{"id":77423,"date":"2026-04-01T06:05:13","date_gmt":"2026-04-01T06:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/77423\/"},"modified":"2026-04-01T06:05:13","modified_gmt":"2026-04-01T06:05:13","slug":"eu-einbuergerungen-auf-rekordhoch-diese-laender-vergeben-die-meisten-paesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/77423\/","title":{"rendered":"EU-Einb\u00fcrgerungen auf Rekordhoch: Diese L\u00e4nder vergeben die meisten P\u00e4sse"},"content":{"rendered":"<p>Die Zahl der Migranten, die in der EU die Staatsb\u00fcrgerschaft erhalten, ist in den vergangenen zehn Jahren stark angestiegen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Von 762.000 im Jahr 2014 auf 1,2 Millionen im Jahr 2024, so <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/web\/products-eurostat-news\/w\/ddn-20260327-1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Eurostat<\/a>, stieg die Zahl binnen eines Jahrzehnts um 54 Prozent und im Vergleich zu 2023 um fast 12 Prozent.<\/p>\n<p>Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Empf\u00e4nger, n\u00e4mlich 88 Prozent, sind Nicht-EU-B\u00fcrger, w\u00e4hrend fast 11 Prozent eine neue Staatsb\u00fcrgerschaft erhielten, nachdem sie aus einem anderen der 27 Mitgliedstaaten zugezogen waren.<\/p>\n<p>Pass vs. Einb\u00fcrgerungsrate: Wie lauten die Zahlen?<\/p>\n<p>Betrachtet man die L\u00e4nder mit den meisten Einb\u00fcrgerungen, liegt Deutschland mit fast 300.000 Einb\u00fcrgerungen im Jahr 2024 und damit einem Viertel der Gesamtzahl in der EU mit Abstand an der Spitze. Es folgen Spanien mit rund 250.000 Einb\u00fcrgerungen und Italien mit 217.000.<\/p>\n<p>Bei n\u00e4herer Betrachtung weist Schweden jedoch die h\u00f6chste Einb\u00fcrgerungsrate auf &#8211; mit 7,5 Einb\u00fcrgerungen pro 100 ausl\u00e4ndische Einwohner.<\/p>\n<p>Die zweith\u00f6chste Rate verzeichnet Italien mit 4,1, gefolgt von Spanien und den Niederlanden mit jeweils 3,9. Am anderen Ende der Tabelle stehen Litauen, Bulgarien und Estland mit den niedrigsten Werten in der EU.<\/p>\n<p>Welche Nationalit\u00e4ten erhalten die meisten EU-P\u00e4sse?<\/p>\n<p>Mit mehr als 110.000 P\u00e4ssen, die 2024 in der EU ausgestellt wurden, waren Syrer die gr\u00f6\u00dfte Gruppe unter denjenigen, die eine neue EU-Staatsb\u00fcrgerschaft erhielten.<\/p>\n<p>An zweiter Stelle stehen Marokkaner mit 97.000, gefolgt von Albanern mit 48.000 und t\u00fcrkischen Staatsangeh\u00f6rigen mit knapp \u00fcber 40.000.<\/p>\n<p>Die f\u00fcnftplatzierte Gruppe sind Rum\u00e4nen: Mit rund 40.000 Personen stellen sie die gr\u00f6\u00dfte Gruppe von Empf\u00e4ngern aus einem EU-Land. Danach folgen Venezolaner, Ukrainer, Inder, Russen und Brasilianer.<\/p>\n<p>Wie bekommt man einen EU-Pass?<\/p>\n<p>Es gibt keine einheitliche Regel und keinen einheitlichen Weg f\u00fcr alle EU-L\u00e4nder. Die erforderliche Aufenthaltsdauer in einem bestimmten Land betr\u00e4gt im Allgemeinen etwa f\u00fcnf Jahre, innerhalb der EU gibt es jedoch erhebliche Unterschiede und Ausnahmen.<\/p>\n<p>In Spanien zum Beispiel ben\u00f6tigen die meisten Menschen <a href=\"https:\/\/www.spanishcitizenship.org\/spanish-citizenship-requirements\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">zehn Jahre Aufenthalt<\/a>, um einen Pass beantragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr lateinamerikanische Staatsangeh\u00f6rige &#8211; darunter Argentinier, Mexikaner, Brasilianer und Costa-Ricaner &#8211; betr\u00e4gt die Wartezeit in Spanien jedoch nur zwei Jahre. Damit geh\u00f6rt der Weg zur Staatsb\u00fcrgerschaft dort zu den schnellsten der Welt.