{"id":77533,"date":"2026-04-01T07:24:12","date_gmt":"2026-04-01T07:24:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/77533\/"},"modified":"2026-04-01T07:24:12","modified_gmt":"2026-04-01T07:24:12","slug":"almsommer-die-seele-der-berge-spueren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/77533\/","title":{"rendered":"Almsommer \u2013 Die Seele der Berge sp\u00fcren"},"content":{"rendered":"<p>In der Zeit von Mitte Juni bis Mitte September sind im SalzburgerLand die Tiere auf der Alm, die H\u00fctten ge\u00f6ffnet und Wander*innen herzlich willkommen. Sie werden mit selbst gemachten Almschmankerln verw\u00f6hnt und k\u00f6nnen auf vielen H\u00fctten auch \u00fcbernachten. Die Alm gleicht einem \u201eentschwundenen Paradies\u201c \u2013 mit ihrer nostalgischen Beschaulichkeit, der Ruhe und inmitten sch\u00f6nster Naturlandschaften l\u00e4dt dieser von Menschenhand erschaffene Kulturraum dazu ein, der \u00e4u\u00dferen, aber auch der eigenen, inneren Natur wieder n\u00e4herzukommen. Dabei erz\u00e4hlt die Alm die sch\u00f6nsten Geschichten von fr\u00fcher und heute. Der Salzburger Almsommer 2026 wird am 14. Juni auf der Tauernkarleitenalm in der Salzburger Sportwelt offiziell er\u00f6ffnet. <\/p>\n<p>Das SalzburgerLand ist das Land der Almen, nirgendwo gibt es mehr: Rund 1.740 Almen werden von Bauersleuten bewirtschaftet, in gut 500 Almh\u00fctten k\u00f6nnen Wander*innen einkehren. Die H\u00fctten \u2013 uralte ebenso wie neu errichtete \u2013 erinnern an vergangene Zeiten, in denen die Almen unabdingbar f\u00fcr die Bauern und B\u00e4uerinnen waren. Vor allem auf den 165 zertifizierten Almsommerh\u00fctten geht es noch ganz authentisch zu: Die K\u00fche werden an Ort und Stelle gemolken, die Milch h\u00e4ndisch weiterverarbeitet, es wird gebuttert und gek\u00e4st, geknetet und gebacken. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten stellt der Salzburger Almsommer ein verf\u00fchrerisches Angebot f\u00fcr alle dar, die im Urlaub, in den Ferien und an den Wochenenden am liebsten in den Bergen unterwegs sind.\u00a0<\/p>\n<p>Offizielle Almsommer-Er\u00f6ffnung 2026 im Zeichen von 20 Jahren Salzburger Almenweg<\/p>\n<p>Die offizielle Landeser\u00f6ffnung des Salzburger Almsommers findet am 14. Juni 2026 auf der Tauernkarleitenalm statt \u2013 hoch oben auf 1.653 Metern Seeh\u00f6he, direkt auf Etappe 18 des Salzburger Almenweges. Kaum ein Ort k\u00f6nnte den Start in den Almsommer und das 20-j\u00e4hrige Bestehen des Salzburger Almenweges stimmungsvoller verbinden: Dort, wo seit zwei Jahrzehnten Schritt f\u00fcr Schritt Weitwandernde die Vielfalt der Pongauer Almenlandschaft erleben, wird der Almsommer feierlich er\u00f6ffnet. Der Auftakt in die Almsaison ist ein lebendiges Zusammentreffen von Musikantinnen und Wanderinnen, von Einheimischen und G\u00e4sten. Traditionelles Handwerk, Almtanz sowie regionale K\u00f6stlichkeiten und klassische Almschmankerln machen die Er\u00f6ffnung zu einem Fest der Alm- und Wanderkultur. So wird nicht nur der Beginn des Almsommers gefeiert, sondern auch eine Erfolgsgeschichte, die seit 20 Jahren Menschen f\u00fcr das Weitwandern von Alm zu Alm begeistert.