{"id":80939,"date":"2026-04-02T22:57:09","date_gmt":"2026-04-02T22:57:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/80939\/"},"modified":"2026-04-02T22:57:09","modified_gmt":"2026-04-02T22:57:09","slug":"streit-um-bang-boom-bang-400-000-euro-von-paderborner-unternehmen-gefordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/80939\/","title":{"rendered":"Streit um \u201eBang Boom Bang\u201c: 400.000 Euro von Paderborner Unternehmen gefordert"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Bochum (dpa). Wer hat die Ruhrpotttypen Keek und Schlucke aus der kultigen Gaunerkom\u00f6die \u201eBang Boom Bang\u201c erschaffen? Mit dieser Frage hat sich das Landgericht Bochum nach einer Urheberrechtsklage der Macher des Films auseinandergesetzt.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">Regisseur Peter Thorwarth sowie die Produktionsfirma der 1999 erschienenen Kultkom\u00f6die hatten einen Paderborner Hersteller f\u00fcr medizinisches Cannabis auf Schadenersatz in H\u00f6he von mehr als 400.000 Euro verklagt \u2013 weil dieser ungefragt Kultfiguren aus dem Film f\u00fcr einen Werbe-Kurzfilm nutzte.<\/p>\n<p id=\"absatz3\" class=\"em_text\">Die Chancen, dass die \u201eBang Boom Bang\u201c-Macher entsch\u00e4digt werden, stehen gut: Nach Abschluss des Verhandlungstages am Donnerstag befinde man sich in vielversprechenden Vergleichsverhandlungen, zitierte ein Gerichtssprecher die beteiligten Parteien. Die Richterin hatte zuvor klargemacht, dass sie Urheberrechtsverletzungen sieht.<\/p>\n<p>\n        \u00d7\n    <\/p>\n<p>\n            Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail zur Best\u00e4tigung Ihrer Anmeldung.\n        <\/p>\n<p>Erst danach ist diese abgeschlossen.<\/p>\n<p>Bitte pr\u00fcfen Sie auch den Spam-Ordner.<\/p>\n<p>\n        \u00d7\n    <\/p>\n<p>\n            Sie haben bisher Ihre E-Mail-Adresse noch nicht best\u00e4tigt.\n        <\/p>\n<p>Erst danach ist diese abgeschlossen.<\/p>\n<p>Bitte pr\u00fcfen Sie auch den Spam-Ordner.<\/p>\n<p>\n        \u00d7\n    <\/p>\n<p>\n            Es ist einen Fehler aufgetreten\n        <\/p>\n<p>Bei Fragen hilft unser Newsletter-Support<\/p>\n<p> Newsletter<\/p>\n<p> Update zum Mittag<\/p>\n<p>Top-News, t\u00e4glich aus der Chefredaktion zusammengestellt.<\/p>\n<p>                Jetzt anmelden<\/p>\n<p>Im Werbefilm der Pharmafirma will Keek es noch einmal wissen<\/p>\n<p class=\"em_text\">Der Cannabishersteller aus Paderborn hatte den 15-min\u00fctigen Werbefilm im vergangenen Jahr ver\u00f6ffentlicht. Oliver Korittke, schon 1999 Hauptfigur in \u201eBang Boom Bang\u201c, \u00fcbernahm die Hauptrolle in \u201eKeeks letztes Ding\u201c als kiffender Kleinkrimineller, der es noch einmal wissen will. Auch Martin Semmelrogge alias \u201eSchlucke\u201c hat einen Auftritt. Beide Figuren genie\u00dfen bei Fans der Gaunerkom\u00f6die Kultstatus.<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">Die Macher des Originals sehen darin ihre Urheberrechte verletzt und verklagten die Pharmafirma. Sie wollen zudem erreichen, dass die Werbung &#8211; die inzwischen nicht mehr im Netz abrufbar ist &#8211; dauerhaft nicht mehr gezeigt werden darf. Zudem fordern sie mehr als 400.000 Euro von dem Cannabis-Hersteller &#8211; 255.000 als nachtr\u00e4gliche Lizenzgeb\u00fchr sowie 150.000 Euro wegen der Verletzung des Urheberpers\u00f6nlichkeitsrechts.