<\/p>\n<p>Das Gleiche gilt f\u00fcr B\u00fcrger aus Portugal, Andorra, den Philippinen und \u00c4quatorialguinea, die sich in Spanien niederlassen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Auch <a href=\"https:\/\/mycitizensagency.com\/how-to-obtain-swedish-citizenship\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Schweden<\/a> bietet auf geografischer Grundlage eine Art Abk\u00fcrzung: F\u00fcr B\u00fcrger anderer nordischer L\u00e4nder gen\u00fcgen zwei Jahre ununterbrochener Aufenthalt, w\u00e4hrend es f\u00fcr andere in der Regel f\u00fcnf Jahre sind.<\/p>\n<p>Welches europ\u00e4ische Land hat den einfachsten Weg zur Staatsb\u00fcrgerschaft?<\/p>\n<p>Polen &#8211; <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/business\/2025\/12\/17\/bip-wachstumsprognosen-welche-europaischen-volkswirtschaften-wachsen-am-starksten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der EU<\/a> &#8211; bietet einen interessanten Weg <a href=\"https:\/\/www.dudkowiak.com\/immigration-law-in-poland\/how-to-acquire-polish-citizenship\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">mit nur drei Jahren<\/a> ununterbrochenem Aufenthalt, vorausgesetzt, die Bewerber verf\u00fcgen \u00fcber ein stabiles Einkommen.<\/p>\n<p>In Malta ist die Frist sogar noch k\u00fcrzer und betr\u00e4gt nur 14 Monate &#8211; allerdings nur, wenn mindestens 600.000 Euro in die Wirtschaft investiert werden. F\u00fcr die meisten Antragsteller dauert die regul\u00e4re Einb\u00fcrgerung jedoch weiterhin etwa f\u00fcnf Jahre.<\/p>\n<p>In Deutschland hingegen sind die Regeln in j\u00fcngster Zeit strenger geworden. Das Schnellverfahren f\u00fcr hochqualifizierte Arbeitskr\u00e4fte, die sogenannte Turboeinb\u00fcrgerung, wurde im Oktober 2025 abgeschafft.<\/p>\n<p>Die Standardanforderung ist nun ein f\u00fcnfj\u00e4hriger Aufenthalt. Zus\u00e4tzlich m\u00fcssen die Bewerber weitere Kriterien erf\u00fcllen, darunter Deutschkenntnisse auf B1-Niveau, das Bestehen eines Einb\u00fcrgerungstests und der Nachweis finanzieller Stabilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Das Vereinigte K\u00f6nigreich hat einen \u00e4hnlichen Rahmen. Antragsteller m\u00fcssen dort mindestens f\u00fcnf Jahre im Land gelebt haben, auch wenn die Regierung erw\u00e4gt, diesen Zeitraum auf zehn Jahre zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem m\u00fcssen sie den Test &#8222;Life in the UK&#8220; bestehen, der Themen wie britische Geschichte, Kultur, Regierung und Recht umfasst. Hinzu kommen der Nachweis von Englischkenntnissen und der Nachweis, nicht vorbestraft zu sein.<\/p>\n<p>Obwohl Italien die zweith\u00f6chste Einb\u00fcrgerungsrate in der EU hat, ist der Weg dort komplizierter. Nicht-EU-B\u00fcrger m\u00fcssen in der Regel zehn Jahre warten, bevor sie die Staatsb\u00fcrgerschaft beantragen k\u00f6nnen, w\u00e4hrend EU-B\u00fcrger dies nach vier Jahren tun k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Selbst dann dauert die Bearbeitung eines Antrags auf die italienische Staatsb\u00fcrgerschaft bis zu 24 Monate, in manchen F\u00e4llen sogar 36 Monate.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zahl der Migranten, die in der EU die Staatsb\u00fcrgerschaft erhalten, ist in den vergangenen zehn Jahren stark&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":77424,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[29934,28248,76,75,2386,74],"class_list":{"0":"post-77423","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-doppelte-staatsbuergerschaft","9":"tag-einwanderung","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116327948586896405","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77423","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=77423"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77423\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/77424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=77423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=77423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=77423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}