr den Libanon vorgesehen. \u201eDort hat bisher nur ein Bruchteil der rund eine Million Binnenvertriebenen einen Platz in einer Notunterkunft gefunden, der Rest schl\u00e4ft teilweise unter freiem Himmel oder in Autos\u201c, teilt das Ministerium mit. Mit dem Geld w\u00fcrden \u201eCash for Work\u201c-Ma\u00dfnahmen finanziert, wie \u201eJobs in den behelfsm\u00e4\u00dfigen Suppenk\u00fcchen oder das N\u00e4hen von Schlafs\u00e4cken f\u00fcr die Menschen auf der Stra\u00dfe. Hinzu kommen Lernmaterialien, damit die Kinder am Fernunterricht teilnehmen k\u00f6nnen.\u201c <\/p>\n<p>50 Millionen Euro sollen in die Versorgung syrischer Fl\u00fcchtlinge in Jordanien flie\u00dfen \u2013 laut Mitteilung \u201eein Gro\u00dfteil davon f\u00fcr Lehrkraftgeh\u00e4lter, um den Schulbesuch syrischer Kinder zu erm\u00f6glichen. Ein weiterer Teil ist f\u00fcr Besch\u00e4ftigungsvorhaben im Bereich Abfall- und Recyclingmanagement vorgesehen sowie f\u00fcr die Berufs- und Weiterbildung \u2013 gezielt auch in Hinblick auf eine R\u00fcckkehr nach Syrien und den dortigen Wiederaufbau.\u201c <\/p>\n<p>30 Millionen Euro aus dem Paket stellt das Entwicklungsministerium f\u00fcr \u201edie Menschen in Gaza und im Westjordanland\u201c bereit: Davon sollen zehn Millionen Euro f\u00fcr weitere Unterk\u00fcnfte verwendet werden, \u201e\u00fcber die 1500 bereits finanzierten und teilweise auch schon in Gaza aufgebauten Behelfswohnungen hinaus\u201c. Weitere zehn Millionen Euro sollen in die \u201eBesch\u00e4ftigungsf\u00f6rderung im Westjordanland sowie weitere Mittel f\u00fcr die berufliche Bildung von Jugendlichen und das Ankurbeln der Lebensmittelproduktion vor Ort\u201c flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Mit 22 Millionen Euro soll den Angaben zufolge \u00fcber fr\u00fchere Zusagen hinaus eine \u201egeplante Meerwasserentsalzungsanlage am Roten Meer\u201c unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/carlotta-diederich\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/carlotta-diederich\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Carlotta Diederich<\/a> ist Volont\u00e4rin bei \u201ePolitico\u201c Europe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Iran-Krieg sei \u201enicht unser Krieg\u201c, aber \u201ediese Krise ist auch unsere Krise\u201c: Auf ihrer Jordanien-Reise k\u00fcndigt Entwicklungsministerin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":77014,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[706,9796,29818,18563,705,15394,10897,40,41,29817,9797,39,4892,210,66,65,64],"class_list":{"0":"post-77013","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-7-oktober-2023","9":"tag-alabali-radovan","10":"tag-entwicklungsministerium-ks","11":"tag-iran-krieg-maerz-2026","12":"tag-israel-hamas-angriff-auf-israel","13":"tag-jordanien","14":"tag-libanon","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-politico-text","18":"tag-reem","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-spd","21":"tag-texttospeech","22":"tag-welt","23":"tag-world","24":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116326320151677563","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77013","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=77013"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77013\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/77014"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=77013"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=77013"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=77013"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}