{"id":81131,"date":"2026-04-03T02:36:10","date_gmt":"2026-04-03T02:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/81131\/"},"modified":"2026-04-03T02:36:10","modified_gmt":"2026-04-03T02:36:10","slug":"neue-raketenangriffe-auf-israel-und-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/81131\/","title":{"rendered":"Neue Raketenangriffe auf Israel und Iran"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Iran hat Israel erneut mit Raketen angegriffen. Irans Staatsrundfunk berichtete von einer weiteren Angriffswelle auf die K\u00fcstenstadt Tel Aviv, auch die Huthis feuerten Raketen ab. In der Metropole sowie in Jerusalem gab es am Donnerstag Raketenalarm. Israels Armee meldete die T\u00f6tung eines weiteren ranghohen iranischen Kommandanten. Im Iran wurde eine wichtige Autobahnbr\u00fccke bombardiert, es gab Tote und Verletzte. Die Angriffe auf arabische L\u00e4nder gingen weiter.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Bei dem Angriff in Teheran sei Jamshid Eshaghi in dieser Woche ums Leben gekommen. Er sei Kommandant des &#8222;\u00d6l-Hauptquartiers&#8220; der iranischen Streitkr\u00e4fte gewesen, hie\u00df es weiter in der Mitteilung. Dieses erm\u00f6gliche dem iranischen Machtapparat die Fortsetzung seiner Aktivit\u00e4ten und seines milit\u00e4rischen Aufbaus durch Gewinne aus \u00d6lverk\u00e4ufen. Eshaghi sei auch f\u00fcr die Bereitstellung finanzieller Mittel f\u00fcr Verb\u00fcndete des Irans in der Region verantwortlich gewesen, darunter die libanesische Hisbollah sowie die Houthi-Miliz im Jemen. Eshaghi war auf einer Sanktionsliste des US-Finanzministeriums aufgelistet und dort als weltweit agierender Terrorist eingestuft. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Im Iran ist eine wichtige Autobahnbr\u00fccke zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden. Das Staatsfernsehen und die Nachrichtenagentur FARS berichteten &#8211; unter Berufung auf den stellvertretenden Gouverneur der Provinz &#8211; von acht Toten und 95 Verletzten. In der iranischen Gro\u00dfstadt Karaj, einem Vorort westlich von Teheran, wurde die als &#8222;B1&#8220; bekannte Br\u00fccke laut iranischen Medien erneut bei einem Luftangriff getroffen. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Beim ersten US-israelischen Angriff auf die noch im Bau befindliche Br\u00fccke habe es zwei zivile Opfer gegeben. Der zweite Angriff habe sich ereignet, als Rettungskr\u00e4fte den Opfern zu Hilfe kommen wollten, berichtete das Staatsfernsehen. Das israelische Milit\u00e4r teilte auf Anfrage mit, nicht f\u00fcr den Angriff verantwortlich zu sein. Mit einer H\u00f6he von 132 Metern war sie die h\u00f6chste Br\u00fccke im Iran und eine wichtige Verbindungsroute f\u00fcr Pendler aus Karaj in die Hauptstadt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der iranische Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi verurteilte im Onlinedienst X den Angriff. Ein solcher Angriff auf zivile Bauwerke zeige lediglich &#8222;den moralischen Bankrott eines Feindes, der im Chaos versinkt&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump drohte dem Iran mit weiteren Angriffen. &#8222;Die gr\u00f6\u00dfte Br\u00fccke im Iran st\u00fcrzt ein und wird nie wieder genutzt werden &#8211; es wird noch viel mehr folgen!&#8220;, schrieb er auf der Online-Plattform Truth Social und postete ein kurzes Video dazu, das die zerst\u00f6rte Br\u00fccke vor einem Bergmassiv und dichte Rauchschwaden zeigt. Der Iran sollte sich auf einen Deal einlassen, bevor es zu sp\u00e4t sei und nichts mehr \u00fcbrig bleibe von dem Land, so Trump.