<\/p>\n<p>Darsteller der Kultfiguren im Zeugenstand<\/p>\n<p id=\"absatz6\" class=\"em_text\">Zur Verhandlung seien auch die Schauspieler Korittke und Semmelrogge in den Zeugenstand geladen gewesen, sagte der Gerichtssprecher. Im Kern sei es bei ihrer Aussage darum gegangen, wie gro\u00df ihr gestalterischer Anteil an der Erschaffung der beiden Figuren gewesen sei &#8211; und ob sie allein h\u00e4tten entscheiden d\u00fcrfen, die Kultfiguren wieder zum Leben zu erwecken oder ob es der Zustimmung weiterer Urheber bedurft h\u00e4tte.<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">Die Richterin hatte laut Gerichtssprecher bereits deutlich gemacht, dass die Kl\u00e4ger recht bekommen k\u00f6nnten: Die Beweisaufnahme habe ergeben, dass der Regisseur an der Erschaffung der Figuren beteiligt gewesen sei. Um die Figuren zu verwenden, brauche es die Zustimmung aller Miturheber. Insofern seien die Kl\u00e4ger dem Grund nach im Recht.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xblY5ZWlKTjJTYjUwc1NOV3NJVFAyWEptTnh4MVhxYTEwSndyMnFNYm5XWFpWc1JKTjlnbGhtU294ZkZwdmQ2TGRvN1pzdlNPSHJFOWhVRXZ2WmJuQkV2VXdWWndObEtMQkVDZFUvdmpqREk9\/260402-1827-882981002.jpg\" class=\"nw-article-image\" title=\"Der Film \" bang=\"\" boom=\"\" ist=\"\" bereits=\"\" jahre=\"\" alt=\"\" hat=\"\" aber=\"\" bis=\"\" heute=\"\" eine=\"\" gro=\"\" fangemeinde.=\"\" data-glightbox=\"type: image; description: Der Film &quot;Bang Boom Bang&quot; ist bereits 27 Jahre alt, hat aber bis heute eine gro\u00dfe Fangemeinde.  | \u00a9 Caroline Seidel\/dpa \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/260402-1827-882981002.jpg\" class=\"nw-img-fluid nw-w-full nw-lazy nw-rounded-t-md\" alt=\"Der Film &quot;Bang Boom Bang&quot; ist bereits 27 Jahre alt, hat aber bis heute eine gro\u00dfe Fangemeinde. - \u00a9 Caroline Seidel\/dpa\" data-format=\"16:9\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>                Der Film &#8222;Bang Boom Bang&#8220; ist bereits 27 Jahre alt, hat aber bis heute eine gro\u00dfe Fangemeinde.<br \/>\n                                    | \u00a9 Caroline Seidel\/dpa<\/p>\n<p id=\"absatz8\" class=\"em_text\">\u00dcber die H\u00f6he der Zahlungen sollen nun Vergleichsverhandlungen gef\u00fchrt werden. Der Vergleichsvorschlag des Gerichts hatte Zahlungen in einer Gesamth\u00f6he von 225.000 Euro vorgesehen. Die Parteien wollten sich au\u00dferhalb des Gerichtssaals verst\u00e4ndigen, hie\u00df es. Einigen sie sich bis zum 7. Mai nicht, will das Gericht ein Urteil f\u00e4llen.<\/p>\n<p>\u201eBang Boom Bang\u201c: Ruhrgebiets-Kult \u00fcber trottelige Kleinkriminelle<\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">\u201eBang Boom Bang \u2013 Ein todsicheres Ding\u201c ist eine Gaunerkom\u00f6die von Regisseur Peter Thorwarth aus dem Jahr 1999, die im Ruhrgebiet spielt und von einer Gruppe trotteliger Kleinkrimineller erz\u00e4hlt, deren vermeintlich \u201etodsicheres Ding\u201c erwartungsgem\u00e4\u00df gr\u00fcndlich schiefgeht. Mit Darstellern wie Ralf Richter, Oliver Korittke, Martin Semmelrogge und Diether Krebs \u2013 f\u00fcr den es der letzte Kinofilm vor seinem Tod war &#8211; wurde der Film zum Nonplusultra der deutschen Anarcho-Kom\u00f6die. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bochum (dpa). Wer hat die Ruhrpotttypen Keek und Schlucke aus der kultigen Gaunerkom\u00f6die \u201eBang Boom Bang\u201c erschaffen? 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