<\/p>\n<p>Daten und Fakten rund um den Salzburger Almsommer\u00a0<\/p>\n<p>Es ist eine magische Zeit, wenn die Almh\u00fctten im SalzburgerLand ausgewintert werden. Schon bevor der Almsommer offiziell beginnt, werden rund um die Weidefl\u00e4chen Z\u00e4une ausgebessert, Wege repariert und St\u00e4lle sowie H\u00fctten geputzt. Kamine werden gekehrt, Betten gel\u00fcftet und Kr\u00e4uterbeete angelegt. Viele Weidetiere, die den Sommer auf den Almen verbringen, werden zu Fu\u00df aufgetrieben, andere wiederum komfortabel im Anh\u00e4nger und mit PS-starken Traktoren in die H\u00f6he bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Es ist eine wahre Freude, den Tieren bei ihrer Ankunft auf den Almen zuzuschauen: Man kann kaum glauben, wie \u00fcberm\u00fctig auch gem\u00e4chliche Milchk\u00fche \u00fcber eine gr\u00fcne Almwiese galoppieren. Ja, im Salzburger Almsommer steckt viel Arbeit \u2013 aber: Er macht auch richtig gute Laune. Und er ist eine wertvolle Bereicherung f\u00fcr Urlauber*innen, Familien und Wander*innen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Ein besonders authentisches Almerlebnis bieten die rund 165 zertifizierten und qualit\u00e4ts-gepr\u00fcften Almsommerh\u00fctten, die es nur im SalzburgerLand gibt\u00a0<\/p>\n<p>80 Prozent aller Almen sind innerhalb von 60 bis 90 Gehminuten zu erreichen, viele sogar mit Kinderwagen oder komfortablen Sommer-Bergbahnen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Der Almsommer beginnt je nach Schneelage, Witterung und H\u00f6henlage Anfang\/Mitte Juni und endet traditionell am 24. September, dem Rupertitag, der dem Salzburger Landes-patron gewidmet ist. Verl\u00e4uft der Almsommer unfallfrei, werden die K\u00fche zum Almabtrieb sch\u00f6n \u201eaufgeputzt\u201c und im Tal empfangen. Dort konnte w\u00e4hrend der Sommermonate das Gras auf den Wiesen rund um die H\u00f6fe wachsen und gedeihen: Das Heu bildet die Futter-grundlage f\u00fcr den Winter, den die Tiere im Tal verbringen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Almsommer anno dazumal \u2013 so, wie\u2019s fr\u00fcher war\u00a0<\/p>\n<p>Zu fr\u00fcheren Zeiten sah der Almsommer ganz anders aus als heute: Die Alm hatte in ihrer urspr\u00fcng-lichen Form den Zweck, die Bauern im Tal zu entlasten und Lebensmittel f\u00fcr das Winterhalbjahr zu produzieren. Die K\u00fche wurden von den Sennleuten gemolken, die Milch an Ort und Stelle \u201ehaltbar\u201c gemacht. Die Butter wurde gel\u00e4utert, um Butterschmalz herzustellen, aus der Vollmilch wurde K\u00e4se und aus der Buttermilch Schotten. Die wichtigen und notwendigen Rationen wurden ins Tal gebracht und sollten zumindest bis Weihnachten reichen. Der Almsommer bestand aus viel Arbeit f\u00fcr die Sennerin oder den Senner und einem ewig langen Schulweg f\u00fcr den H\u00fcterbuben. Das Erlebnis Alm, wie wir es heute kennen, gab es damals nicht: Wandern war lange noch kein Trend und schon gar kein Breitensport. Vieles hat sich seither ver\u00e4ndert.\u00a0<\/p>\n<p>Der Salzburger Almsommer gibt Einblicke in die Welt der Almleute\u00a0<\/p>\n<p>Mit der Entdeckung der Berge als Erholungs- und Freizeitraum vollzog sich ein Wandel auf der Alm: Sie wurde zum Inbegriff der heilen Welt. Seit zwanzig Jahren wird im SalzburgerLand der Salzburger Almsommer touristisch beworben: Es hat sich damit ein wertvoller und wichtiger Kreis geschlossen. Wander*innen erhalten auf den Almen einen Einblick in die traditionell b\u00e4uerliche Wirtschaftsweise und die Bauersleute selbst \u00f6ffnen als Gastgeber*innen ihre T\u00fcren. Die Bauern und B\u00e4uerinnen werden damit mit ihrem gro\u00dfen Angebot von selbst gemachten Produkten und ihrem Beitrag zur Erhaltung der Naturlandschaft f\u00fcr G\u00e4ste sichtbar: Mit den Einnahmen k\u00f6nnen zum Teil uralte Almh\u00fctten erneuert und erhalten werden. Die Milch der K\u00fche wird nach wie vor \u2013 oft noch ohne