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump hatte zuvor weitere heftige Angriffe gegen den Iran angek\u00fcndigt. &#8222;Wir werden sie in den n\u00e4chsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zur\u00fcck in die Steinzeit versetzen, wo sie hingeh\u00f6ren&#8220;, sagte er in einer Rede an die Nation. Die iranischen Streitkr\u00e4fte drohten den USA und Israel am Donnerstag &#8222;vernichtende&#8220; Angriffe an und feuerten zahlreiche Geschosse auf israelische St\u00e4dte ab.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach neuen Luftangriffen auf die Stahlindustrie im Iran stellte indes ein Werk bei Isfahan seinen Betrieb ein. Das Ausma\u00df der Sch\u00e4den und die Zerst\u00f6rungen an den Einrichtungen haben zum vollst\u00e4ndigen Stillstand der Produktionslinien gef\u00fchrt, wie die Zeitungen &#8222;Shargh&#8220; und &#8222;Hammihan&#8220; unter Berufung auf eine Mitteilung des Stahlkonzerns Mobarakeh berichteten. Die Mitarbeiter wurden demnach angewiesen, ihre Arbeit niederzulegen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Stahlindustrie z\u00e4hlt zu den Schl\u00fcsselbranchen im Iran und spielt eine zentrale Rolle etwa in der Automobilproduktion oder dem R\u00fcstungsbereich. Das Werk Mobarakeh bei Isfahan ist dabei der gr\u00f6\u00dfte Stahlproduzent des Landes und ein wichtiger Pfeiler der inl\u00e4ndischen Versorgung. Vor dem Hintergrund internationaler Sanktionen hat Iran seine Stahlproduktion gezielt ausgebaut, um unabh\u00e4ngiger von Importen zu werden. In dem Werk bei Isfahan sind mehr als 10.000 Menschen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach ersten Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurde in Israel niemand verletzt. Bei einem Raketenangriff der mit dem Iran verb\u00fcndeten libanesischen Hisbollah-Miliz wurde nach Medienberichten in der Stadt Nahariya im Norden Israels ein Kindergarten getroffen. Dabei gab es den Angaben zufolge ebenfalls keine Verletzten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Aber es gab auch weiterhin Angriffe auf arabische L\u00e4nder. Aus Kuwait, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Katar und Jordanien kamen zun\u00e4chst keine Berichte \u00fcber Opfer oder Sch\u00e4den.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Armee von Kuwait teilte auf X mit, zwei Raketen und 13 Drohnen in den vergangenen 24 Stunden abgeschossen zu haben. Auch Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten den Abschuss von Raketen und Drohnen. Saudi-Arabien habe am Donnerstag eine Rakete, die auf den \u00f6lreichen Osten des Landes abzielte, und weitere Drohnen abgefangen, hie\u00df es vom Verteidigungsministerium des Landes. Katar meldete den Abschuss von Drohnen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nicht am Golf, aber dennoch betroffen war Jordanien: Die Streitkr\u00e4fte des Landes meldeten den Abschuss einer Rakete. Beh\u00f6rden seien dort zudem Berichten \u00fcber herabfallende Tr\u00fcmmerteile nachgegangen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die von Teheran unterst\u00fctzten Huthi-Rebellen im Jemen griffen zum vierten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs Israel an. Ein Huthi-Sprecher sagte am Donnerstag, es seien mehrere ballistische Raketen auf feindliche Ziele im Raum Tel Aviv abgefeuert worden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die israelische Armee hatte zuvor erkl\u00e4rt, eine aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuerte Rakete identifiziert zu haben. Abfangsysteme seien im Einsatz.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Miliz ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon Teil der iranischen &#8222;Achse des Widerstands&#8220;. Deren erkl\u00e4rtes Ziel ist die Vernichtung Israels. Am vergangenen Samstag hatte die Huthi-Miliz ihren Eintritt in den Iran-Krieg verk\u00fcndet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Iran hat Israel erneut mit Raketen angegriffen. 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