{"id":79916,"date":"2026-04-02T11:07:08","date_gmt":"2026-04-02T11:07:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/79916\/"},"modified":"2026-04-02T11:07:08","modified_gmt":"2026-04-02T11:07:08","slug":"ex-kanzleramtschef-warnt-oel-duenger-essen-europa-droht-preis-spirale-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/79916\/","title":{"rendered":"Ex-Kanzleramtschef warnt: \u00d6l, D\u00fcnger, Essen! Europa droht Preis-Spirale | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Berlin \u2013 Der Iran-Krieg geht weiter, die Energiekrise bleibt. Jetzt warnt Ex-Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt (55), dass die Preissteigerungen eine Wirtschaftskrise in Deutschland ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Und die h\u00f6heren Preise k\u00f6nnten viel l\u00e4nger bleiben als gedacht.<\/p>\n<p>Schmidt, der nach Russlands \u00dcberfall auf die Ukraine 2022 in der deutschen Regierungszentrale gegen die Energiekrise k\u00e4mpfte, warnt im Podcast von BILD-Vize Paul Ronzheimer (40) vor einer Preisspirale, die sowohl B\u00fcrger belastet als auch die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/geld\/wirtschaft\/wirtschaft\/home-15683398.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gesamtwirtschaft<\/a> ins Stocken bringt.<\/p>\n<p>Die Iran-Krise trifft uns viel h\u00e4rter, als wir dachten. H\u00f6ren Sie jetzt die neue Podcast-Folge von Paul Ronzheimer mit Ex-Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt. Bei <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/7GgDG8vrQdssSJJOYHOXgG?si=o_RR_Na_RUa1z3tsemumkA\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">Spotify<\/a>, <a href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/de\/podcast\/die-iran-krise-trifft-uns-viel-h%C3%A4rter-als-wir-dachten\/id1700432142?i=1000758760697\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">Apple Podcast<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=73NJ1MmSt0o&amp;t=866s\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">YouTube<\/a>.<\/p>\n<p>Die erh\u00f6hten \u00d6lpreise f\u00fchrten zu Preissteigerungen bei Benzin und Diesel. \u201eDies hat dann wiederum Effekte, zum Beispiel auf Spediteure, die f\u00fcr ihre Lkw-Touren sehr viel mehr Geld bezahlen m\u00fcssen. Das kann dann wiederum die Preise erh\u00f6hen\u201c, so Schmidt.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Unternehmen seien auch die Gaspreise problematisch. Seit der russischen Invasion der Ukraine sicherten sich viele Betriebe nicht mehr mit langfristigen Vertr\u00e4gen ab, sondern kauften zu aktuellen Marktpreisen ein: \u201eWenn der sich verdoppelt oder noch mehr, dann hat das Auswirkungen z.B. auf die D\u00fcngemittelpreise. Und die D\u00fcngemittelpreise haben dann wieder Auswirkungen auf die Nahrungspreise.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"War Kanzleramtschef unter Olaf Scholz: SPD-Politiker Wolfgang Schmidt (59)\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/cedef103ea41ea1d43564d812431381b,9a568317.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">War Kanzleramtschef unter Olaf Scholz: SPD-Politiker Wolfgang Schmidt (55)<\/p>\n<p>Foto: Markus Hertrich<\/p>\n<p>Schmidt warnt: \u201eDas hei\u00dft, was die Folge ist und was man jetzt bef\u00fcrchtet, ist eine h\u00f6here Inflation. Dass allgemein die Preise steigen. Das sorgt nat\u00fcrlich f\u00fcr schlechte Laune. Und dann der letzte Effekt, dass das Wirtschaftswachstum zur\u00fcckgeht, weil nat\u00fcrlich jetzt die Produkte teurer werden, Unternehmen weniger einkaufen\u201c \u2013 und auch Verbraucher sparen, wenn sie \u201e17 Euro, 18 Euro pro Tankf\u00fcllung mehr\u201c bezahlen. Der SPD-Politiker weiter: \u201eViele sparen das dann eben woanders ein, gehen weniger essen, gehen weniger ins Kino und Konzert, leisten sich weniger. Und das ist dann das, was man eben als Wirtschaftskrise bezeichnen kann. Noch sind wir da nicht. Aber je l\u00e4nger der Krieg dauert, desto schwieriger wird&#8217;s.\u201c<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Zwar k\u00f6nnte die Europ\u00e4ische Zentralbank eingreifen und den Zinssatz erh\u00f6hen, um die Inflation abzubremsen, doch auch das l\u00f6se Preissteigerungen bei den B\u00fcrgern aus, so Schmidt: \u201eF\u00fcrs Bauen, f\u00fcr jeden, der eine Maschine kaufen will, etwas finanzieren will, sind h\u00f6here Zinsen automatisch eine Wachstumsbremse.\u201c<\/p>\n<p>Dem fr\u00fcheren Kanzleramtsminister zufolge werden die Auswirkungen des Krieges die Weltwirtschaft auch dann belasten, wenn der milit\u00e4rische Konflikt lange vorbei sei. \u201eSelbst wenn er jetzt relativ z\u00fcgig \u2013 sagen wir mal in zwei bis drei oder vier Wochen \u2013 zu Ende w\u00e4re, ist zu bef\u00fcrchten, dass die hohen Gaspreise bleiben. Die Kataris zum Beispiel haben schon gesagt, dass eine ihrer Anlagen so zerst\u00f6rt ist, dass sie drei bis f\u00fcnf Jahre brauchen werden, die wieder aufzubauen. Das hei\u00dft, es wird auf eine l\u00e4ngere Frist ein Teil des Gases im Weltmarkt fehlen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Berlin \u2013 Der Iran-Krieg geht weiter, die Energiekrise bleibt. 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