Strom \u2013 auf der Alm verarbeitet. Allerdings nicht f\u00fcr die Bauersleute selbst, sondern vielmehr f\u00fcr die Wander*innen und G\u00e4ste, die es in die Berge zieht. An die 8.500 Milchk\u00fche werden auf den Almen gemolken. Hinzu kommen rund 57.000 St\u00fcck Jungvieh, knapp 3.300 Pferde sowie gut 21.000 Schafe und Ziegen. Die Tiere leisten durch die Beweidung einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Almweiden: Ansonsten w\u00fcrde dieser Kulturraum St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck verloren gehen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Wurzeln der Alpinen Kulinarik finden sich im Salzburger Almsommer<\/p>\n<p>K\u00e4sebrot, Almjause und Bauernkrapfen: Auf den Salzburger Almen werden Wander*innen mit k\u00f6stlichen, hausgemachten Schmankerln verw\u00f6hnt. Die meisten Almh\u00fctten verf\u00fcgen jedoch \u00fcber keine Gastgewerbe-Konzession: Das bedeutet, sie d\u00fcrfen nur servieren, was sie selbst produzieren. Oft sind auch warme Gerichte aufgrund des fehlenden Stroms rar. Dennoch ist die Vielfalt gro\u00df. Statt auf einem modernen Elektroherd wird oft noch auf dem Holzofen gekocht: Das erfordert viel K\u00f6nnen, Erfahrung und Fingerspitzengef\u00fchl, etwa wenn die Krapfen im hei\u00dfen Fett tanzen sollen, um eine perfekte goldgelbe F\u00e4rbung zu erhalten. Beim Melken greift man vielerorts aufgrund der fehlenden Stromleitung auf ein Aggregat zur\u00fcck und auch der K\u00e4sekessel wird in vielen F\u00e4llen noch mit Holz befeuert. Es sind hunderte von Handgriffen n\u00f6tig, um Wander*innen eine k\u00f6stliche Jause aufzutischen. All das geht nur, weil die Salzburger Bauern- und Almleute das Erbe ihrer Vorfahren in Ehren halten, weil sie traditionsbewusst und heimatverbunden sind. Sie tragen damit zum Erhalt der Almen als wichtigen alpinen Kulturraum bei. Mancherorts darf man bei der Milchverarbeitung oder beim K\u00e4semachen zuschauen. In jedem Fall aber darf man allerorts genie\u00dfen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.almsommer.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">www.almsommer.com<\/a>\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\t\t\t1. April 2026\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Zeit von Mitte Juni bis Mitte September sind im SalzburgerLand die Tiere auf der Alm, die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":77534,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[29954,29955,29956,46,42,3563,29957,29958,3774,44,43,45,8412,7556,18732,29959],"class_list":{"0":"post-77533","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-oesterreich","8":"tag-alm","9":"tag-almsommer","10":"tag-almsommer-eroeffnung","11":"tag-at","12":"tag-austria","13":"tag-eroeffnung","14":"tag-huette","15":"tag-kuehe","16":"tag-kulinarik","17":"tag-oesterreich","18":"tag-republic-of-austria","19":"tag-republik-oesterreich","20":"tag-sommer-2026","21":"tag-wandern","22":"tag-wanderung","23":"tag-weide"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116328259049607907","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77533","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=77533"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77533\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/77534"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=77533"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=77533"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=77533"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}