{"id":79714,"date":"2026-04-02T08:51:09","date_gmt":"2026-04-02T08:51:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/79714\/"},"modified":"2026-04-02T08:51:09","modified_gmt":"2026-04-02T08:51:09","slug":"tempolimits-und-mehr-homeoffice-bruessel-appelliert-an-die-mitgliedstaaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/79714\/","title":{"rendered":"Tempolimits und mehr Homeoffice: Br\u00fcssel appelliert an die Mitgliedstaaten"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Speed-limits-and-more-home-office-Brussels-appeals-to-member-states-11243697.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>EU-B\u00fcrgerinnen und -B\u00fcrger sollen mehr im Homeoffice arbeiten und h\u00e4ufiger \u00f6ffentliche Verkehrsmittel nutzen. Dazu rief die EU-Kommission am Dienstag auf. Zudem appellierte sie an die Mitgliedstaaten, den eigenen Energieverbrauch zu senken und erneuerbare Energien auszubauen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Unter dem Motto \u201eVorsicht ist besser als Nachsicht\u201c verwies Dan J\u00f8rgensen, der EU-Kommissar f\u00fcr Energie und Wohnen, in einer entsprechenden <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3vFJ1-KKRTo\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Pressekonferenz<\/a> auf einen <a href=\"https:\/\/www.iea.org\/news\/new-iea-report-highlights-options-to-ease-oil-price-pressures-on-consumers-in-response-to-middle-east-supply-disruptions\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Zehn-Punkte-Plan der Internationalen Energieagentur (IEA)<\/a>. Dieser soll dabei helfen, den europ\u00e4ischen Energiebedarf angesichts steigender \u00d6l- und Gaspreise durch den Krieg im Iran zu reduzieren. Die Kommission arbeite unterdessen auch an einem eigenen Ma\u00dfnahmenpaket, das sie demn\u00e4chst vorstellen will.<\/p>\n<p>\u201eWir schlagen den Mitgliedstaaten vor, sich den Zehn-Punkte-Plan der IEA anzuschauen und sich davon inspirieren zu lassen\u201c, so J\u00f8rgensen. Neben vermehrter Arbeit im Homeoffice und der Nutzung des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs sieht die IEA auch den Verzicht auf Flugreisen vor. Die zul\u00e4ssige H\u00f6chstgeschwindigkeit auf Autobahnen w\u00fcrde sie gern um 10 km\/h senken; Carsharing und effiziente Fahrweisen f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Erst am Montag soll J\u00f8rgensen einen Brief an die verantwortlichen Ministerinnen und Minister der Mitgliedstaaten gesendet haben, <a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/my-europe\/2026\/03\/31\/eu-calls-on-member-states-to-curb-oil-demand-and-prepare-for-prolonged-disruption\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">wie Euronews berichtet<\/a>. Darin habe er die Regierungen darum gebeten, Ma\u00dfnahmen zur Senkung des Gas- und \u00d6lverbrauchs zu entwerfen. Am Dienstag folgte ein informelles virtuelles Treffen mit den Ministerinnen und Ministern.<\/p>\n<p>Vorerst keine \u00d6lknappheit<\/p>\n<p>Dem Kommissar zufolge m\u00fcssten sich die Mitgliedstaaten nicht um einen unmittelbaren \u00d6l- oder Gasmangel sorgen. Die EU-Kommission arbeite daran, die Versorgung zu sichern und die Speicher zu f\u00fcllen. Allerdings seien h\u00f6here Strompreise und Verknappungen auf den M\u00e4rkten \u2013 besonders im Hinblick auf Diesel und Flugzeugtreibstoff \u2013 zu erwarten. Die Auswirkungen des Krieges auf den Energiemarkt seien vermutlich noch lange zu sp\u00fcren, so J\u00f8rgensen. Ein Ende sei aktuell nicht absehbar.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Um hingegen die \u201egrundlegende Anf\u00e4lligkeit gegen\u00fcber externen Energieschocks\u201c der EU anzugehen, m\u00fcsse die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Energien \u00fcberwunden und stattdessen in \u201esaubere Energie aus eigener Produktion\u201c investiert werden.<\/p>\n<p>Erst vor einigen Wochen hat sich die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen daf\u00fcr ausgesprochen, den europ\u00e4ischen Energiebedarf durch eine <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Von-der-Leyen-Weniger-Atomkraft-rueckblickend-strategischer-Fehler-11205718.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mischung aus erneuerbaren Energien und Atomkraft<\/a> zu decken. Ein Vorschlag, der in dieser Form <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Analyse-Weshalb-die-Forderung-nach-der-Rueckkehr-der-Atomenergie-Unsinn-ist-11214643.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">viel Kritik erntete<\/a>.<\/p>\n<p>Blockade l\u00e4sst Preise steigen<\/p>\n<p>Seit dem Angriff Israels und der USA auf den Iran ist die Lage auf dem Energiemarkt weltweit angespannt. Der Luftraum \u00fcber dem Land ist gesperrt und die iranischen Streitkr\u00e4fte blockieren die Stra\u00dfe von Hormus.<\/p>\n<p>Normalerweise passiert etwa ein <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Iran-Krieg-stoert-globale-Lieferketten-Reedereien-meiden-Strasse-von-Hormus-11196514.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">F\u00fcnftel des weltweit gehandelten Erd\u00f6ls<\/a> die Meerenge, die den Persischen Golf mit dem offenen Ozean verbindet. Sie gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Die IEA rechnet mit einem Verlust der Produktion von knapp <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/ratgeber\/Iran-Krieg-Was-fuer-die-Weltwirtschaft-und-Anleger-auf-dem-Spiel-steht-11225502.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">elf Millionen Barrel \u00d6l<\/a> pro Tag (etwa 1,7 Milliarden Liter). Die Preise f\u00fcr \u00d6l sind <a href=\"https:\/\/www.consilium.europa.eu\/en\/meetings\/tte\/2026\/03\/31\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">nach Informationen der EU<\/a> seit Beginn des Krieges um etwa 50 Prozent gestiegen, die Gaspreise sogar um 70 Prozent. Brent-Roh\u00f6l kostete zuletzt rund 119 US-Dollar je Barrel \u2013 vor Kriegsbeginn lag der Preis bei etwa 70 US-Dollar.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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