{"id":80164,"date":"2026-04-02T13:48:07","date_gmt":"2026-04-02T13:48:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/80164\/"},"modified":"2026-04-02T13:48:07","modified_gmt":"2026-04-02T13:48:07","slug":"sichere-stromversorgung-fuer-den-zentralraum-oberoesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/80164\/","title":{"rendered":"Sichere Stromversorgung f\u00fcr den Zentralraum Ober\u00f6sterreich"},"content":{"rendered":"<p> LINZ-LAND. Das Partnerprojekt Sichere Stromversorgung Zentralraum Ober\u00f6sterreich von Austrian Power Grid AG (APG), Netz Ober\u00f6sterreich GmbH (Netz O\u00d6) und LINZ NETZ GmbH (Linz Netz) sichert laut Economica-Studie rund 4.400 Jahresarbeitspl\u00e4tze und l\u00f6st 422 Millionen Euro Bruttowertsch\u00f6pfung in \u00d6sterreich aus.\u00a0 <\/p>\n<p>APG, Netz O\u00d6 und Linz Netz investieren gemeinsam rund 800 Millionen Euro in das seit 2024 laufende Partnerprojekt \u201eZentralraum Ober\u00f6sterreich\u201c. Kern des Vorhabens ist ein neuer 220-kV-Versorgungsring samt Aus- und Umbau von neun Umspannwerken. Diese sind entscheidend, um Strom aus \u00fcberregionalen Netzen effizient in die regionalen Verteilernetze zu \u00fcbertragen und k\u00fcnftig mehr Energie aus erneuerbaren Quellen direkt nutzbar zu machen.<\/p>\n<p>Netzkapazit\u00e4t <\/p>\n<p>Durch das Projekt steigt die Netzkapazit\u00e4t im Zentralraum von etwa 780 MVA auf rund 3.400 MVA. Damit wird die Einspeisekapazit\u00e4t vervierfacht und die Versorgungssicherheit deutlich erh\u00f6ht. Gleichzeitig schafft der Ausbau die Grundlage f\u00fcr die Elektrifizierung der Industrie, insbesondere der Stahlproduktion, sowie f\u00fcr die Ansiedlung neuer Branchen wie Rechenzentren und Speichertechnologien. Insgesamt st\u00e4rkt das Projekt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Wirtschaftsstandorts Ober\u00f6sterreich erheblich.<\/p>\n<p>Investitionen <\/p>\n<p>Allein im laufenden Jahr flie\u00dfen rund 140 Millionen Euro in das Projekt. Dar\u00fcber hinaus plant die APG bis 2034 Investitionen von etwa neun Milliarden Euro in das \u00f6sterreichische Stromnetz. Laut einer Studie entstehen durch das Projekt volkswirtschaftliche Effekte von rund 422 Millionen Euro Bruttowertsch\u00f6pfung sowie etwa 4.400 Arbeitspl\u00e4tze. Ein Gro\u00dfteil der Wertsch\u00f6pfung verbleibt im Inland, mit besonders starken Effekten in Ober\u00f6sterreich.<\/p>\n<p>Impuls f\u00fcr die Energiewende<\/p>\n<p>Das Projekt gilt als wichtiger Impuls f\u00fcr die Energiewende, da es die Integration erneuerbarer Energien erleichtert und g\u00fcnstigen Strom verf\u00fcgbar macht. Zudem unterst\u00fctzt es die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien und f\u00f6rdert die Digitalisierung. Die Bauarbeiten laufen planm\u00e4\u00dfig: Erste Abschnitte werden bis Ende 2026 fertiggestellt, die Gesamtinbetriebnahme ist f\u00fcr 2030 vorgesehen. Ein zentrales Element ist das Umspannwerk H\u00fctte S\u00fcd, das ebenfalls 2026 in Betrieb gehen soll und die Umstellung der Stahlindustrie auf strombasierte Produktion erm\u00f6glicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ-LAND. 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